Glossar zu Lesestoff, Gegenwartsliteratur …

Glossar

Die verwendeten Begriffe auf Terence Horn sind evtl. nicht jedem bekannt. Die wichtigsten Begrifflichkeiten werden deshalb hier erklärt, rein subjektiv, versteht sich.

Rezension, kurz erklärt
Zunächst einmal sei gesagt, hier definieren wir eine Buch-Rezension, also die Besprechung von Lesestoff. Eine schriftliche Rezension bespricht Belletristik, ein Sachbuch, Gedichte oder auch Comics. Rezensionen sind zumeist eine Kritik, bewerten also das Werk eines Autors. Rezensionen werden auf Online-Plattformen veröffentlicht, in Zeitschriften, Tageszeiten oder im Radio. Bei den Online-Plattformen sind Buch-Blogs sehr beliebt und werden Autoren und Verlagen beauftragt. Eine der größten Plattformen ist sicherlich Lovelybooks.
Der Rezensent fast den Inhalt knappgehalten zusammen, beschränkt sich auf Handlung und Personen. Wichtig ist, hier nicht zu tief einzusteigen, Stichwort Spoiler. Um die Rezension abzurunden werden gerne Informationen zum Buch (Seitenzahl, Format, Bindung etc.) und zum Autor, bzw. Verlag eingefügt.
Nun kommt die eigene Meinung ins Spiel, wie hat das Buch gefallen. Was war besonders gut, was gefiel einem nicht. Der Rezensent bewertet das Cover nach seinem Geschmack, den Spannungsbogen, Personen, um was ging es, Schreibstil.
Letztlich wird ein Fazit gezogen, möglichst kurzgehalten. Der Leser soll eine Zusammenfassung erhalten, ob der Rezensent das Buch weiterempfiehlt. Entspricht das Buch den Erwartungen oder wurden diese gar übertroffen? Vergleiche mit bisherigen Veröffentlichungen des Autors sind durchaus erwünscht.
Hier ein Beispiel zu einer Rezension bei Lovelybook.

Lesestoff, eine Definition
Zwischen gutem und schlechtem Stoff wird gar nicht unterschieden. Lesestoff ist automatisch der Stoff, der gelesen werden will. Lesestoff fesselt den Leser, lässt ihn gar nicht erst bis zum Kühlschrank kommen, drückt ihn ins Sofa, fesselt ihn, lässt ihn nicht los. Lesestoff ist rar, nicht unbegrenzt verfügbar und schwierig aufzufinden, vor allem neuer, unverbrauchter Lesestoff. Nicht selten verzweifelt der Buchinteressent an nicht vorhandenem Material, steht vor zugemüllten Regalen und verliert den Überblick. Beispiele für Lesestoff liefern die Schriftsteller Charles Bukowski, Philippe Djian, Heinz Strunk, Ernest Hemingway, Hermann Hesse, John Fante, Jörg Fauser, vielleicht noch ein paar andere.

Gegenwartsliteratur, was ist das und wo findest man sie?
Gegenwartsliteratur bezeichnet Belletristik und Lyrik, die derzeit auf dem Buchmarkt angeboten werden. Theater, Essays oder Poetry Slam werden hier nicht gehandelt. Allgemein versteht man darunter deutsche Literatur nach 1945
In der deutschsprachigen Literaturwissenschaft und im Zeitungsfeuilleton wird mit dem Begriff die deutschsprachige Literatur nach 1945 bezeichnet. Wobei bei Terence Horn auch die ausländischen Publikationen mit umfasst sind und sich der Text nicht zwangsläufig um aktuelle Themen kümmert. Gegenwartsliteratur sorgt für Unterhaltung, vertreibt die Langeweile, behandelt aktuelle Probleme.

Gedichte
Gedichte, eigentlich Lyrik, sind eine künstlerische Ausdrucksform in Versen, auch Reimen, einem ausgefallenen Beat. Gedichte wurden in früheren Zeiten nahezu ausschließlich als Reim geschrieben. Heute, z.B. beim Poetry Slam, finden auch eigene Konstruktionen mit neuentwickelten Rhythmen Anwendung, siehe auch Charles Bukowski. Gedichte lassen Bilder entstehen, um Gefühle auszudrücken. Der Text kommt als Vers daher, klingt zumeist rhythmisch und lässt Raum für eigene Interpretationen. Poetische Texte kommunizieren mit einem Lyrischen Ich, welches nicht automatisch der Verfasser sein muss, auch wenn es zumeist so ist. Das Lyrische Ich begleitet den Leser, führt ihn ins Licht und eröffnet eine neue Perspektive. Die schönsten Gedichte schrieben, meiner Meinung nach, Emily Dickinson und Rainer Maria Rilke. Rilkes „der Panther“ ist ganz großes Kino; Text, der unter die Haut geht. Dickinson gelingt mit „Weil ich für den Tod nicht halten darf (Because I could not stop for Death) ganz ähnliches.