Montagslyriker – Tohuwabohu

@ Terence Horn
@ Terence Horn

Jeden Montag um sieben,
so steht es geschrieben.

Mit Griffel, Bleistift und Tastatur
meißelt Marina einen Kreis,
in deine Quadratur.

Marina die Kraftquelle bloggt auf
>>> https://marinasgedichte.wordpress.com

>>> Prinz Prospero und Terence Horn ruhten sechs Tage und sechs Nächte.

Am siebten Tage, einem Montag um sieben,
erschufen sie ein Gewölbe, formten ein Theater,
beleuchteten den Saal mit Himmelskörpern.

Und sie sahen, dass es gut war,
für Marina die Kraftquelle  …

1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?

der Mensch

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …

…dass ich sehr empathisch, liebevoll und nett bin. Über mich: Bin Hobbydichterin aus Leidenschaft, bin 23, Lyrik ist meine große Kraftquelle, ich habe Multiple Sklerose und möchte anderen Menschen mit Handicap mit meinen Gedichten Mut machen und noch viel mehr Menschen mit meinen Gedichten erreichen.

3. Welche Götter verehrst du?

Johann-Wolfgang von Goethe. Warum Goethe? Weil mir sein Schreibstil gefällt.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?

Lesungen und Vorstellung meiner eigenen Bücher/ Internet.Lesungen u.a. bei Kliniken Schmieder und Bürgerscheune Gottenheim http://www.gottenheim.de/BuergerScheune/marinaobert/

5. Und nun, zeige dich!

Steine

Fast jedem werden im Leben Steine in den Weg gelegt,
aber nicht immer werden sie schnell wieder weggefegt.
Bei manchen liegen schwere Steine,
manche haben leichte oder fast keine.
Manche Steine kann man aus dem Weg räumen
und wieder andere kann man sich nur wegträumen.

 

Emotionen

Ach, was ist das heute wieder für ein Tag?
Hab das Gefühl, dass mich keiner mag.
Von allen Seiten wird man nur blöd angeschaut,
als hätte man irgendetwas geklaut.
Man weiß gar nicht,
was man machen soll.
Man ist verärgert voll
und will keinem mehr schauen ins Gesicht.
Man ist traurig und zugleich verletzt,
weil sich keiner für einen einsetzt.
Auf der anderen Seite ist man froh,
dass das nicht immer ist so.
Dass es Situationen im Leben gibt,
bei denen man nicht die Schuld aufeinander schiebt.
Bei denen man Kraft und Liebe spürt
und zu tiefst ist gerührt.
Bei denen am Ende des Tunnels ein Licht aufgeht
und man weiß, wer hinter einem steht.
Emotionen können mit Tränen verbunden sein.
Tränen der Trauer oder Tränen der Freude.
Tränen, weil jemand verstorben ist heute.

 

Das Leben

Das Leben, das Leben, was ist das Leben?
Wonach soll man streben?
Es ist nicht immer leicht,
wenn das Geld nicht mehr reicht.
Es ist nicht alles fair,
wenn man ausgeht leer.
Das Leben hat sehr viele Facetten,
das kann man nicht abspielen auf Kassetten.
Eher ist es wie ein Spiel,
machst du‘s richtig kommst du ans Ziel.
In diesem Spiel stehst du manchmal als Gewinner dar,
wenn du sieht, in was für eine schöne Zukunft du schaust.
Eigene Kinder, Partner, Hochzeitsschar.
Doch pass auf, dass du dir nicht deine Ziele verbaust.
Das Leben, das Leben, was ist das Leben?
Was kann man dafür geben?
Lohnt es sich überhaupt,
wenn man sich was aufbaut?
Oder ist es eher Schicksal, was man erlebt
und was man dabei anstrebt?
Das Leben ist nicht immer nur Friede Freude Eierkuchen.
Man muss einfach nach dem Sinn des Lebens suchen.

 

Männer

Oh Männer, was sind das für Wesen?
Was sie können ist lesen.
Aber verstehen, was man ihnen schreibt,
ob das wohl im Gedächtnis bleibt?
Da soll mal einer die Männer verstehen,
wenn sie mit uns weggehen
und nach anderen Frauen sehen,
würde man ihnen gerade den Kopf wegdrehen.
Oh Männer, was sind das für Wesen?

Vor dir war die Erde wüst und leer.
Du hast uns das Wort gebracht,
am Montag um sieben, so steht es geschrieben.

Marina begegnest du auf der Straße, im Supermarkt oder im netten Café nebenan. Marina schreibt über den Alltag, über das Leben:
>>> https://marinasgedichte.wordpress.com

>>> Zieh Dir alle Infos und werde Teil der Montagslyriker 

>>> Die bisherigen Teilnehmer

Autor: terencehorn

Auf meinem Blog poste ich Storys aus den 90ern. Zumeist witziges und spontanes Zeugs rund um Betäubungsmittel, Mädchen und den Wahnsinn im allgemein.

15 Kommentare zu „Montagslyriker – Tohuwabohu“

  1. Klingt fast ein wenig Hipp-Hopp-artig und wäre nicht überrascht, wenn die Texte bei Battles entstanden wären. Aber hier disst keiner den anderen, sondern ein Mensch macht sich Gedanken um seine, um unsere Welt, um das Leben, den Menschen schlechthin und lässt sich auf das Abenteuer „Reim“ dabei ein, lässt sich von diesem auch teilweise ziehen und inspirieren, was auch manchmal zum Schmunzeln anregt, aber doch noch öfter zum Staunen. Bei allen Kurven und Umwegen kommt die Autorin doch immer am Ende an und der letzte Satz kommt genau auf den Punkt und klingt dann auch wie eine Kadenz! Einen Tusch für diese Künstlerin, die wohl noch nicht perfekt ist, aber ihre Intention perfekt rüberbringt. Und solche Menschen brauchen und suchen wir hier. Danke Marina, du hast den Montag gerettet. 🙂

    Gefällt 2 Personen

      1. Hab grad ein Bild von Marina gesehen, wohl auf einer Lesung geschossen. Das berührt mich immer wieder, wenn ich sehe, wie gemein das Schicksal manchmal sich darstellt. Diese schöne Frau im besten Alter und schon von dieser tückischen Krankheit befallen. Dennoch denke ich, dass man mit der Krankheit leben kann, wenn man sich abfindet und die Krankheit vielleicht sogar umarmt, so wie man einen Wolf umarmt: Den Feind zum Freund machen und mit ihm leben solange es geht. Ich werde jedenfalls immer an Marina denken, wenn mal wieder ein Projekt anfällt: Sie hat mein schwarzes, sündiges Herz erobert durch ihre Kraft und Zuversicht, was Beispiel und Mutspender sein kann für viele, die körperlich leiden, aber hirn- und herzmäßig einen Ausgleich schaffen, eine Kompensation. Viele lesen dich hier, du Liebe, aber sie trauen sich nicht, etwas zu sagen, haben auch ein bisschen Angst, weil ich ja gleich mit Gläsern werfe, wenn ein falsches Wort ertönt ^^

        Gefällt 2 Personen

  2. Vielen Dank für die lieben Kommentare! Sie haben mich tief berührt!
    Ich bin einfach glücklich, wenn ich Menschen mit meinen Gedichten erreichen kann und vor allem möchte ich auch viele Menschen mit Handicap erreichen, um ihnen Mut zu machen.
    Nein, die Gedichte sind nicht auf Battles entstanden, das ist nicht meine Welt.
    Ich sehe so manche Dinge nur manchmal aus einem besonderen Blickwinkel und das inspiriert mich, drauf los zu schreiben…
    Schaut doch gerne auch mal auf Facebook bei mir vorbei, da bin ich aktiver als auf meiner Homepage…
    https://www.facebook.com/Marina-Obert-1535827353382685/?fref=ts

    Gefällt 1 Person

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