„Joshua – die Liebe Gottes“ im Buchhandel erhältlich

Halleluja! Nach einigen, unnötigen Problemen beim Veröffentlichen nun endlich, mein Roman „Joshua – die Liebe Gottes“ ist im Buchhandel erhältlich. Gegenwartsliteratur für Freunde von Djian, Bukowski, Fauser.

Lesestoff: Joshua als Taschenbuch

ISBN 1093133104
242 Seiten
12,95€
Erhältlich auf amazon:
https://www.amazon.de/dp/1093133104

Lesestoff: Die Liebe Gottes als E-Book

ASIN: B07QMJN8Z9
4,99€
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https://www.amazon.de/gp/product/B07QMJN8Z9

Warum habe ich den Roman „Joshua – Die Liebe Gottes“ geschrieben?

Echte Männerfreundschaften, wie in einem Sergio Leone Western, darum geht es doch. Allein ist man machtlos. Gemeinsam nehmen Joshua und Samuel den Kampf auf, stellen sich dem Schicksal, stehen ein für Liebe und Gerechtigkeit. Dabei sind sie völlig unterschiedliche Charaktere, deren Leben in einer Sackgasse steckt, aus der sie nicht rauskommen. Joshuas einziger Lebensinhalt besteht darin Frauen auf sein Sofa einzuladen, jede Nacht eine andere. Samuel dagegen geht leer aus, hockt in seinem Zimmer und surft durchs Internet. Gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen, überwinden Hindernisse, treffen Entscheidungen, wollen raus aus der Bedeutungslosigkeit. Und wer will das nicht? So schön unser Leben auch sein mag, wir sind Getriebene, die immer weiterziehen, neuen Zielen entgegen. Joshua ist eigentlich ein ganz normaler Typ, der gut bei Frauen ankommt, gerne mal einem Drogenrausch verfällt und so etwas wie Erleuchtung erfährt. Danach läuft alles wie von selbst, auch weil sich Samuel als gut laufendes Propagandagenie entpuppt. Die Dinge nehmen ihren Lauf, entwickeln ein Eigenleben. Letztlich wollte ich einfach guten Lesestoff abliefern.

Kapitel:

  • Kennedy
  • Johanna von Orléans
  • Gandhi
  • Gaius Julius Caesar
  • Josef Stalin
  • Che Guevara
  • Jesus

Kennedy

Samuels Plan ging nicht auf. Von Albträumen gequält, liegt er allein im Bett, jammert über sein Schicksal und wie toll es bei seinem Mitbewohner läuft, der jeden Abend eine tolle Frau, auf seinem ach so tollen Sofa verwöhnt. Dabei ist er faul wie sonst was und nervt eigentlich nur, genau wie die aufdringliche Fickanfrage. Das Leben ist ungerecht, gemein und dagegen muss was getan werden. Samuel klickt die Fickanfrage weg, zieht sich an und macht sich auf, in den übelsten Schuppen der Stadt. Der Mief der Freiheit, verstaubte Gestalten, ein übergewichtiger Wirt. Samuel nimmt Platz an die Theke, neben Nathan, bestellt und legt los. Wie er seinen faulen Mitbewohner kennenlernte, dieser verhängnisvolle Abend, als er bei ihm einzog. Die nächste Runde wird serviert, Samuels Telefon klingt, er geht ran, keine halbe Stunde später sitzt der faule Sack mit am Tresen und lässt ordentlich vom Stapel. Religiöse Fanatiker, amouröse Abenteuer, Stress auf der Arbeit. Joshua begeistert durch seine Kunst, Menschen für sich zu gewinnen, mit seiner einnehmenden Art. Humor, Charme, das gewisse Etwas, aus diesen Töpfen schöpft Joshua im Überfluss.

Johanna von Orléans

Joshua mag nicht mehr. Der nervige Job, früh aufstehen, die ewigen Demütigungen der Arbeitswelt. Kurzentschlossen lässt er sich von Dr. Asklepios krankschreiben, informiert seinen Chef und kassiert die Kündigung. So muss es laufen. Seine neue Freiheit genießend, zieht er durch die Innenstadt, trifft auf einen seltsam zufrieden wirkenden Bettler, unterhält sich mit ihm, wodurch die Situation nur noch mysteriöser wird. Der Bettler weiß Bescheid, über Joshua, die existenziellen Fragen des Seins, das große Spiel. Der allwissende Bettler erklärt Joshua die Spielregeln, motiviert ihn, den Einsatz zu erhöhen, ernsthaft mitzuspielen. Joshua meint in dem Bettler gar seinen Vater zu erkennen, wähnt sich als erleuchtet. Ein Gesandter des Lichts.

Gandhi

Alice, die Gattin des Allmächtigen ist genervt. Ihr Göttergate werkelt seit sechs Tagen im Elysium und lässt sich nicht mal mehr zum Mittagessen blicken. Einhorn am Spieß ließ er sich noch nie entgehen. Sie ruft Lucifer, seinen kleinen Bruder, der unten im Keller wohnt, um nachzuschauen, was los ist. Lucifer geht rein, ins Elysium, das göttliche Arbeitszimmer, wo der Allmächtige werkelt, tut, irgendetwas erschafft – ein Universum. Der kleine Bruder ist verwirrt. Ein erwachsener Gott, der mit einem Universum spielt, während er selbst wilde Abenteuer besteht, Saufgelage meistert, seine Rolle als größter Liebhaber aller Zeiten mit Bravour durchzieht. Der Allmächtige lässt sich nicht beirren, erklärt sein Werk, seine Schöpfung, der große Knall, Galaxien, Sterne und Planeten entstanden, die Erde, Tiere, der Mensch. Luzifer ist begeistert, der Allmächtige nach sechs Tagen Arbeit erschöpft, aber auch Stolz auf sein Paradies. Mann und Frau beschäftigten sich einzig mit Fortpflanzung und Frohsinn. Ganz nett, aber halt ein wenig langweilig, findet Lucifer. Etwas mehr Pep könnte nicht schaden. Kurzentschlossen schlägt er dem Allmächtigen vor, sich einen Tag auszuruhen, während er die Schöpfung modifiziert, ausbaut, auf Aktion trimmt. Skeptisch, aber auch müde, willig der Allmächtige ein, legt sich aufs Ohr und schläft sofort ein. Am nächsten Tag überrascht Lucifer seinen großen Bruder mit den Anderen. Praktisch baugleiche menschliche Exemplare, jedoch mit einigen Überraschungen. So können sie zum Beispiel übers Wasser laufen, endlos labern und wenn es sein muss, auf den Tisch hauen. Das höchste Wesen ist zufrieden, lässt Lucifer weiter gewähren, da er mit Alice die Schwiegereltern besuchen muss.
Schlecht gelaunt kommt der Allmächtige vom Pflichttermin mit den Schwiegereltern zurück. Die Stimmung ist tief unten, seine geliebte Erde geschrotet. Die Anderen erweisen sich als Langweiler, Spießer und Besserwisser. Neid, Misstrauen und Peinlichkeiten regieren die Welt. Ein Neuanfang muss her. Warum also nicht dem eigenen Sohn eine Chance geben.

Gaius Julius Caesar

Joshua ändert sein Leben, will fortan nützlich sein, den Menschen helfen, der Welt einen Sinn geben. Am Frühstückstisch informiert er Samuel, der gar nicht lange zögert, einen Marketingplan entwirft und an Joshuas „Lichtwende“ bastelt. Am Abend treffen Sie sich mit Sara und Lydia bei Francesco, einem schmierigen 2-Sterne-Gastronom, der den angesagten Fresstempel „Garden Eden“ betreibt. Sara verliebt sich in Samuel und umgekehrt. Eine starke, vorerst unvollendete Liebe.
Die erste Session beginnt als gemütliche WG-Party, nimmt Fahrt auf und endet in einer verzehrenden Orgie, die später glorifiziert wird. Die Lichtwende erreicht durch einen Artikel, der quirligen, angehenden Reporterin Noemi ein größeres Publikum. Joshua wird zu einer lokalen Berühmtheit.

Josef Stalin

Joshuas Auftritt am Vierröhren-Brunnen. Über 250 Leute sind gekommen, um Joshua Worten zu lauschen. Dabei ist Joshua kein besonders guter Redner, er selbst ist die Quelle. Aus ihm sprudeln Gefühle, ehrliche Emotionen, die Stimme der Liebe. Das eigentliche Wunder jedoch ist die anschließende Speisung der Gläubigen mit Kebab. Zeitgleich rollt Samuels Marketing-Kampagne an. Indoktrinierte Influencer, frisierte Artikel, getunte Bilder überschwemmen die Gehirne der Gläubigen. Die Lichtwende sprengt die Medien, ist in aller Munde. Als aufgehende Sterne am B-Promihimmel genießen Joshua und Samuel ihr Leben, feiern rauschende Feste, zelebrieren Predigten am Vierröhrenbrunnen. Joshua lernt die berühmte Sängerin Hanna kennen, quartiert sie in der WG ein und verliebt sich.

Che Guevara

Der ersehnte Auftritt bei Josef, in der größten deutschen Show, zusammen mit Hanna. Weitere Gäste sind der Bischof, ein Fußballer, der Politiker Judas Blutacker, der während der Show Joshua als fremdenfeindlich beschimpft. Joshua platzt der Kragen. Er wehrt sich, kritisiert die Zustände, geht auf Judas Blutacker los, bis ihm das Schicksal zu Hilfe kommt. Auf dem riesigen Sofa sitzend, mitten auf der Bühne, stürzt die Deckenkonstruktion auf Gäste und Moderator. Chaos bricht aus, die Leute flüchten panisch, ein Unglück bannt sich seinen Weg. In der dunkelsten Stunde feiert Joshua seine Auferstehung aus den Trümmern. Er spricht zu den Menschen, kontrolliert die Situation, reicht Hanna die Hand, zieht sie aus Schutt und Asche, den Fußballer, Bischof, Josef. Ein Wunder ist geschehen, bis auf Judas Blutacker haben alle überlebt. Tatsächlich bekam der Politiker seine gerechte Strafe. Fortan ist Joshua weltweit bekannt, ein Superstar auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Geliebt, verehrt, angebetet, aber auch bedroht, gerade wegen seiner Berühmtheit, seiner Worte, seines Glaubens. Folgerichtig ziehen sie gemeinsam nach Hollywood, zu all den anderen Verrückten, genießen Jet-Set, Villen, Privatjet, Personal.
Samuel findet in der neuen Heimat keine Ruhe. Er bekommt Sara nicht aus seinem Kopf, gesteht sich seine Liebe ein. Kurzentschlossen greift er zum Telefon, ruft an, fliegt nach Hause, die beiden heiraten. Joshua vollzieht die Trauung in Samuels Heimatort. Anschließend fahren sie zu Francesco, die letzte große Feier, ein rauschendes Fest. Francesco selbst fackelt in den frühen Morgenstunden seinen Fresstempel ab, rein in den Flieger und weiter geht’s in die lebendigste Partymetropole am Mittelmeer.
Drei Tage später, den Kater nicht richtig ausgeschlafen, wird Hanna beim Shoppen von religiösen Fanatikern ermordet. Joshua, der bisher immun schien gegen jegliche menschliche Schwäche, zerbricht an seiner verlorenen Liebe. Desillusioniert irrt er durch die Welt, schwört Vergeltung, zieht in den Krieg.

Jesus

Joshua nahm Rache, vernichtete seine Gegner und tötete Hannas Mörder. Die Lichtwende konnte ihr Versprechen nicht einlösen. Jahre später lebt Joshua zurückgezogen in einem Domizil in der Schweiz. Er lässt sich zu einem letzten Interview überreden und berichtet, wie er Rache nahm, seine Freunde verließ und den Schmerz überwand. Joshua rechnet ab, mit sich, der Welt und Gott.

Autor: Terence Horn

Auf meinem Blog Terence Horn poste ich Lesestoff aus den 90ern, auch mal aktuelles Zeug, siehe "Joshua - Die Liebe Gottes". Witziges, spontanes Material rund um Betäubungsmittel, Mädchen und den Wahnsinn im allgemeinen.

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