Die Crème de la Crème – Top Ten Bücher

Der Garten der Lüste (H. Bosch)

Meine Top Ten Bücher

Heute möchte ich meine wichtigsten Bücher vorstellen. Wahrscheinlich habe ich einige wichtige, lebensverändernde Bücher vergessen und morgen könnte die Liste ganz anders aussehen. Wie auch immer, hier meine Top Ten Bücher:

Auf Platz 1
Der Meister! „Kaputt in Hollywood“

ist eine Sammlung von zehn Kurzgeschichten, geschrieben von Charles Bukowski, Ende der 60er und Anfang der 70er. Das Beste aus der großen Zeit des Meister. Schmutzig, obzön, brutal und gnadenlos ehrlich. Ich habe das Buch viermal hintereinander gelesen und danach konnte ich monatelang gar nichts mehr lesen. Gleichgültig was ich aufschlug, mehr als drei Seiten schaffte ich nicht und langweilte mich sofort. Mir blieb nichts anderes übrig, als weitere fünfzehn Bücher von Bukowski zu lesen, die ich unter Platz eins mit aufnehme, sonst wird die Liste recht langweilig.

Charles Bukowski wurde am 16. August 1920 in Andernach geboren. Als er zwei Jahre alt war, zogen seine Eltern nach Los Angeles, wo er am 9. März 1994 starb. In der Zwischenzeit hatte er unzählige schlecht bezahlte Jobs und lebte in üblen Absteigen. Erst spät konnte er von seinen Büchern leben. Auf seinem Grabstein steht: „DON’T TRY“ Was zweierlei bedeuten kann: „Versuche nicht besser zu sein als ich.“ und „Versuche es nicht, sondern tue es“.
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Bukowski


Platz 2
Das Liebesleben der Hyäne

Ich weiß! Eigentlich wollte ich keinen Bukowski mehr aufführen, aber „Das Liebesleben der Hyäne“ muss einfach erwähnt werden. Dreckig und verdammt lustig!

Der Meister


Platz 3
Siddhartha

Fand ich besser als Steppenwolf. Das Leben, die Wiedergeburt, der Sinn und die Suche danach und wie man trotzdem sein Leben vergeigt.

Weltliteratur vom Schwaben Hermann Hesse

Webseite von Hermann Hesse


Platz 4
On the Road

Muss man einfach gelesen haben. Es braucht ein wenig Zeit, bis man reinkommt, aber dann geht’s los. Die Väter der Hippies, die Beat-Generation.

Jack Kerouc

Viele und lesenswerte Informationen auf jackkerouac.com


Platz 5
Herr der Ringe Triologie

Klar, da kommt man nicht drum rum.

Der Fantasy-Roman von John Ronald Reuel Tolkien


Platz 6
Der alte Mann und das Meer

Großes Drama, ohne Spannung, Witz oder so. Nur Drama, ohne Ende…

Von Ernest Hemingway auf Kuba geschriebene Novelle


Platz 7
Betty Blue

Die Zerstörung einer Liebe. Wunderschön!

Philippe Dijan, Französischer Autor

Eintrag bei Wikipedia


Platz 8
Schöne neue Welt

Eines der ersten Bücher, das ich gelesen habe.
Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ne_neue_Welt

Aldous Huxley


Platz 9
Das Bildnis des Dorian Gray

Der einzige Roman des irischen Schriftstellers
Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Bildnis_des_Dorian_Gray

Oscar Wilde


Platz 10
Das Parfüm

Allein sich so eine Geschichte auszudenken ist schon unmenschlich. Jean-Baptiste Grenouille, geboren 1738 in Paris und hinter einer stinkenden Fischbude entsorgt. Wahnsinn!
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Parfum

Patrick Süskind

Autor: terencehorn

Auf meinem Blog poste ich Storys aus den 90ern. Zumeist witziges und spontanes Zeugs rund um Betäubungsmittel, Mädchen und den Wahnsinn im allgemein.

73 Kommentare zu „Die Crème de la Crème – Top Ten Bücher“

      1. Unbedingt! „Schreie vorm Balkon“ sind seine Briefe über Jahrzehnte – mit Frauen, seinem Verleger u.a. Sehr interessant. Du wirst eine Menge erfahren, was Du noch nicht über ihn weißt. Und die Gedichtbände sind einfach toll. Viel Spaß!

        Gefällt mir

  1. Ich muss gestehen, dass ich – trotz einer tiefen Liebe für Fantasy-Romane – „Herr der Ringe“ extrem langweilig und enttäuschend fand. Ich habe großen Respekt vor der Leistung, eine so komplexe Welt zu erschaffen. Doch die Erzählung ist so trocken, dass ich das dritte Buch nie komplett durchlesen konnte. Lustigerweise fühle ich mich aufgrund meiner Meinung diesem Werk gegenüber oft als Literaturbarbarin.

    Gefällt mir

    1. Ist natürlich schon ein harter Brocken, aber irgendwie schafft er es doch einen mitzureißen. Was Spannung und Heldenverehrung angeht, kaum zu überbieten. Wenn man ehrlich ist, ist es ein Buch für Kinder.

      Gefällt mir

  2. Schöne Auswahl. Bis auf „Betty Blue“ hab ich mir die Sachen auch alle mal über die Jahre reingezogen und könnte die auch alle bedenkenlos weiterempfehlen, allen voran „On The Road“ von Kerouac. Viele Grüße, Gerhard

    Gefällt mir

  3. Wenn ich mir etwas Kritik erlauben darf: In der Liste fehlt mir die Gegenwartsliteratur. Das sind alles die modernen Klassiker, Bücher die man in den 80er Jahren so gelesen hat, wie z.B. Betty Blue, Das Parfüm und natürlich auch Bukowski. Ist denn da für Dich in den letzten dreissig Jahren nichts Neues dazu gekommen?

    Gefällt 1 Person

    1. Ich muss ehrlich zugeben, die Neueren sagen mir nichts. Ich habe es ein paar Mal probiert, manche waren auch nicht schlecht, aber alles in allem stehe ich zu der Liste. Celiné hätte ich vielleicht noch mit aufnehmen müssen, aber der ist ja auch älter. Obwohl, Tommy Jaud finde ich nicht schlecht. Der ist witzig!

      Gefällt mir

      1. Natürlich kenne ich deinen Blog. Es ist auch nicht so, dass ich den neuen keine Chance gebe. Ganz so alt bin ich jetzt auch wieder nicht. Ich könnte 20 Romane aufzählen, von neueren Autoren, die ich dieses oder letztes Jahr gelesen habe und die OK waren, aber gegen die alten Klassiker kommt halt doch nichts an. Ich bin aber sowieso ein Oldie, gehe auf Hippiefestivals und so. Ich lebe gern in der Vergangeheit.

        Gefällt 5 Personen

  4. „Die Neueren“ – manchmal frage ich mich mich, wer die sind … Die Umwidmung meines Blogs http://www.neukölln.org zu http://www.beatgeneration.be hat damit zu tun, hat doch Zurück in Berlin bereits klargestellt:

    „KGB – so lautet die griffige Ab- und Verkürzung zum Thema Beat. Dass es natürlich mehr als Kerouac, Ginsberg und Burroughs in diesem Universum gibt, zeigt die Neuköllner Botschaft immer wieder (und demnächst mit einem eigenen Blog dazu). Katja Kullmann weist im Freitag auf die bedeutende, doch leider so gut wie vergessene Rolle von Diane di Prima innerhalb der Beatnik-Szene hin. Doch ganz ohne die namensgebenden Köpfe soll das Kapitel hier auch nicht enden: Holy Soul – eine Geschichte über den alten Allen Ginsberg…

    Gefällt mir

  5. Siddharta, ganz klar! Also sprach Zarathustra ist auch meins. Und aus der Gegenwartsliteratur Der Distelfink und Die Bücherdiebin (allein die Idee, den Tod erzählen zu lassen, fand ich toll. Und dann überhaupt der Stil, ungewöhnlich, humorvoll, hintersinnig – Du merkst, ich liebe es!).
    Gruß,
    Elvira

    Gefällt 1 Person

    1. Fänger im Roggen fand ich nicht so gut. Manche Bücher hatten ihre Zeit und leben jetzt nur noch von den damaligen Lobhudeleien. Das ist genau, wie wenn man die Lieblingstrickfilme der Kindheit wieder anschaut. Die sind sooo schlecht.

      Gefällt mir

      1. Ein fabelhaftes Buch habe ich noch vergessen: „Weiße Nigger“ von Ingvar Ambjörnsen. Für mich der beste Trinker/Jugendkultur-Roman überhaupt. Vom Titel sollte man sich nicht abschrecken lassen! 🙂

        Gefällt mir

  6. Das Parfum ist mir über die Jahre zum All-Time-Favoriten geworden. Die Reihenfolge mag etwas anders sein, aber das meiste kann ich bestätigen. Wenn ich hier die Zustimmung sehe, fürchte ich, mein Bestreben, mich vom Mainstream abzusetzen, ist gescheitert. 😉
    Eco fehlt (Baudolino, Insel des vorigen Tages, Friedhof und für Werbefutzis wie mich „Loana“). wer mal durch mein Bücherregal wandern will: https://www.flickr.com/photos/40662774@N05/sets/72157629831538738/
    ( und nein, das sind alles Bücher, die der Bildung dienen! )

    Gefällt 1 Person

  7. Genau !!!!!
    Sieben dieser Bücher stehen auch bei mir im Regal und gehören zu meinen Lieblingsbüchern.
    Nämlich 2, 3, 4, 6, 7, 8, 9, 10.
    „Betty Blue“ habe ich, als ich noch jung war…smile*, im Kino gesehen und kaufte mir anschließend sofort das Buch.
    Bei dem „Parfüm“ war es umgekehr – erst das Buch, dann der Film.
    Bei dem „Alten Mann“ ebenso – erst das Buch, den Film schaute ich dann Jahre später im Kino an.
    „Siddharta“ las ich als Teenie – und anschließens alles, und damit meine ich ALLES (!), von Hermann Hesse, auch seine sämtlichen Notizbücher, Gedichte usw.
    „On The Road“ lieh mir vor Jahrzehnten der Mensch meines Herzens – ich gab es ihm nie zurück. Kaufte mir stattdessen noch weitere Bücher von Jack.
    „Schöne neue Welt“ lasen wir in der Schule.
    Bei der „Hyäne“ war es Neugier – das Buch las ich ebenfalls vor vielen Jahren, weil ich eine Zeitlang hauptsächlich Bücher Beat-Generation verschlang
    Bei „Dorian Gray“ war es wieder mal erst das Buch, dann der Film.
    Für welches ich jetzt abstimmen soll?
    Ich weiß es nicht…überleg*….ich glaube, ich nehme „Siddharta“, weil es mir, als ich ungefähr 15 Jahre alt war, „Türen“ geöffnet und gezeigt hat, worauf es ankommt im Leben.
    Schneeflockengrüße aus dem Bergischen Land
    von Rosie

    Gefällt 1 Person

  8. Wenn du einen Roman lesen möchtest, in dem der „Hauptdarsteller“ mehr säuft als Bukowski zu seinen besten Zeiten, dann ist „Weisse NIgger“ wirklich das richtige für dich! Außerdem bekommt man einen schönen Eindruck der norwegischen Jugendkultur der 70er, die saufen und kiffen bis zum Umfallen. Und wenn dir „Weisse Nigger“ gefallen sollte, empfehle ich dir „Harter Asphalt“ von Ida Halvorsen. Das ist dann der ganz harte, reale Stoff in Sachen Alkohol und Drogen.

    Gefällt mir

  9. Falls du noch ’n paar Buchtipps brauchst: „Chump change“ von Dan Fante (Sohn von John Fante, dessen „Ich, Arturo Bandini“ ich natürlich vergöttere), „Sarons Haut“ von Ambjörnsen und „Scarlet“ von Pamela Wood, die hier über ihre Zeit mit Bukowski schreibt. Im Roman „Das Liebesleben der Hyäne“ nennt Buk sie Tammie.

    Gefällt mir

      1. Ja, genau, die Speed-Lady. Ihre Freundin war Georgia Peckham-Krellner, die mit Buk vor seinem Kühlschrank posierte. „Scarlet“ bietet einen realen Blick auf Buk aus der Sicht einer Freundin. Einfach fantastisch! So wirkt Buk noch menschlicher und sensibler.

        Gefällt mir

  10. „Scarlet“ ist wirklich super geschrieben. Endlich mal ein Blick aus der Sicht einer seiner Freundinnen. Irre komisch! Und vor allem interessant zu lesen, was in „Das Liebesleben der Hyäne“ real und was fiktiv ist. Es kommen sehr viele Charaktere vor, die man aus Buks Romanen und Gedichten kennt …

    Gefällt mir

    1. “Sarons Haut” von Ambjörnsen
      “Scarlet” von Pamela Wood
      “Chump change” von Dan Fante
      “Harter Asphalt” von Ida Halvorsen
      “Der Fänger im Roggen” von Salinger
      “Weisse Nigger” von Ambjörnsen
      “Hunger” von Hamsun

      Ich glaube das reicht für dieses Jahr 😉

      Gefällt mir

Schreibe mir was schönes

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s