Der kleine, unscheinbare Punkt, der alles verändert – Poesie

herrscher

In der Mitte meiner Seele

Ich wollte schon immer dort sein
genau an diesem Punkt
in der Mitte meiner Seele
ganz tief drin, in mir selbst.

Verdiente, lang ersehnte Ruhe
Lohn des steinigen Pfades, den ich gegangen bin.
Mein Leben lang wusste ich nicht, wohin ich wollte
fand den Weg nicht.
Ich suchte nach einem aufrechten Gang, mit Blick nach vorne.
Den Pfad eines Menschen.

Mut! Sei mutig und trau dich!
Geh deinen eigenen Weg!
Du bist nur dir selbst verpflichtet!
Hör nicht auf die Stimmen! Geh raus und lebe dein Leben!

Vielen Dank dafür! Hört sich gut an.
Wenn ich aber ums Verrecken nicht weiß, was ich will.
Was mach ich dann?

Veröffentlicht von

Terence Horn

Auf meinem Blog Terence Horn poste ich Lesestoff aus den 90ern, auch mal aktuelles Zeug, siehe "Joshua - Die Liebe Gottes". Witziges, spontanes Material rund um Betäubungsmittel, Mädchen und den Wahnsinn im allgemeinen.

8 Gedanken zu „Der kleine, unscheinbare Punkt, der alles verändert – Poesie“

  1. Auch dann muss man leider immer weiter laufen und hoffen, dass man irgendwann etwas findet an dem man sich orientieren kann. Das kann über kurz oder lang passieren. Manchmal leider auch nie. Vielen laufen einen Weg, weil sie zwar wissen wohin sie wollen, aber kommen doch nie dort an. Ist das etwas besser? Letztlich wissen wir doch alle nicht wohin unser Weg uns führt.

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