Montagslyriker – Die Geburt der Venus

Frau in einer Muschel

Prinz Prospero und Terence Horn nehmen dich beim Wort, dichten für dich und stehen an deiner Seite. Leibwächter auf dem Weg ins Glück.
Darum nimm unsere Hand, sei unbesorgt und spiel mit uns. Das Spiel des Lebens.

Jana die Dame, Terence der Springer und Prinz Prospero dein treuer Läufer halten dir den Rücken frei, sichern deine Flanke und kämpfen in erster Reihe. Unumstößliche Spielfiguren, die dem Schicksal Folge leisten. Mutig und ohne Furcht.
Warum auch? Denk immer daran, es ist nur ein Spiel!

Dein Leben

Jana schreibt die schönsten Gedichte, liebt die Kunst und ist immer für dich da.
Jana bezwingt Monster, bändigt Dämonen und verehrt das Leben.
Jana macht den Mond groß und voll:
>>> https://lebenwieich.wordpress.com/

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Jimi Hendrix Voodoo Child präsentiert Joshua

Die Sommerpause neigt sich dem Ende.

Ich leg wieder los, arbeite an einem neuen Roman und lass dem Wahnsinn freien Lauf. Ich schreibe also und höre Radio, diese wirklich verrückte Bearbeitung einer Gitarre und denke mir, passt zu dem Text, den ich gerade schreibe.

Jimi Hendrix – Voodoo Child from Joseph Terrazas on Vimeo.

Ich schlage also vor, Jimi Hendrix Voodoo Child aufdrehen, soweit es die Anlage zulässt und dazu den folgenden Text* lesen:

Ich lag schön in meinem Bett und ignorierte dieses penetrante Gekläffe der Türanlage. Irgendein Irrer klingelte die komplette Nachbarschaft durch. Erst bei den Mädels von gegenüber, dann bei Familie Kleinbauer direkt unter uns und so ging es fleißig weiter. Dieser Störenfried hatte es auf das ganze Haus abgesehen, nur bei uns klingelte er komischerweise nicht.

Ein Sturz der bestehenden Ordnung, dachte ich mir und lag natürlich vollkommen richtig. Nichtsdestotrotz legte sich der Sturm, gerade als ich entnervt genug war um aufzustehen. Dann wurde es still und ich war auch schon wieder eingeschlafen, als mich ein lauter Schlag weckte. Dann noch einer und noch einer.

Ich war mir sicher, da wirft sich eine wild gewordene Horde völlig enthemmter Kreaturen gegen die Haustüre. Gerichtsvollzieher? Bullen? Einbrecher? Sonstige Perverse? Die Angst kroch meinen Rücken runter. Ich spürte ehrliche Furcht und hätte mich am liebsten unter der Decke versteckt, aber nützt ja nichts.

Ich bin raus aus dem Bett, in den Flur und sah die Haustüre, wie sie unter den Schlägen ächzte. Wie sie mehr und mehr nachgab, bis sie mir schließlich entgegenflog. Ein Fuß und ein Bein hinterher, stand der Dämon vor mir. Langhaarig, außer Atmen, verschwitzt und nach Alkohol stinkend …

* passierend auf einer wahren Begebenheit.