Montagslyriker – Todessehnsucht! Damit fing es wohl an

Montagslyriker

Montag um sieben, ich hab’s euch versprochen,
wird euer Herz gebrochen.

Mia die Wahrhaftige
zeigt uns den Tod, die Lust und die Liebe und die Wahrheit, wenn ihr sie denn hören wollt. Prinz Prospero und Terence Horn präsentieren die gnadenlos mutige Montagslyrikerin Mia.
>>> https://miasraum.wordpress.com/

>>> Also geben wir die Bühne frei, für unsere erste Montagslyrikerin, die talentierte und liebenswerte Mia …

>>> Stirb geliebter stirb

Stirb Geliebter stirb.

Über dich möge der Tod kommen.

Dein letzter Feind.

Dein letzter Kampfgenosse.

Stirb Geliebter stirb.

Wie ich starb,

jämmerlich und armselig

in einer Lache aus

Blut und Eingeweiden.

Stirb Geliebter stirb.

Über dich möge der Tod kommen.

Du schicktest ihn mir.

Ich sende ihn dir

zurück,

und

aus meiner höllengleichen Gruft:

Stirb Geliebter stirb.

Laß mich lächeln

bittersüß!

Hört, hört! Ein Geliebter wurde geopfert. Grund genug Mia besser kennenzulernen:

1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
Die Todessehnsucht! Damit fing es wohl an.

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
Niemals aufgeben und mir stets treu bleibe. Ich trete Leuten um mich herum mit meiner Ehrlichkeit und meiner Direktheit auf die Füße. Ich stehe zu dem, was ich bin, egal wieviel Hass mir damit entgegenkommt, aber ich bin immer autMiahentisch! Ich will lieber gehasst werden für mein Ich, als für etwas gemocht werden, was ich nicht bin und Heuchelei war noch nie meine Stärke. Ich höre häufig, ich kann mich nicht anpassen, aber an diese Welt von heute und an manche Einstellungen von Menschen im Hier und Heute, möchte ich mich auch gar nicht anpassen müssen. Damit verscheuche ich aber viele Menschen und es gibt auch Menschen bei denen mir das durchaus wehtut, aber ich bin konsequent nun mal ICH.

3. Welche Götter verehrst du?
Friedrich Nietzsche, die Schreiberlinge der Beatgeneration und alle Schreiber, die aus der Tiefe ihres Herzen schreiben.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
Ich habe meinen Blog auf dem ich mich mitteile, ich schreibe Rezensionen für Zeitschriften und vielleicht habe ich irgendwann auch mal den Mut ein Manuskript wegzuschicken. Vielleicht ist das Bekanntsein aber auch gar nicht das Ziel, vielleicht ist es eher das Berühren des einen oder des anderen Herzens, was mich antreibt und was mich schreiben lässt.

5. Und nun, zeige dich!
Auf meinem Blog gibt es wohl ein paar sehr persönliche Texte, die zeigen und wiedergeben, wer ich bin mit ausreichend Fotos meiner Person.

Mia, du hast uns neugierig gemacht.
Erzähle uns mehr. Erzähle uns von Liebe, Schmerz und Sieg:

>>> Einsamkeit:

Eines Nachts in deiner Wohnung.

Rauch und Qualm umspielte unsere nackten Körper.

Marihuana Geruch versteckte sich zwischen den weißen Laken.

Bilderfetzen einer längst vergangenen Zeit schossen mir durch den Kopf.

Früher mal ganze Bilder gewesen, nun Bruchstücke geworden und dem Vergessen geweiht.

Unsere Mägen gefüllt mit fettigem Fast Food und billigem Rotwein aus dem Supermarkt.

Der Schallplattenspieler in der Ecke des Zimmers spielte, fast vollständig aus dem Gedächtnis verloren gegangene Jazzklänge. Dixieland Jazz, den Chicago Style.

Das Bett roch nach dir,

roch nach mir,

roch nach Sex,

roch nach uns.

Deine, viel zu kalten Hände, umfassten meine warmen Brüste.

Verwickelten sich in meinem kupferfarbenem Haar.

Spielten aufmerksam zwischen meinen Beinen.

Deine Nägel ritzten deine Initialen in meine Schenkel, als Symbol meiner Zugehörigkeit zu dir.

Ich war dein Eigentum, dein Werkzeug, deine Sklavin.

In dieser Nacht.

Deine Hände spielten mich wie ein Piano und entlockten mir die schönsten Klänge.

Sie spielten auf mir und in mir.

Ich war deines.

Gehörte nur dir.

Gab mich hin.

Gab mich her.

Alles nur für dich.

Ließ mich fallen.

Ließ mich treiben.

Flog mit dir durch die Nacht und durch die Welt deiner Phantasie.

Ich schmeckte deinen Saft.

Schmeckte meinen Saft an dir, an deinen Händen.

Genoss deine volle Männlichkeit auf mir und in mir.

Unsere Aufmerksamkeit war nur auf unsere nackten Körper gerichtet.

Nackt im Bett.

Nackt auf dem harten, kalten Holzboden.

Nackt auf angenehmem, weichem, braunem Leder deines Sofas.

Nackt auf frostigem Glas deines Tisches.

Der grelle, gelbe Schein des Mondes begleitete uns auf unserer Reise durch die Wohnung in alle Winkel.

Die Aussenwelt wurde, von uns beiden, für diese Nacht ausradiert.

Diese verflog viel zu schnell.

War nur die Knappheit eines Moments.

Kaum da, schon weg.

Zu schnell, zu klein

um sie zu greifen,

um sie festzuhalten.

So wie die Knappheit unseres Lebens.

Der Traum von Ewigkeit bleibt nur ein Traum.

So blieb trotz Rausch und Genuss,

trotz Hingabe und Leidenschaft,

trotz Lust und Ekstase,

trotz unseres Zusammenseins im Hier, im Jetzt, im Da:

Die Einsamkeit mein bester Freund in dieser Nacht.

white

>>> Ein glücklicher Sieg

In einer dunklen Welt,

aus Schmerz und Trauer.

bin ich nun bereit zum Kampf.

Bin ich nun bereit

mich selbst zu finden

ohne Druck und ohne Krampf.

Bin ich nun bereit

dich aufzugeben.

Bin ich nun bereit

mich aufzuheben:

Jedes Teil und jedes Stück,

hoffe dann endlich auf mein Glück.

Ich bin bereit dich loszulassen.

Bin bereit nicht mehr zu hassen.

Weder dich,

der einfach ging.

Weder mich,

die sich verfing.

In all dem Leid und all dem Schmerz,

die dir alles hinterherwarf.

auch ihr Herz!

Du wolltest fort

und

weg von mir.

Ich wollt dich bei mir,

ich wollt dich hier!

Nun

lass ich dich gehen,

nun

lass ich dich ziehen.

Kann heute auch gar nicht mehr verstehen,

warum ich solange litt

und Schmerz im Herzen trug.

Jetzt ist es Zeit,

es ist genug!

Ich habe gelitten, getrauert, gehasst

und

alles das war nur purer Ballast.

Die Zeit ist reif für meinen Krieg

und

ich sehe schon meinen Sieg.

Und noch einmal schwinge ich mein Schwert,

auch wenn ich doch weiss:

Du bist es nicht wert.

Weder der Mühe,

noch der Trauer

und

doch gibt es nichts,

was ich bedauer.

Ich schenke es dir,

die Tränen und den Schmerz,

doch um Eines, werde ich kämpfen

und

das ist mein Herz!

Ich werde siegen!

Ich werde leben!

Und

eines Tages

werde ich mir vergeben,

dass ich so töricht war auf dich zu bauen,

dann werde ich endlich glücklich in die Zukunft schauen!

Wow! Das ist Mia und ihre Lyrik. Wäre doch schön mehr von ihr zu lesen. Auf ihrem Blog vielleicht:
>>> https://miasraum.wordpress.com/

Wir beobachten Dich, liebe Mia und sind uns sicher, dass du Ruhm und Ehre erntest, für alle Montagslyriker.

>>> Bist du ein Montagslyriker?

Dann zieh dir alle Infos und beantworte die fünf Fragen, montags um sieben ...
>>> https://terencehorn.com/montagslyriker/

Autor: terencehorn

Auf meinem Blog poste ich Storys aus den 90ern. Zumeist witziges und spontanes Zeugs rund um Betäubungsmittel, Mädchen und den Wahnsinn im allgemein.

29 Kommentare zu „Montagslyriker – Todessehnsucht! Damit fing es wohl an“

      1. ahw danke 😀 ich hoffe sehr, dass ich das bald auch mal schaffe 🙂 Im Moment habe ich leider zu viel Stress, denn ich möchte schon in Ruhe alles durchlesen (bei dir) und das auch in Ruhe machen 🙂 Ich denke das ist nur fair gegenüber jeden, auch dir und die, die du noch vorstellen wirst.
        Aber ich freue mich echt sehr darauf!
        Ich wünsche dir noch einen ganze schönen und ruhigen Abend 🙂

        Gefällt 3 Personen

  1. Hammer! Hammer! Hammer! Heute ist Mia-Tag. Schau ihr ins Gesicht: Sieht sie nicht aus wie Diana Rigg alias Emma Peel? Da möchte man schon gerne John Steed sein und nicht wegen seiner Autosammlung. Aber die Texte sind der Oberhammer: Respekt vor dieser Lyrikerin, Respekt vor diesem Menschen. \m/

    Gefällt 3 Personen

      1. Die anderen haben andere Themen, andere Formen, andere Worte, aber schreiben alle auf ähnlich hohem Niveau. Wir sollten eigentlich einen Verlag gründen und endlich wieder gute Lyrik in die Welt werfen und nebenbei unseren eigenen Schrott unter Pseudo hinterher. Dann hätte sich das rumärgern mit Verlegern erledigt .. Led Zep haben doch auch ihr eigenes Label gegründet und remastern ihre Werke zum 243.mal ^^

        Gefällt 3 Personen

      2. Ja, die Leser kriegen ist schwer, weil die ja auch im Internet sind und hier kostenlos lesen. Selbst ich hab ja einen Leser, der hin und wieder mein Blog besucht 😉

        Aber ich muss schlafen. Morgen um halb Drei ist die Nacht für mich zu Ende. Gute Nacht allerseits 🙂

        Gefällt 1 Person

      1. Das wird bei deinem Körper aber ne längere Angelegenheit. Wo fangen wir denn an?

        Das ist das Gute am schwarzen Humor: Keiner weiß, ob es nicht doch ernst gemeint ist. Dann lass uns also schlabbern .. Mmmhh: Deine Lippen schmecken nach mehr. Und jetzt noch den Mund ..^^

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  2. Die Liebe ist ein seltsames Spiel: Man liebt den anderen, seinen Art zu denken, seine Art zu reden, seine Art, sich zu bewegen, seine Art zu lächeln oder zu lachen, seine Art der Berührung, seinen Geruch, seine Haut, seine Intimität. Und man vertraut ihm, baut Schlösser und Luftschlösser, will immer bei ihm sein. Dann kommt der Bruch und man denkt, dass man nie mehr so lieben könnte, nie mehr so vertraut sein könnte, niemals mehr leben könnte. Man fällt in ein tiefes Loch, das Leben erscheint einem sinnlos und jede frühere Freude verfällt in Dunkelheit. Schmerz erfüllt die Seele und keine Rettung in Sicht .. Todessehnsucht.

    Kenn ich alles, hab ich alles hinter mir, das Trauma hinter mir, aber die Wunden, die Narben brennen heute noch wie das tiefste Seelenfeuer. Und das Bier aus dem Kühlschrank verstärkt noch die Sehnsucht nach der vergangenen Zeit wie ein Brennglas in der Sonne ..

    LG PP

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  3. Naja, wenn ihr Werbung machen wollt für einen Blogger, warum dann das Gespräch über andere? Nicht gut! Mia ist klasse und das wollt ihr gerade doch fördern! Aber jetzt über andere zu reden, das passt nicht ins Konzept!

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  4. Hier herrscht Männermeinungsüberschuss…
    Ich gebe Daniel recht! Mia ist jetzt dran! Ich kenne mich da nicht aus in der Welt von Texten und so,aber hier ist grad echt zuviel Männermeinung da. Sie ist echt hübsch und die Wimpern sind die echt? Ne Antwort wäre erwünscht.Ich habe keine Ahnung,aber das Gedicht mit dem geliebten fand ich echt gut.Das gefällt mir.Das sagt doch das aus was alle verlassenen Frauen denken.Und Frauen kennen das.Welche Frau hasst den nicht den Kerl der sie verlassen hat?

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