An jedem gottverdammten Montag – Anton Goldberg von indieautor

An jedem gottverdammten Montag

Ja, gottverdammt nochmal ist heute etwa schon wieder Montag und ist etwa zum zweiten Mal so eine gottverdammte Koryphäe willens und in der Lage seinen gottverdammten Scheiß hier abzuwerfen?

Yeah Baby! Also schön den Gang rausnehmen, zurücklehnen und genießen. Anton Goldberg von indieautor (Der Mann kümmert sich tatsächlich um Leute, die keinen oder nur einen kleinen Verlag finden. Verrückt, oder?) ist am Start und möchte uns seine gottverdammte Sicht der Dinge vor Augen führen.

Bitte schön! Anton wird die fünf Fragen des Lebens beantworten:

1. Welches gottverdammte Buch kannst du nicht vergessen?

Ich kann verdammt viele Bücher nicht vergessen. Wäre ja auch blöd, wenn man das meiste Gelesene wieder vergessen würde… Derzeit kann ich aber vor allem das Buch, an dem ich momentan arbeite, nicht vergessen, weil ich mich nach längerer Arbeitspause dahingehend wieder eingearbeitet und eingestimmt habe – und es in mir arbeitet. Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Am nachhaltigsten beeinflusst wurde ich aber sicher durch die Lektüre der Gesamtausgabe von Friedrich Nietzsche. Klingt wichtigtuerisch, ist aber so. Das war mit etwa 22 Jahren. Ich hatte die Ausgabe zufällig in einer kleinen Buchhandlung in Essen (die später dicht machte) günstig erstanden, ohne vorher irgendetwas mit Nietzsche zu tun gehabt zu haben. Ich hatte einfach das Geld über, das ziemlich genau dem Kaufpreis entsprach. Und aus irgendeinem Grund schien es mir beinahe notwendig, das Ding zu kaufen. Es war die dreibändige Ausgabe von Könemann im Pappschuber. Die Lektüre zog sich aufgrund des Umfangs über mehrere Wochen hin, und es war eine unglaublich intensive Zeit. Ich verstand höchstens die Hälfte von dem, was Nietzsche schrieb, weil mir die umfassende Bildung fehlte, aber der Klang seiner Sprache ließ mich aufhorchen. Ich war umgehend total auf Nietzsche und habe mich von da an von ihm durch mein Studium leiten lassen…

Außerdem: der Zauberberg von Thomas Mann hat´s mir ziemlich angetan. Mary Shelley: Frankenstein. Miguel de Cervantes: Don Quixote de la Mancha. Herman Melville: „Moby Dick“. Jonathan Swift: Gulliver´s Travels. George Eliot: „Middlemarch“. David Foster Wallace: „Unendlicher Spaß“. Bill Watterson: „Calvin & Hobbes (Das Jubiläumsalbum)“. Helge Schneider: „Bonbon aus Wurst. Mein Leben“ – ein zutiefst warmherziges Buch.
Und noch viel mehr.

2. Zeig uns deinen gottverdammten Lieblingsfilm!

Ich schätze, ziemlich weit – wenn nicht gar ganz – oben auf der Liste meiner Lieblingsfilme rangiert „Magnolia“. Ein unglaublicher Film, mit dem ansonsten eher mittelmäßigen Tom Cruise in der besten Rolle seines Lebens. Und natürlich: Philip Seymour Hoffman, späterer Oscar-Gewinner (für seine Darstellung von Truman Capote), der sich (wie auch David Foster Wallace) leider früh das Leben genommen hat. Über den Inhalt verrate ich hier nichts – wäre auch schwierig und verwirrend. Schaut ihn euch an, falls ihr ihn noch nicht kennt.

„About Schmidt“ mit dem phantastischen alten Jack Nicholson ist ebenfalls weit oben.

„Einer flog über das Kuckucksnest“ mit demselben Phantastischen in jung war übrigens wahrscheinlich der erste Film, der mich dazu übergehen ließ, Filme nach Tiefe und Anspruch zu beurteilen und nicht mehr so sehr nach Knalleffekten…

„Jazz Club“ von Helge Schneider darf auch nicht vergessen werden – ein zutiefst düsterer Film.

3. Spiel uns dein gottverdammtes Lieblingslied?

Da gibt es jede Menge. Sozialisiert wurde ich ja durch das ganze Grunge-Zeug der 90er:

  • Pearl Jam
  • Soundgarden
  • Stone Temple Pilots
  • Smashing Pumpkins
  • Dinosaur Jr.
  • (Nirvana eher weniger, obwohl ich die auch gut finde)…

sowie:

  • Faith No More
  • Rage against the machine

etc.

„Black“ von Pearl Jam war der Grund, warum ich Sänger in einer Rockband werden wollte. „Sober“ von Tool finde ich genial, ebenso „Outsider“ von A perfect circle. Sehr weit oben stehen außerdem einige Songs von den übergenialen Radiohead, wie z. B. „How To Disappear Completely“. Auch viele Sachen von Björk finde ich großartig. Aktuell gibt´s einen Song namens „Take me to church“ von Hozier, der öfters im Radio läuft und den ich ziemlich cool finde. Ehrlich gesagt, gibt es Hunderte von Songs, die ich aufzählen könnte.

4. Was für gottverdammte Drogen nimmst du?

Seitdem ich Papa bin, kaum noch irgendetwas. Ab und an trinke ich mal ein Bier oder auch mal ein Glas Wein. Davor gab´s eine Zeit, da habe ich auch mal anderes gemacht. Wahrscheinlich trinke ich zu viel Kaffee – aber das war´s auch schon. Ansonsten lebe ich ziemlich gesund, mache hin und wieder Sport und gehe täglich mit den Hunden im Wald spazieren.

5. Zeig uns dein gottverdammtes Leben!

Telefongespräche #2
Gott rief mich aus der Zukunft an, die für ihn selbstverständlich Gegenwart ist wie alles, d. h. wir telefonieren genau in diesem Moment miteinander. Er sagte mir: Die Wissenschaft wird beweisen, dass es mich geben muss. Ich antwortete: Ich glaube dir nicht. Und legte auf.
Es klingelte erneut. Ich ging nicht dran. Meine Mitbewohnerin kam in meinen Raum und sagte: Gott will dich sprechen. Ich fragte: Was will er? – Er möchte, dass du glücklich wirst. – Sag ihm, er kann mich mal am Arsch lecken und soll sich um seinen eigenen Dreck kümmern! – Ich zog mir eine Jacke über und ging dort hinaus, wo es schön war.

Autor Anton Goldberg
Autor Anton Goldberg

aus Trash Serials: Der Schund. Maximaler Literaturspaß. Band 4 (E-Book). Bisher erschienen: Bände 1-5. (Hardcover-Gesamtausgabe ist in Planung)

Außerdem unter Pseudonym erschienen und von mir herausgegeben:
Kinky Muller: Peng! Du bist tot. Westernovelle (Taschenbuch und E-Book)
Maxim Berliner: Gold. Unzeitgemäße Erzählungen und Texte. (Taschenbuch und E-Book)
Maxim Berliner: Kuriosa. Kurzgeschichten. (Taschenbuch und E-Book)

Gottverdammt, schon wieder ein Montag gerettet

Gottverdammt! Gefällt mir, was ich da gehört, gelesen und gesehen hab. Ansonsten bleibt mir auch nichts anderes mehr übrig, als Anton zu danken, für diesen Einblick in sein gottverdammtes Leben und die Beantwortung der fünf Fragen des Lebens. Alles gute Anton, halt die Augen offen und schreib uns was Schönes.

Bist Du der nächste gottverdammte Montagsretter?

Scheiße Mann, vielleicht bis Du ja auch berufen? Dann solltest Du dich schleunigst melden und an irgendeinem gottverdammten Montag erzählst du uns deine gottverdammte Geschichte …

Autor: terencehorn

Auf meinem Blog poste ich Storys aus den 90ern. Zumeist witziges und spontanes Zeugs rund um Betäubungsmittel, Mädchen und den Wahnsinn im allgemein.

22 Kommentare zu „An jedem gottverdammten Montag – Anton Goldberg von indieautor“

  1. Es gibt sie noch, die richtigen Outlaws, die aus der Hüfte schießen: Gesetzlose, die aus dem Becken produzieren, wo sich sammelt, was Kopf und Geist, Gefühl und Emotion verbindet. Wieder ein Montag gerettet. Antonn Goldberg ist ein Goldstück, eine seltene Münze im Literaturbetrieb, einem Geschäft, wo es inzwischen immer mehr nur noch darum geht, die Masse zu befriedigen .. Danke Anton, danke Terence 🙂

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  2. PS: Nietzsche lesen und dazu stehen, kann niemals angeberisch sein, weil Nietzsche zu den interessantesten Autoren überhaupt gehört und dazu noch ein Meister der Sprache ist, ein Philosoph, ein Künstler, ein Schriftsteller und ein sensibler Dichter:

    Der Einsame

    Verhaßt ist mir das Folgen und das Führen.
    Gehorchen? Nein! Und aber nein – Regieren!
    Wer sich nicht schrecklich ist, macht niemand Schrecken:

    Und nur wer Schrecken macht, kann andre führen.
    Verhaßt ist mirs schon, selber mich zu führen!
    Ich liebe es, gleich Wald- und Meerestieren,

    mich für ein gutes Weilchen zu verlieren,
    in holder Irrnis grüblerisch zu hocken,
    von ferne her mich endlich heimzulocken,

    mich selber zu mir selber – zu verführen.

    Friedrich Nietzsche

    Schon makaber wie die Worte dieses feinfühligen Menschen von den Nazis für ihre Zwecke aus dem Zusammenhang gerissen und missbraucht wurden, der zwar mit Gott haderte und ihn bewusst herausforderte, aber im tiefsten Ursprung ein gläubiger Mensch war. Ohne die Verzweiflung über seine Krankheit, wäre sein Werk wohl anders ausgefallen, aber die besten Werke der Weltliteratur sind Krankheitsgeschichten .. auch wenn das jetzt – wo ich es hier so in den Raum stelle – blöd klingen mag.

    Ich mag diese Poes und Kafkas und Nietzsches und Hesses, diese Leidens- und Hungerkünstler, die sich selbst darbieten, die ihre Seele öffnen und rein daraus schöpfen und für die Literatur der einzige Weg bedeutet, sich selbst zu befreien, ihre Seele zu reinigen und die der Nachwelt ein Stück Wahrheit überlassen, das aus der eigenen Seele kommt:

    „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

    Friedrich Nietzsche

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      1. Jepp. N. hat sich früh im Puff infiziert und deshalb auch seine Warnung: Und gehst du zum Weibe, vergiss die Peitsche nicht: Er meinte die Peitsche der Syphilis .. Aber dies zu verstehen, muss man ihn wirklich sehr gut kennen. Doch dies ist nur meine persönliche Auslegung des berühmten Ausspruches und deshalb ist N. immer wieder aktuell, weil man so viel in seine Worte reinlegen kann und manchmal von ihm reingelegt wird. Welcher Philosoph bringt das außer ihm?

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      2. Da kann ich gar nicht groß mitreden. Hab den Nietzsche erst jetzt durch den Beitrag so ein wenig näher kennengelernt. Aber durch Syphilis sind wohl mehrere Künstler verrückt geworden. Ich kann jetzt nicht genau sagen, wer alles, aber ich meine das schon öfters gelesen zu haben.

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      3. Manche auch durch die „grüne Fee“, was den Absinth meint. Ein Maler hat sich ein Ohr abgeschnitten unter Absinth-Einfluss oder Baudelaire hat sich die Haare grün gefärbt .. Ich liebe übrigens diesen Wahnsinn, egal woher er kommt, aber er ist nötig, um der Welt etwas entgegen zu setzen und zu zeigen, dass das Leben auch anders sein kann, als immer artig den Wegen der Frommen zu folgen. Nur die Andersmenschen verwirklichen eigentlich die Werte der Gesellschaft durch ihr Außenseitertum und leben die immer propagierte Freiheit. Und nur Einzelne brachten die Gesellschaft weiter nun nicht die schlafenden Schafe, die stillen Mitläufer und ängstlichen Oberheitsgläubigen .. LG PP 😉

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  3. Ein kleiner Nachtrag, damit man mich nicht für einen Musik-Dilettanten hält: Faith No More und Rage against the machine liefen in meinem Ausgangstext nicht unter „Grunge“; da sind sie nun durch die von Terence gewählte Form der Liste druntergerutscht… Aber ansonsten ist die Aufmachung des Beitrags ganz famos! 😉

    Ich habe übrigens eine andere These bzw. einen anderen Ansatz bzgl. des vermeintlichen Wahnsinns Nietzsches. Dies allein auf die Syphilis-Infektion zurückzuführen, greift meiner Meinung nach zu kurz. Die Beschäftigung mit diesem Thema ist Teil meiner literaturwissenschaftlichen Dissertation, die sich mit Nietzsche beschäftigt. Daher an dieser Stelle nichts weiter dazu und an anderer Stelle mehr… 😉

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    1. Der Witz wird der sein, dass du auch nicht mehr rauskriegst, als sowieso bekannt ist . Aber viel Erfolg mit deiner Dissertation, wo keine neune Erkenntnisse ans Licht des Tages kommen .. Du bist ein kleiner Spinner ..

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      1. Der Witz scheint der zu sein, dass du am laufenden Band von Dingen redest, über die du bestenfalls Halbwissen besitzt… Auch dein Kommentar zu der von mir angesprochenen These (übrigens nur eine relativ unbedeutende Nebenthese der Diss) ist ziemlich unqualifiziert. Du weißt nicht, worum es geht, und gibst trotzdem deinen Senf dazu ab. Zudem in sehr unangemessener Weise. Ein bisschen weniger selbstgefälliges Geschwafel und ein bisschen mehr Substanz wünsche ich dir. Alles Gute von A. Goldberg

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  4. Ich entschuldige mich für den „kleinen Spinner“ .. das war aus der Emotion heraus gesagt. Nietzsche war ja nicht immer wahnsinnig und sein Schreiben ist natürlich nicht nur auf die frühe Ansteckung zurück zu führen. Da kommen immer mehrere Aspekte zusammen. Wurde ja auch einiges von seiner Sis verändert im „Willen zur Macht“. Auch seh ich die frühe Erkrankung nicht als Hindernis, weil sie ihn ja beflügelt hat zur „Umwertung aller Werte“. Nimmst du meine Entschuldigung an? Ich würde mich freuen und würd deine Dissertation gerne goutieren, wenn sie denn käuflich zu erwerben ist. Die Realien sind ja nicht zu ändern, aber ein neuer Blickwinkel wäre zu wünschen ..

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      1. Mir macht das ja nix aus, wie du auf meine „Emotion“ reagierst, weil ich Selbstvertrauen habe und auch zufällig Philosophie im Nebenfach studiert und oft über Nietzsche mit Studys und Profs diskutiert und gerade die Krankheit Nietzsches es war, die uns beschäftigte im Bezug auf sein Werk. Also auf gut Deutsch gesagt: Ich verzeihe dir. Und das wäre auch im Sinne des großen Philosophen. Ich wünsch dir viel Erfolg bei deiner Arbeit und alles Liebe ❤

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  5. An Terence: Du fragst mich, was ich für Leute kenne (Grashüpfer) und das müsst ich dich eigentlich auch fragen. Wenn der Kerl ne Dissertation in Philosophie hinkriegt fress ich hier die Drachenwiese ab .. 😉

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    1. Wir hatten auch einen Typen den wir Grashüpfer nannten, ganz ehrlich, aber eher so im lustigen Zusammenhang und zu euerem Philosophie, Nietzsche und Syphillis Zeugs hab ich echt keine Ahnung und Meinung. Ich hab noch nie was von Nietzsche gelesen und werde es wahrscheinlich auch nicht. Also Schwamm drüber, für mich habt ihr beide mehr Ahnung als ich. Zumindest von dem Nietzsche 😉

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      1. Es geht ja auch eigentlich nicht um Wissen oder Halbwissen oder Nichtwissen, sondern um Verstehen. Und wenn ich meine Meinug sage, dann kaue ich ja nicht dies Thesen und Vermutungen nach, die in den Biografien stehen, sondern ziehe meine eigenen Rückschlüsse aus dem Gelesenen. Und ich kann mich natürlich irren und ich irre mich oft und gerne, aber das ist ja das Schöne an den Schriftstellern, dass jeder Leser seinen eigenen Text liest und somit seinen eigenen Thomas Mann, eigenen Hermann Hesse oder eigenen Charles Bukowski liebt und goutiert und da braucht man in erster Linie Fantasie und kein ständig aus dem Geiste abrufbares Wissen .. Und ich will auch garnicht mit Wissen glänzen, sondern über das reden, was ich eben weiß und was ich darüberhinaus denke. Es ist sehr unwissenschaftlich, Jemandem „Geschwafel“ zu unterstellen, ohne dies am Text zu belegen. Würde mich aber jemand als „Spinner“ bezeichnen, würde ich mich geehrt fühlen, weil wir Dichter, berühmt oder weniger berühmt, alle „Spinner“ sind, die sich eine ganze Welt zusammen spinnen. Ich hoffe nur, der Mensch, diese „Nietzschekapazität“ mit Hang zum Namenszusatz „Dr.“ wird niemals Lehrer oder Dozent. Die Schüler haben das nicht verdient. Doch ich wünsch ihm nur das Beste und alles Gute für die Zukunft. Übrigens hab ich meine Nietzsche-Gedanken nur hier entworfen, um ihm auszureden, er sei angeberisch, wenn er sich als Nietzsche-Fan ausgibt. Aber dies hat er übersehen, seltsam für einen Hermeneutiker.

        Schönes WE allerseits, Sven

        PS: Du sollst den Frieden lieben, als Mittel zu neuen Kriegen .. (Ich hab noch ne Zarathustra-Ausgabe, gedruckt auf Kriegspapier von 1918. Darin liegt ein Lesebogen (15 Seiten), wo nur Nietzsche-Sprüche zum Thema“Gehorchen“ usw. aufgeführt sind, völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Der Philosoph wurde also schon im ersten Weltkrieg missbraucht .. Die Nazis lieben ihn heute noch und missverstehen ihn natürlich bzw. vereinnahmen ihn, dieses braune Dreckspack ..

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  6. PS: Selbst der Schnurrbart Nietzsches war von seiner Krankheit geprägt. Der behandelnde Arzt hat mal erzählt, dass ihm auffiel, dass sein Patient immer einen kleinen Spiegel dabei trug, womit er den Sitz des Bartes kontrollierte, der über die Lippen ging, damit man die Bläschen usw. auf den Lippen nicht sehen konnte, die von der Geschlechtskrankheit stammen. Das war auch das erste, was mir auffiel, als ich das erste Mal ein Bild des Meisters erblickte, dieser ungewöhnliche Schnurrbart. Ist also alles authentisch, was ich sage und schreibe. Gekränkte Leute sollten Hände ausstrecken, anstatt Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Das wäre wahre Größe gewesen. Vielleicht kommt die Chance zu mehr Menschlichkeit ja nocheinmal, Lieber Herr Goldstein ..

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