Gesang von mir Selbst, von Walt Whitman (US-Dichter)

Walt Whitmann auf einem Foto

Gedicht über den Schwätzer

Ausschnitt aus Walt Whitmans „Gesang von mir Selbst“
Walter Whitman (geboren am 31. Mai 1819 : gestorben am 26. März 1892, US-amerikanischer Dichter.) Vielen bekannt aus dem Film „Club der toten Dichter“. Jedoch hatte Whitman weitere Auftritte, u.a. bei den Simpsons, Dr. Quinn, Jim Jarmusch, Footloose, Kurt Tucholsky und so weiter. Sein Hauptwerk heißt Leaves of Grass (Grashalme). Bedenkt man die Zeit, zu der Walt Whitman lebte, so war er seiner Zeit wohl weit voraus. Im Wilden Westen herrschten die Colts, in Deutschland dutzende Fürsten und Könige, Hungerkrisen in Europa ließen die Menschen als Flüchtlinge in die USA auswandern, Charles Darwin publiziert seine Theorie über die Evolution, Whitman schreibt über die Natur, homosexuelle Neigungen, verehrt den Transzendentalismus.

… Ich hörte, was die Schwätzer schwatzen, Geschwätz von Anfang und Ende. Ich aber schwatze nicht von Anfang oder Ende.

Niemals war mehr Anfang als jetzt,
nie mehr Jugend und Alter als jetzt,
nie war mehr Vollkommenheit als jetzt,
nie mehr Himmel und Hölle als jetzt.

Trieb und Trieb und Trieb,
stets der zeugende Trieb der Welt …

Weitere Infos gerne auf Wikipedia
oder The Walt Whitman Archive

Unter Tieren – Lyrik von Walt Whitman (Amerikanischer Dichter)

Ein Gedicht, den Tieren gewidmet

Ich glaube, es fiele mir nicht schwer, unter Tieren zu leben.
Sie sind so still und genügsam.
Lange kann ich dabei verweilen, ihnen zuzusehen.
Sie rackern sich nicht ab, sie jammern nicht, wie schlecht sie dran sind.
Sie welzen sich nachts nicht im Bett, um ihre Sünden zu beklagen.
Sie öden mich nicht an, indem sie mir ihre Pflichten gegenüber Gott darlegen.
Keines von ihnen ist unzufrieden, keines infiziert vom Wahn,
etwas besitzen zu müssen,
keines beugt vor seinen Artgenossen das Knie,
auch nicht vor irgendeinem, der seit Jahrtausenden tot ist.
Keines hat einen Ruf zu verlieren,
keines von ihnen ist unglücklich über diese Welt.

Walt Whitman, einer der ersten Selfpublisher. Sein bekanntestes Werk „Grashalme“ überarbeitete er sein ganzes Leben. Nun wurde ein bisher unveröffentlichter Roman von ihm entdeckt. Wir dürfen gespannt sein.

Glück, Glaube, Gold! Was kostet die Welt Herr Bob Dylan?

Bod Dylan Zitat

Was kostet die Welt, ein Leben, ein glückliches?

Kaffee gibts reichlich, Weltfrieden ist gerade aus, mach das Beste draus, auf der nicht endenwollenden Suche nach was überhaupt, überreichte er den Auftrag.
Kennst Du seinen Namen, betest ihn an, damit er deine Sünden vergibt?
Gestern regnete es, heute scheint die Sonne, niemand weiß, was der Morgen bringt, so oder so steh ich auf, zieh mich an und trink Kaffee.

Weiterlesen „Glück, Glaube, Gold! Was kostet die Welt Herr Bob Dylan?“

Ein Zitat des Dichters Charles Bukowski

Love and Kill des Deutschamerikaners Charles Bukwoski

Charles Bukowski Bild mit zitat
Charles Bukowski by Terence Hor

Find what you love and let it kill you

Zitat von Charles Bukowski, geboren am 16. August 1920 in Andernach,
gestorben 9. März 1994 in Los Angeles. Lt. aktueller Information stammt dieses Zitat wohl nicht vom Meister.

Meine Bukowski Bücherliste
Charles Bukowski bei Wikipedia

Joshua – Die Liebe Gottes

Engelhorn – Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend