Zum 100. Geburtstag des amerikanischen Poeten Charles Bukowski

Henri Chinaski, der Mann aus Andernach

OK, ich muss mal wieder der Erste sein. Und, ja, ein frohes Neues wünsche ich, hoffe ihr seid gut rübergekommen, neues Glück, neue Chancen, jeder was er verdient, das Spiel des Lebens geht weiter. Ihr macht das schon, da bin ich mir sicher und nun gehts auch los …

Gebräunte Körper, strahlende Stars, Glitzer und Glamour, der endlose Pazifik vor der Haustür. Dem Smog zum Trotz, kann man es sich schön machen, in Los Angeles, Kalifornien. Nehmen wir also an, er liegt nicht unter einer Marmorplatte, mit der Aufschrift „Don’t try“. Gehen wir davon aus, er steigt gegen Mittag aus seinem Bett, zündet sich eine Kippe an, frühstückt gut, geht anschließend in den Garten, mäht den Rasen, malträtiert ein, zwei Stunden seine Schreibmaschine, trinkt seine tägliche Ration. Natürlich viel weniger als früher, lebt sein Leben. Was hätte er noch geschrieben, an sensationellem Material?

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Kurzgeschichte aus dem Schwarzwald

Schranktür bei Anton
Schranktür bei Anton

Anton, Lesestoff aus dem Schwarzwald

Auf einmal stand diese Bong auf dem Tisch
und er sagte „Zieh mal!“
und ich sagte „Nee, zu hart für mich.“
und er sagte „Was machst du dir Sorgen? Ich bin doch da.“
und ich sagte „Naja, OK!“

Ich war also bei meinem Kumpel Anton, im Schwarzwald
und die Fahrt war so schön, voller Wunder,
weil das Licht golden war und die Bäume brannten,
inmitten gar nicht so dunkler Wälder, Dörfer voller Schönheit.

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