Die ewige Ruhmeshalle meiner Literatur

Meine liebsten Bücher
Meine liebsten Bücher

Meine liebsten Bücher

Heute morgen übernahm der Putzteufel meinen Körper. Ich konnte nicht anderes, seine Macht war einfach zu stark. Also hab ich aufgeräumt und aufgeräumt … es hörte nicht auf, bis ich vor meinem Schrein stand und auf die Idee kam euch meine wichtigsten Bücher vorzustellen. Natürlich will ich jetzt nicht alle auflisten aber es sind:

  • 23 x Charles Bukowski
  • 6 x John Fante
  • 7 x Ernest Hemingway
  • 4 x Philippe Djian
  • 4 x Hermann Hesse

Und noch weitere Juwelen …

Die wichtigsten Bücher sind ganz klar: Kaputt in Hollywood von Charles Bukowski und mein erstes Buch „Lucia – Mein liebster Wahnsinn„. Mit Bukowski fing alles an, er brachte mich dazu zu lesen und zu schreiben. Was dabei herauskam habe ich vorläufig in Lucia festgehalten. Für 2016 habe ich mir noch nichts vorgenommen. Wäre nicht schlecht mal einen neuen interessanten Schriftsteller kennenzulernen. Könnt ihr da jemanden empfehlen?

Autor: terencehorn

Auf meinem Blog poste ich Storys aus den 90ern. Zumeist witziges und spontanes Zeugs rund um Betäubungsmittel, Mädchen und den Wahnsinn im allgemein.

25 Kommentare zu „Die ewige Ruhmeshalle meiner Literatur“

      1. Habe ich als eBook ( bei der Seitenzahl einfach leichter in der Hand). Bisher habe ich 2x mit dem Lesen begonnen, aber den Einstieg nicht geschafft.

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      2. Manche Bücher sind wie Einige Autos im Winter, ohne Starthilfe geht dann nichts. Der Name der Rose war so ein Buch. Als ich mich überwinden konnte, tapfer weiterzulesen, könnte ich plötzlich nicht mehr aufhören und war mitten drin im Mittelalterkrimi. Ich warte noch darauf, dass es mir mit Ulysses auch irgendwann so gehen wird. Aber vielleicht sollte ich einfach akzeptieren, dass nicht jeder Klassiker für jeden lesbar ist.

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      3. Ohje, Klassiker. An wie vielen bin ich schon gescheitert. Vor allem weil ich stets die Filme vorher gesehen habe. Thomas Mann! Für einen Menschen des 21. Jahrh. ist der Mann praktisch unlesebar. Da schaff ich drei Seiten und das Ding kommt wieder auf den Dachboden, da wo es hingehört.

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  1. Ich habe ein Murakami Buch auf dem Bild erspäht – eins seiner Vorbilder ist ja John Irving. Vielleicht wäre das was. Lese ich immer wieder gerne. Und ansonsten z. B. T.C. Boyle und Jonathan Franzen. So oder so wünsche ich Dir viel Lese-Spaß in 2016! 😀

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  2. Ich mag Bukowski. Da hast du einen guten Einstieg in die wirkliche Literatur gefunden. Ich selbst hab früher „Larry Brend“-Romane vom Kiosk gelesen und ich erinner mich noch, dass in jedem Heftchen diese Stelle vorkam: „Es roch süßlich: Blut!“

    Dann fand ich zu Hermann Hesse und der hat mein Leben verändert und ich dachte, Hesse wäre für mich das Höchste der Literaturgefühle. Doch Poe hat ihn noch getoppt. Heute bin ich der absolute Edgar-Poe-Fan. Aber Hesse kommt gleich danach. Der Steppenwolf etwa beschreibt eine „Krankheit“: Da trägt einer eine Wut in sich, eine unterschwellige Aggression, hat einen Zorn auf auf alles Mögliche, was nicht in seine Vorstellungen passt. Und am Ende rettet ihn einzig der Humor, den er gelernt hat, lernen musste, um mit sich und der Welt fertig zu werden: Das erste Buch, das ein Borderline-Syndrom beschreibt, obwohl diese Störung aus der frühkindlichen Entwicklung damals noch garnicht wirklich erkannt war und vor allem auch den Kampf zwischen den zwei Stimmen im Inneren: Einmal die Vernunft und ein anderesmal der Wolf, die wilde Wut, die sich verselbständigt, wenn man sie unterdrückt.

    Was Poe betrifft wäre der erste Detektivroman der Weltliteratur eventuell ein Einstieg: „Die Morde in der Rue Morgue“, wobei es um einen Menschen geht, der rein mit der Logik die Fälle klärt, also ohne Kleinkrieg à la Tschiller: Das Vorbild für Sherlock Holmes. Aber ich nehme an, du kennst Poe und suchst was Moderneres. Da kann ich leider nicht dienen: Ich lese nur die alten Sachen. Einen guten Trinkerroman hat Lowry geschrieben: „Unter dem Vulkan“. Die Fans besuchen noch heute sein Grab und schütten ihm Bier in die Erde. Er starb früh am Suff. Den Roman aber hab ich sehr genossen und zweimal gelesen, auch die Verfilmung hat mich angesprochen.

    Verzeih den Redeschwall, aber hier läuft die Trauerfeier für Lemmy und ich trink ein Bier und versteh nur die Hälfte was die reden und schreib halt ein wenig vor mich her .. Wär ich Buk, würd ich jetzt rüber gehen in die Bar und würd die kleine Blonde abfüllen und mit rübernehmen, aber hier gibt es keine Bar und ich bin nicht Buk und der musste wohl auch keine abfüllen ..

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    1. Buk hatte die Frauen erst als er berühmt war, so ist das. Poe hab ich noch nicht gelesen, wäre ich ehrlich gar nicht drauf gekommen. Muss ich mal ausprobieren. UND ja, ich les auch nur die alten Sachen, ich probiers zwar immer mit neuem, aber wird nichts. OK; der Poe. Wobei ich Kirmis halt überhaupt nicht mag, aber „Unter dem Vulkan“ hört sich gut an.

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      1. Zwei Frauenleichen von unten in den Kamin gesteckt in einem Zimmer, das von innen verschlossen ist und auch das Fenster ist verriegelt.

        Ein Detektiv, der einen Stichwortgeber hat wie Holmes seinen Watson und beide sitzen gern im abgedunkelten Raum und rauchen Meerschaumpfeifen, gehen gern in der Nacht durch die Gassen.

        Und nun werden die Zeugen im Haus verhört – und interessant, was die so sagen. Die Polizei tappt ja im Dunkeln.

        Das ist mehr eine psychologische Studie als ein Krimi und Poe spricht einem immer direkt an, zieht einen in jede Geschichte, als wärst du dabei.

        Aber die Horrorgeschichten sind auch spitze: Alles Psychologie, teilweise Eigentherapie, wo die vernagelten Seelenleichen aus dem tiefsten Inneren ans Licht gezogen werden in einer Sprache der reinsten Musik. Aber Poe polarisiert: Die einen lieben, die anderen hassen ihn. Er hat seinen ganz eigenen Geruch. Oft Geschichten der Rache. „Das Fass Amontillado“ ist ein gutes Beispiel dafür. Schönen Sonntag 🙂

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    1. Was dich auch interessieren könnte ist das Werk: „Nachtwachen“ von einem gewissen Bonaventura und begründet die schwarze Romantik. Erzählt wird aus der Perspektive eines Nachtwächters und dessen Erlebnissen auf seinen nächtlichen Streifgängen. Das ist in der Sprache ganz einzigartig, klingt aber auch teilweise etwas altbacken: Jedenfalls lernt der Protagonist die Menschen in der Zeit, wo eigentlich alles schlafen sollte, besser kennen, als sonst jemand und macht sich darüber Gedanken und gibt seine Kommentare ab, die oft ins Philosophische ausschweifen. Man könnte fast sagen: Ein Studie der menschlichen Schwächen und dunklen Triebe. So wie du über die Leute beim Finanzamt reflektierst, tut er es über die Mensch in seiner Stadt und allgemein. Wirkt teilweise etwas umständlich und langatmig, aber ich les in und wieder ein Stückchen und es ist doch immer wieder interessant, sich auf das Abenteuer einzulassen. Gute Nacht. Ich les noch ein paar Seiten aus dem gelben Reclamheft im Liegen und dann Licht aus und zu den Sternen geträumt .. 🙂

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