Lesestoff: Fragmente aus Licht von Sibylle Sophie

Buch von Sybille

Lesestoff: Eine Seele in der Weite Arizonas

Gerne erinnere ich mich an den Beitrag über unsere Montagslyrikerin Sibylle Sophie, die Terence Horn stets treu geblieben ist. Gedichte, Lesestoff, Malerei und Reisen, Erinnerungen an die Jugend. Nun ist ein weiteres Buch erschienen, das ich hier gerne vorstelle.

Klappentext:

Sibylle Sophie, eine Künstlerin auf der Höhe ihres Schaffens, mit dem geweiteten Blick, den nur die Lebensjahrzehnte schenken. Ob sie sich an den verwunschenen Garten ihrer Kindheit erinnert oder an den Zauber der ersten Liebe, an das Angekommensein ihrer Seele in der Weite Arizonas, ob sie die Schönheiten der Natur besingt oder ihre Wünsche und Sehnsüchte zum Thema macht, immer erhascht der Leser dieser traumschönen Texte und der Betrachter der dazugehörigen Bilder einen kleinen Blick in das Wesen einer Frau, die alles Glück und Leid ihres Lebens dankbar angenommen und daraus gelernt hat. Die voller Staunen all die Wunder sieht, die uns tagtäglich umgeben und für die uns so oft der Blick fehlt. Die das Licht sieht, das in allem ist, selbst in der Dunkelheit.

98 Seiten mit 22 farbigen Acryl-Malereien und Fotografien
Hardcover, Preis: EUR 16,90
ISBN 978-3-86455-126-0

https://www.sibylle-sophie.de/

Viel Glück, Erfolg und Freude wünsche ich ich Dir mit deinem neu geschriebenen Kind.

Terence

Das Ende der Welt – ein Gedicht

Gedicht von Stephan Rossmann

Danach kommt nichts mehr

Das Ende der Welt

Bin ich froh, hier zu sein

Kein Laut, kein Sein.

Schön ist es, ein ganz besonderer Fleck

An dem ich nicht bleiben darf

Nicht heute, morgen oder übermorgen

Die gleiche Strecke zurück.

Gleich bin ich bei dir, geliebtes Leben

Atmen, ich muss atmen

Ein und aus, mehr muss ich nicht

Dem Licht entgegen, schaff ich es nicht.

Stephan Rossmann, irgendwann 2017.

 

Ein Tag Sommer – Gedicht

Ein Tag Sommer

Versteckte Tränen, schweres Blut, warmer Stein

An diesem einen Tag, im verregneten Mai

Leiser Wüstenwind wehte über die Berge

Weckte den Sommer in der Stadt

Eine Ahnung, ein Gefühl, ein gern gesehener Leichtsinn

von Stephan Rossmann

Die 90er Kurzgeschichte – Das letzte Jahrzehnt in Freiheit

Gegenwartsliteratur, Pulp Fiction und die Deutsche Einheit

Die 90er waren das letzte Jahrzehnt in echter Freiheit, in Demokratie, in unbeschwerter Lebenslust. Wenn wir ehrlich sind, danach gings bergab, den Bach runter und zwar so richtig. Eine Lieblingskneipe nach der anderen machte dicht, Rauchverbot, schlecht bezahlte Jobs, wahnsinnige Präsidenten, Rechtsruck und ständig hält dir einer ein veganes Würstchen unter die Nase. Meinungsfreiheit mag zwar weiterhin erlaubt sein, aber verdammt, die 90er waren cool, die Leute waren cool und die Zeit war cool, genau wie Pulp Fiction cool war, mit dem coolsten aller Sprüche:

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Lesestoff zu „Engelhorn – die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“

bücher von Stephan rossmann

Mein Hausarzt, Lesestoff und giftspuckende Vorzimmerdrachen

Ich war entschlossen meinen Hausarzt zu konsultieren, den Weißen unter den Göttern. Ein kleiner Umweg, mehr auch nicht, parkte ich den Admiral direkt vorm Eingang seiner Praxis in der Fußgängerzone. So viel Fürst muss sein. Ich stolzierte in seine Kathedrale, ignorierte souverän die weißgekleidete Dienerschaft und marschierte zielstrebig in den reichverzierten Thronsaal. Ein kurzes „Servus!“ musste reichen.
„Das ist doch abnormal, dass ich unter der Liebe zu meinen Mitmenschen leide! Einer wie ich, der zu Höherem berufen ist!“, regte ich mich auf, machte staatsmännische Gesten und lief im Kreis. Mein Hausarzt blieb ruhig und sagte vorerst nichts. Geschickt wartete er ab.
„Wer ist denn jetzt verrückt? Ich oder die? Die oder ich?“, legte ich nach. Gierig nach einer Diagnose, mit anschließender Therapie. Ich brauchte das komplette Programm. Der weiße Gott glotze interessiert, eventuell wegen meiner Aufdringlichkeit, vielleicht weil er Arzt war und schlau genug, den Ernst der Lage zu erkennen. Souverän beruhigte der Herr Doktor die giftspuckenden Vorzimmerdrachen, die im Türrahmen Position bezogen. Verwöhnte Biester, die vor Wut kochten, bereit mir einen tödlichen Cocktail zu spritzen. Ruhig und sachlich beförderte er die Aufregung nach draußen.

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Roman Engelhorn als E-Book

Lesestoff Engelhorn am Frühstückstisch

Das Glaubensbekenntnis der 90er

„Die Aussicht mit Silke könnte was laufen katapultierte meinen Verstand ins Abseits, über die Stadionmauer direkt in die Gewinnerzone. Ich strahlte heller als jede Discokugel, schaute nach oben und als wir hinaus schwebten umgab uns eine Aura. Der Pöbel trat beiseite, das Menschenmeer teilte sich und Moses hielt die Türe auf, während ich Silke in die Freiheit führte.“

Einfach mal reinklicken, die Leseprobe checken und ab damit ins Osternest.

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Engelhorn – Ein Roman von Stephan Rossmann

Cover Engelhorn am Frühstückstisch

Engelhorn -Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend

Buchciover EngelhornTaschenbuch:
ISBN: 1520969169
220 Seiten, 9,90 €
Erhältlich auf amazon:
http://www.amazon.de/dp/1520969163

E-Book:
ASIN: B06Y1VPRZ9
2,99€
Erhältlich auf amazon:
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