Gewinner des Buchs Bukowski – Held ausser Betrieb + Kaktus

Gewinner der Bukowski verlosung

36 Glücksjäger wollten den Roman Bukowski -Held ausser Betrieb + Kaktus gewinnen, einer blieb übrig und bekommt den Gewinn in den nächsten Tagen zugesendet. War dann doch eine ganz schöne Arbeit die ganzen Loszettel zu beschriften und zu falten.

So, jetzt aber: Der Gewinner heißt Jürgen Hackenberg. Freut mich für dich und dann mal viel Spaß mit dem Buch plus Kaktus, der wie ich hoffe den Versand gut übersteht. Einmal die Woche gießen und gut ist.

Euer
Terence

Die 90er Kurzgeschichte – Das letzte Jahrzehnt in Freiheit

Gegenwartsliteratur, Pulp Fiction und die Deutsche Einheit

Die 90er waren das letzte Jahrzehnt in echter Freiheit, in Demokratie, in unbeschwerter Lebenslust. Wenn wir ehrlich sind, danach gings bergab, den Bach runter und zwar so richtig. Eine Lieblingskneipe nach der anderen machte dicht, Rauchverbot, schlecht bezahlte Jobs, wahnsinnige Präsidenten, Rechtsruck und ständig hält dir einer ein veganes Würstchen unter die Nase. Meinungsfreiheit mag zwar weiterhin erlaubt sein, aber verdammt, die 90er waren cool, die Leute waren cool und die Zeit war cool, genau wie Pulp Fiction cool war, mit dem coolsten aller Sprüche:

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Lesestoff zu „Engelhorn – die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“

bücher von Stephan rossmann

Mein Hausarzt, Lesestoff und giftspuckende Vorzimmerdrachen

Ich war entschlossen meinen Hausarzt zu konsultieren, den Weißen unter den Göttern. Ein kleiner Umweg, mehr auch nicht, parkte ich den Admiral direkt vorm Eingang seiner Praxis in der Fußgängerzone. So viel Fürst muss sein. Ich stolzierte in seine Kathedrale, ignorierte souverän die weißgekleidete Dienerschaft und marschierte zielstrebig in den reichverzierten Thronsaal. Ein kurzes „Servus!“ musste reichen.
„Das ist doch abnormal, dass ich unter der Liebe zu meinen Mitmenschen leide! Einer wie ich, der zu Höherem berufen ist!“, regte ich mich auf, machte staatsmännische Gesten und lief im Kreis. Mein Hausarzt blieb ruhig und sagte vorerst nichts. Geschickt wartete er ab.
„Wer ist denn jetzt verrückt? Ich oder die? Die oder ich?“, legte ich nach. Gierig nach einer Diagnose, mit anschließender Therapie. Ich brauchte das komplette Programm. Der weiße Gott glotze interessiert, eventuell wegen meiner Aufdringlichkeit, vielleicht weil er Arzt war und schlau genug, den Ernst der Lage zu erkennen. Souverän beruhigte der Herr Doktor die giftspuckenden Vorzimmerdrachen, die im Türrahmen Position bezogen. Verwöhnte Biester, die vor Wut kochten, bereit mir einen tödlichen Cocktail zu spritzen. Ruhig und sachlich beförderte er die Aufregung nach draußen.

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Buchverlosung – Charles Bukowski – Held ausser Betrieb plus Kaktus zu gewinnen

Verlosung

Zu gewinnen:
1 Exemplar „Held ausser Betrieb“ von Charles Bukowski, plus Kaktus im Sektkorken

Mein neuer Roman „Engelhorn – Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“ läuft recht ordentlich an, die Sonne verwöhnt uns, da fiel mir dieser original verpackte Bukowski in die Hände. Klar, dieses Exemplar hab ich mal geschenkt bekommen, von jemandem der sich wirklich Gedanken machte. Allerdings hatte ich genau dieselbe Ausgabe schon. Seitdem liegt der Schmöker bei mir im Regal und wartet darauf gelesen zu werden. Die Kaktuse habe ich übrigens selbst aufgezogen und die wachsen auch recht gut in den Korken. Die Korken selbst sind mit einem Magneten ausgestattet, so kann man ihn z. B. an einem Ofenrohr (Bei uns nur Deko) befestigen.

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Gesammelter Lesestoff von Charles Bukowski

Bücher von Charles Bukowski

Lesestoff vom Meister

Hab heute mal meine Sammlung an Bukowski Lesestoff rausgeholt und da kam doch einiges zusammen. 24 Bücher, gar nicht mal so schlecht. Auf das in der Mitte lege ich besonderes Augenmerk. Eine Originalausgabe aus den 70ern. Hab ich durch Zufall geschenkt bekommen, über einen Typ auf facebook, den ich gar nicht kannte.

Ich mag Hunde lieber als Menschen, und Katzen lieber als Hunde. Und mich, besoffen in meiner Unterwäsche aus dem Fenster schauend, am liebsten.

Charles Bukowski, Amerikanischer Autor, Dichter und so weiter.
Geboren am 16. August 1920 in Andernach, gestorben am 9. März 1994 in San Pedro.

Engelhorn – Ein Roman von Stephan Rossmann

Cover Engelhorn am Frühstückstisch

Engelhorn -Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend

Buchciover EngelhornTaschenbuch:
ISBN: 1520969169
220 Seiten, 9,90 €
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E-Book:
ASIN: B06Y1VPRZ9
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Fett gefressen – Eine Kurzgeschichte mit Sahne-Currysoße

Lesestoff nach Art des Hauses

Regungslos, halb bewusstlos von der Völlerei vegetierte ich auf dem Bett liegend vor mich hin, hielt meinen vollgefressenen Wanst und kapitulierte vor weiterer Nahrungsaufnahme.

„Ich könnte noch!“ prallte Stoffel und schob genussvoll ein weiteres Stück nach. Noch eins und so weiter.

„Du bist so verfressen! Wenn du nicht aufhörst, roll ich dich ins Meer zurück.“ sagte ich ihm die Zukunft voraus.

„Ich schaffe Grundlagen für spätere Alkoholaufgüsse.“ erklärte er mir.

Zuerst machten wir uns über das Essen vom Vortag her. Fischfilet in einer Sahne-Currysoße, mit Weißbrot und Tomatensalat. Da hatte ich mal richtig Bock drauf und konnte unmöglich nein sagen, weil Stoffels Mama ganz bestimmt das Kochen erfand und jeder der was anderes behauptet ist ein weiß angestrichener 3-Sterne Fettsack. Anschließend hockten wir im Wohnzimmer, tranken Kaffee und aßen Kuchen, bis Stoffel aufstand und sich ans Klavier setzte. Er spielte einfache und bekannte Melodien, die ich mit eigenen Texten begleitete. Hauptsächlich ging es um Alkohol und Mädchen. Stoffels Bruder kam rüber, sang mit und Stoffels Mama beendete ihr Telefongespräch nur um uns zu zuhören. Begeistert klatschte sie Beifall und holte sogar einen Kassettenrekorder, um unsere spontane Session aufzunehmen. Stoffel verschwand in der Küche und kam mit belegenden Broten zurück. Allerlei Wurst- und Käsesorten, die mit gewürzten Tomaten und Oliven garniert waren, meinetwegen auch Salatblättern. Dazu gab’s leckere selbstgemachte Dips und übertrieben viel Weißwein. Damit war ich restlos ausgebucht und zugestellt. Jeder Blick auf meinen Bauch tat weh, aber Stoffel wollte nicht aufhören und schob noch zwei Pizzas in den Ofen. Selbst nach dieser Fressorgie bekam er den Hals nicht voll und hüpfte aufgedreht vor mir rum. Ich legte den Comic beiseite und ließ meinen Blick durchs Zimmer schweifen, einfach um Zeit zu gewinnen. Hier hauste der Sohn reicher Eltern. In meiner Gegend warfen sie nicht mal Werbung ein, das Papier rechnete sich nicht.

Eine Kurzgeschichte, erzählt von Rossi
Aus dem Roman „Engelhorn – Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend