Montagslyriker – Shakespeare, Brecht, Kafka, Frisch, Hesse etc.

Frauen arbeiten in einem Weinberg

Am Montag um sieben,
so steht es geschrieben,
stellt sich ein Montagslyriker vor sein Publikum,
zeigt sein Können, sein Werk,

seine Kunst.
Gibt Einblick,
für unseren Durchblick,
lässt hoffen,
zweifeln,

schenkt Vertrauen.
Die Sonne geht auf,
die Sonne geht unter,
die Montagslyriker stehen irgendwo dazwischen
, am Tag,
in der Nacht,
so ist es mit dem Mond abgemacht.
Seit so frei und
begrüßt in unserer Mitte:

Christin von Margenburg

>>> http://wellen-der-zeit.blogspot.de/

1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?

Sehr früh habe ich angefangen Musik zu machen und schrieb mir eigene Texte zu den Klängen, heute balanciere ich bunte Worte unter meine Postkarten die liebevoll von mir bemalt werden und verschenke sie.

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …

Lerne bis zum Umfallen, ( kann für Andere nervtötend sein ) alles wissen möchte und mehr lese als normal ist. Mein Haus wie ein Buchladen ist und ich mich nicht trennen kann von den vielen Seiten…das mein Besucher sich tief bücken muss um mir in die Augen zu sehen, bin noch am wachsen…. geistig.

3. Welche Götter verehrst du?

Götter sind mir bis jetzt noch nicht begegnet und träfe ich auf Einen würde ich seinen Schatten fangen.
An Belletristik habe ich viel gelesen, die üblichen Autoren wie Goethe, Shakespeare, Brecht, Kafka, Frisch, Hesse etc, aber auch eine gewisse Begeisterung für Comics und Science Fiction (besonders Stanislaw Lem) kann ich vermelden, sowie eine besondere Liebe für die brillianten philosophischen Einfälle von Terry Pratchett.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?

Ich führe einige Bogseiten , habe Ebooks veröffentlicht und Bücher geschrieben die über Internet im Handel zu erwerben sind.
Meine Kurzgedichte finden sich auch auf Postkarten die ich an Freunde versende.

5. Und nun, zeige dich!

haus mit viel Licht

Ewig.

wo meine träume
sich verfangen

hinter deinem rechten ohr
mein lächeln

wo meine liebe liegt
auf deinen lippen

vor deinen augen
zwischen unseren träumen

wo ewig bleibt das wir
nicht nur in unserer sehnsucht

du liebster
auch in unserem herzen.

© Chr.v.M.

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Die Parkbank.

An deiner Rinde
geduldige
Ameisenwanderer

seht
die ewig Fleißigen
wie sie sich abmühen

aufraffen
über die Holzfalten
hinter der Parkbank

auf der die Jugend lümmelt
vor dem Leben geflüchtet
in ihrer Zeit

der Mutlosigkeit.

© Chr.v.M.

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wenn ich

mit kleinen grauen fäusten
gegen deine brust trommle
vor sehnsucht klagend
in deine augen stürze
um unsere wortbilder
zu entziffern

ich dir die brille aufsetze
zum vorlesen
wenn meine lippen
leise deine worte
nachsprechen
dann geliebter umarmen sich auch
unsere herzen

im gemeinsamen verstehen.

© Chr.v.M

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Sie fliegen nicht mehr

in den augen der götter
noch funkelnd wie nachtsterne
die versiegenden lachtränen
vor weißen liebestauben

sie fliegen schon lange nicht mehr.

bleischwer die luft
unter dem wimpernschlag
des unverständnisses
zu ein wenig mehr

menschlichkeit.

© Chr.v.M.

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Death and we.

Wenn die Nacht anbricht nach unseren Tagen
stehen wir uns dann als Fremde gegenüber
um den lautlosen Flug
der mutlosen Seelen zu hören
im grellen Licht schweigend.

Gemeisselt dann dort in die nackte Wand
die späten Erkenntnisse :
„Wir waren alle Schwestern und Brüder“
bis der rote Punkt vor Scham aufleuchtet
und die Sterne weinend erlöschen ?

© Chr.v.M.

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du sagst

sie haben die sonne zerschlagen
hinter dem rücken der eltern
vor deinen augen brannte die hölle
und in dir tastet das herz
nach hoffnungsland

du weinst, sagst du

die tränen der vielen
sie öffnen nur keinen himmel
schwemmen die ängste über unbekanntes
mit verschlossenen lippen
klagelieder werfen auf die not zwischen vielen

gib mir hoffnung ,
sagst du
und ich zerbreche
neben dir
verantwortungs schwer…

© Chr.v.M.

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WO NUR.

wo sind die offenen türen
in den herzen der menschen

leere hände ,leere augen
verlorener glauben,

wer trägt die konsequenzen
gebrochem im schweigen

ein versinken
WIR
in scham.

© Chr.v.M.

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Im Zauberlicht.

Im Zauberlicht der goldnen Bäume
entstehen Tag um Tag mir Träume
im Stundenlauf mir Himmelblau.

Dazwischen schweben zarte Wolken
die Trübsal,  Ärger mir wegrollten
durch Tagesgrau, mir klug und schlau.

Unter dem Sonnengold sehnlich tanken
die Seele öffnen ohne Schranken
und Wunder blicken, liebevoll.

© Chr.v.M.

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Rauchfahnen.

rauchfahnen im nebel
deiner landschaften
das glühen der holzkohle
zwischen den spuren der wildrose
dein gesicht ein gefühlter duft
in deinen augen das gekippte lächeln
und die feder auf meinen lippen

was mir bleibt

eine stille liebe
und die lichter auf dem hügel
unter dem wind die schluchzend nacht
und ich über dem wir.

© Chr.v.M.

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Autor: terencehorn

Auf meinem Blog poste ich Storys aus den 90ern. Zumeist witziges und spontanes Zeugs rund um Betäubungsmittel, Mädchen und den Wahnsinn im allgemein.

4 Kommentare zu „Montagslyriker – Shakespeare, Brecht, Kafka, Frisch, Hesse etc.“

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