Charakter von Lord Byron, britischer Dichter der Romantik

Vieles erregt, was nicht

Erregung schafft,

nicht zu Herzen spricht,

Schleier über wilder Gewalt,

ordinär in den Verbrechen,

Witze ohne Salz,

gemachte Leidenschaft,

keine Spur von Wahrheit erhebt

ihre Schwächen,

die Charaktere gleich und glatt,

wenn einer überhaupt Charakter hat.

Lord Byron

George Gordon Noel Byron, 6. Baron Byron
Geboren am 22. Januar 1788 in London
Gestorben am 19. April 1824 in Messolongi
Britischer Dichter der Romantik, Vater von Ada Lovelace, Freiheitskämpfer, Mitbegründer von Frankenstein und Vampiren. In seiner Villa Diodati in Cologny am Genfersee entstanden im Jahr ohne Sommer die Grundlagen für Mary Shelleys Roman Frankenstein und Polidori ließ die Vampire ein erstes Mal fliegen. Als Freund der Griechen nahm er an deren Freiheitskampf teil, wo er dann auch starb. Die Griechen verehren ihn heute noch als Held.


Dieses Gedicht ist veröffentlicht unter folgendem Gedichtband:

Dingsbums – Klischee & Wirklichkeit
26 Gedichte, Zitate und Weisheiten über Sinn und Unsinn. Blick in die Zukunft. Futter für die Seele. Dingsbums erklärt die Welt.

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Das Ende der Welt – ein Gedicht

Gedicht von Stephan Rossmann

Danach kommt nichts mehr

Das Ende der Welt

Bin ich froh, hier zu sein

Kein Laut, kein Sein.

Schön ist es, ein ganz besonderer Fleck

An dem ich nicht bleiben darf

Nicht heute, morgen oder übermorgen

Die gleiche Strecke zurück.

Gleich bin ich bei dir, geliebtes Leben

Atmen, ich muss atmen

Ein und aus, mehr muss ich nicht

Dem Licht entgegen, schaff ich es nicht.

Stephan Rossmann, irgendwann 2017.


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Ein Tag Sommer – Gedicht

Ein Tag Sommer

Versteckte Tränen, schweres Blut, warmer Stein

An diesem einen Tag, im verregneten Mai

Wehte stiller Wüstenwind über die Berge

Weckte den Sommer in der Stadt

Eine Ahnung, ein Gefühl, ein gern gesehener Leichtsinn

von Stephan Rossmann


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Der Schriftsteller Ernest Hemingway vs. die Legende Rocky Balboa

Lesestoff: Der Kampf des Jahrhunderts

Übermotiviert ist ein Stichwort, um meine gestrige Stimmungslage zu beschreiben. Ich ging also da raus, drehte ein paar Runde in meinem Ghetto, stählte meinen Körper mit einigen Situps, dränglte mich an der Supermarktkasse vor. Ganz unkompliziert, bis mich ein schick frisierter Hippster ansprach: „Entschuldigen Sie, ich glaube …“ Zack, gar nicht lang gefackelt, gab ich ihm einen gut gemeinten Uppercut mit auf die Reise. Ein kurzentschlossener Reflex, der weitere Diskussionen im Keim erstickte.

Lediglich die Oma in meinem Rücken leistete weiterhin erbitterten Widerstand, zog mir eins mit ihrer Handtasche über. Ich drehte mich um, knurrte böse, fletschte mit den Zähnen, bis sich der Filialleiter, in Überschätzung seiner Postion, eine Links-Rechts Kombination abholte, die weitere Endgegner ins Spiel warf.

Kurzum, ich war guter Dinge, organisierte in Gedanken bereits einen Titelkampf. Bukowski, Indiana Jones, He-Man … ich war bereit sie alle wegzuhauen. Und weil es so schön war, ließ ich Rocky gegen Hemingway antreten, der Kampf des Jahrhunderts:

„Wenn Menschen soviel Mut auf die Welt mitbringen, muss die Welt sie töten, um sie zu zerbrechen, und darum tötet sie sie natürlich. Die Welt zerbricht jeden, und nachher sind viele an den zerbrochenen Stellen stark. Aber die, die nicht zerbrechen wollen, die tötet sie. Sie tötet die sehr Guten und die sehr Feinen und die sehr Mutigen; ohne Unterschied.“

Ernest Hemingway

 

„Ich werd dir jetzt was sagen, was du schon längst weißt … die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen. Die Welt ist oft ein gemeiner und hässlicher Ort, und es ist ihr egal, wie stark du bist. Sie wird dich in die Knie zwingen und dich zermalmen, wenn du es zulässt …
Und zeig nicht mit dem Finger auf andere und sag: du bist nicht da, wo du hin wolltest, wegen ihm oder wegen ihr, oder sonst irgendjemandem. Schwächlinge tun das!
Und das bist du nicht – du bist besser!“

Rocky Balboa

So, ich muss jetzt los, mein Leben wartet nicht länger, Lesestoff will geschrieben werden, Kinder müssen groß gezogen werden, Gärten bewirtschaftet, Häuser gebaut. Und du? Was glotzt du so? Brauchst du eine extra Einladung? Einen Tritt in den Arsch? Mach was aus deinem Leben! Los, aufgehts!

Wie ich vom Weg abkam, um nicht auf der Strecke zu bleiben – Rezension

buch von eduard freundlinger

Rezension zu Eduard Freundlingers Pilger-Roman

Ich hab getan! Ja, ich gebe es zu. Ich habe zeitgenössische Literatur gelesen und es war gut. Es war wirklich gut. Meinetwegen, der Anfang kam ein wenig schleppend daher, wie das beim wandern halt so ist, und der Schluss war nicht 100 % überzeugend, aber zwischendrin ein echter Knaller mit einer Menge Emotionen. Einfach weil der Autor ein ehrlicher und sympathischer Typ ist, der schon einiges erlebte, eine authentische Geschichte erzählt und den Leser so mitreist. Eduard Freundlinger ist unterwegs zu sich selbst, zu einem Neubeginn, zu seiner Seele.

Ach ja, es ist ein Pilgerroman und natürlich geht es um den Jakobsweg und bitte einfach selbst mal reinlesen: https://www.amazon.de/Eduard-Freundlinger/e/B004XOTNV6