An jedem gottverdammten Montag – der Hirn-Anschalter Dr. Markus Ramming

Hirn von Geralt
Hirn von Geralt

„Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!“ Wir haben tatsächlich jemanden gefunden, der damit was anfangen kann. Dr. Markus Ramming ist Neurobiologe und beschäftigt sich beruflich mit Gehirnen aller Art. Ein Experte also, der eine Anleitung für dieses hochkomplizierte, von vielen als Fremdkörper empfundene Steuerungssystem veröffentlichte.

Also werft euer Hirn an und putzt die Pupille, auf dass der gottverdammte Montag gerettet wird. Dr. Markus Ramming wird die fünf Fragen des Lebens beantworten:

1. Welches gottverdammte Buch kannst du nicht vergessen?
Franz Kafka Das Schloss
Franz Kafka Das Schloss

Franz Kafka „Das Schloss“
Erscheinungsjahr: 1926
Originalsprache: Deutsch
ISBN-10: 3866471068

„Ein Buch muß die Axt sein
für das gefrorene Meer in uns.“

Klappentext:
Das Schloß, Kafkas letzter großer Roman, erzählt von K., der vom Grafen eines ländlich gelegenen Schlosses als Landvermesser beauftragt wird. Doch K.s Versuche, ins Schloß zu gelangen, scheitern ebenso wie sein Bemühen, im Dorf seinen Platz zu finden; und sein Kampf gegen die allgegenwärtige, anonyme und undurchdringliche Bürokratie der Schloßverwaltung endet für ihn in einem Dickicht aus Geheimnissen und Erniedrigungen.

Dieses ständige Streben nach etwas, das man dann nicht bekommt. Und trotzdem macht man weiter, mit der ständigen Hoffnung, es irgendwann doch zu bekommen. Andererseits arrangiert man sich mit der Situation und lernt damit zu leben. Und dann der Hit: das Buch ist nicht fertig geworden. Wie auch? Wahnsinn! Das Buch hat einen düsteren Charakter, irgendwie spricht‘s mir aus der Seele.

2. Zeig uns deinen gottverdammten Lieblingsfilm!

Inception!
Gut, ich kein Leo-Fan. Aber die Idee, in die Träume und das Unterbewussstsein anderer Leute zu dringen und darin Dinge zu verändern ist für mich nicht weit von der Realität meiner Welt. Science fiction – so ein Schmarrn. Schließlich versuchen wir ständig andere zu beeinflussen und einige schaffen das auch. Vielleicht nicht im Traum, aber mit Worten und Taten. Geiler Film!

3. Spiel uns dein gottverdammtes Lieblingslied?

Scott Joplin – Maple Leaf Rag
Wieso ist so was heut nicht mehr zu hören. Hat keiner mehr Sinn für Rhythmus? Hat keiner mehr Sinn für tönende Witze? Oder bin ich einfach zu alt? Auf jede Fall mag ich es, wenn jemand ein Instrument beherrscht.

4. Was für gottverdammte Drogen nimmst du?
W. C. Fields US-amerikanischer Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor und Jongleur
W. C. Fields US-amerikanischer Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor und Jongleur
5. Zeig uns dein gottverdammtes Leben!

Unsere Realität erschaffen wir in unserem Kopf.
Prima, wenn ich die eh selbst erschaffe, dann soll sie auch richtig gut sein.
Und zwar für jeden.
Die Dramen, die ich in verschiedenen Firmen sehe, sagen was anderes.
Die meisten schleppen sich durchs Arbeitsleben.
Acht Stunden oder mehr etwas tun, dass man gar nicht will. Was für eine Zeitverschwendung!
Ich arbeite gern. Aber ich mach auch nur die Dinge, die ich gut find.
Oder ich probiere was Neues aus. Ob’s klappt oder nicht ist beinah egal, das „Machen“ zählt.
Ich bin Neurobiologe, aber auch Handwerker und Buchautor, Vater, Trainer, Berater, Sportler, Pianist und Koch…vielleicht nicht alles gelernt, aber mit Hingabe und viel Spaß.
Die Frage die mich da umtreibt ist: „ Gibt’s eine Arbeitswelt, die Menschen zufrieden machen kann“
Bei mir geht’s. Und alles was ich bis jetzt von der Hirnforschung gesehen hab, sagt „Das geht bei jedem“. Schande, daß es dann nicht so ist.

Die Realität erschaffen wir im Kopf, oder besser im Gehirn. Zu einer schönen Realität braucht es nicht viel. Das Gehirn ist zwar komplex und nicht einfach zu begreifen. Aber was es glücklich macht ist ziemlich klar. Seine Fähigkeiten entwickeln und gebrauchen, Lernen, Dinge erschaffen, Entdecken, um nur ein paar zu nennen. Ach wüssten doch nur mehr, wie unser bestes Werkzeug in unserem Oberstübchen funktioniert. Vielleicht würde das helfen.
Ich glaub dass jede Arbeit spaßig sein kann. Auf jeden Fall arbeite ich dran und helfe eine geile Realität zu erschaffen. Und das macht Spaß!

Mehr?

Hirn-Anschalter von Dr. Markus Ramming
Hirn-Anschalter von Dr. Markus Ramming

Hier der Link zur Leseprobe:
http://www.neuroleadership-concept.com/hirnanschalter-leseprobe/

Gottverdammt, der Montag ist gerettet

Na, habt ihr Hirnis das verstanden? Wenn nicht, empfehle ich ein Reset und dann einfach nochmal von vorne, der Mann hat nämlich recht, also erschafft euch eure eigene Realität und rettet den Montag, die Woche und meinetwegen die ganze Welt.

Bist Du der nächste gottverdammte Montagsretter?

OK, jetzt nochmal an alle Hirnträger. Meldet euch und zeigt her euren Verstand, damit der gottverdammte Montag gerettet wird.

Autor: terencehorn

Auf meinem Blog poste ich Storys aus den 90ern. Zumeist witziges und spontanes Zeugs rund um Betäubungsmittel, Mädchen und den Wahnsinn im allgemein.

2 Kommentare zu „An jedem gottverdammten Montag – der Hirn-Anschalter Dr. Markus Ramming“

  1. Der Herr Dr. Ramming hat Recht mit dem, was er über das Hirn, die Realität, die Arbeitswelt usw. sagt. Und das hab ich auch schon alles in poetischer Form ähnlich gesagt und dazu braucht man ja nur einen neugierigen Geist und muss nicht Neorobiologie studiert haben.

    Kafka ist schon geil, aber wer „Das Schloss“ liebt, der muss auch „Amerika“ oder „Der Prozeß“ lieben, denn alle drei Romane ergänzen sich und der eine dient dem anderen zum Verständnis und immer ist das Thema die Einsamkeit, die Isoliertheit, das auf sich selbst geworfen sein inmitten von Menschen ..

    Scott Joplin kenn ich leider nicht, weil ich eine Allergie gegen Klavir habe: Geschirrklappern, Staubsauger, Klaviertöne und das Quitschen der Kreide auf der Tagel sind Töne, die ich überhaupt nicht mag.

    Scott Joplin kenn ich deshalb auch nicht: Rhythmus und Tonwitze gabe es schon immer in der Musik: Mal „Made in Japan“ von Deep Purple einlegen .. Überhaupt könnt ich ohne harte Rockmusik nicht leben und Scotts Schwester Janis hat ja auch ne Menge Rhythmus und Tonwitz im Blut.

    So hoffe ich, man erkennt hier meinen Rhythmus und meinen Tonwitz und bitte um eins: Nehmt mich nicht allzu erst 😉

    Gefällt 1 Person

    1. Moin! Die Janis mit der Southern Comfort Flasche in der Hand, das Frühstück der Gewinner. Naja, ich muss mich kurz fassen, meine Frau ist sauer, weil ich so viel Zeit vor dem Rechner verbringe. Also nicht wundern, wenn ich in nächster Zeit nicht so oft erreichbar bin. So long!

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