C’est la vie Philippe Djian

Der Lesestoff der Franzosen

Betty Blue ist tatsächlich das erste Buch, welches ich gelesen habe, dass mir wirklich etwas bedeutete. Davor gab es “Die Drei ???”, der ein oder andere Schinken meiner Eltern, viel gelesen habe ich sowieso nicht, den Namen Bukowski nie gehört. Da war also dieser coole Typ, mit dieser tollen Frau, der sich gerade so durchs Leben schummelte, nicht viel erwartete und noch weniger bekam. Er stand aufrecht, während sie schwankte, ausschlug, zu den Sternen, dem Tod entgegen. Das war schon was, eine Geschichte, eine erste Vorbereitung auf das, was die Zukunft bringen sollte.

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Der französische Schriftsteller Michel Houllebecq

Phantastische Welt mit Blumen
@ Terence Horn

Prophet, Genie, schwer aussprechbar:

Mit dem Französischen hab ich ja so meine Schwierigkeiten, obwohl ich das Land liebe und oft nach Frankreich in Urlaub fahre. Meine Freunde und Bekannten fragen regelmäßig: „Erzähl mal, wo wart ihr denn so?“ „Ja, Ähm, also, ich zeig es dir besser auf der Karte.“ Wer weiß schon, wie man Villefranche-de-Rouerque oder Entraygues-sur-Truyére ausspricht? Also ich nicht. Getoppt wird diese Unverständlichkeit nur noch von französischen Schriftstellern. OK, Céline ist kein Problem, Philippe Djian ist gerade noch OK, aber spätestens bei Antoine de Saint-Exupéry hört der Spaß auf. Letztlich der Grund, warum ich „Der kleine Prinz“ nie gelesen habe. Frag mal in einer Buchhandlung nach einem Autor, dessen Namen du nicht aussprechen kannst. Vergiss es!

So zumindest ging es mir, bis ich anfing Bücher online zu bestellen. Selbst wenn man nur eine ungefähre Ahnung davon hat, wie sich der gesuchte Autor schreibt, Google findet ihn. Anton de Sankt Aubergine, ich hab keine Ahnung, ins Suchfeld eingegeben, Google korrigiert und findet Antoine de Saint-Exupéry als drittes Suchergebnis. Dieses Programm fasziniert mich immer wieder.

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