Das Sauerkrautgesicht – ein Gedicht fürs Volk

Die Auferstehung einer verlorenen Liebe

Der deutscheste Deutsche besiegte zuerst sich selbst,
Ursprung und Lösung all unserer Probleme, liebster Zeitvertreib.
Ein erloschenes Herz, das keine Ruhe fand, als Repräsentant der Völker durch Europas schmutzige Sumpflandschaften irrte.
Gott segne ihn, den geheimnisvollen Unbekannten.

Der deutscheste Deutsche, aus dem Nichts geboren, ein Sauerkrautgesicht mit Fischaugen. Bejubelter Witz, im erlauchten Kreis ungenutzter Möglichkeiten. König des sittlichen Empfindens, Retter, Heiland und Erlöser, verspricht seinem Volk Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Ein Gummibärchen auf dem Weg zu wahrer Macht.
Gott sehne ihn, den designierten Imperator.

Der deutscheste Deutsche lüftet die Maske, gibt sich als einsamer Reiter,
in dunkelster Nacht zu erkennen, dem es erlaubt sei zu sprechen,
weil er sich als flüchtiger Furz erwies. Ein laues Lüftchen,
welches fröhlich und unerschrocken verpufft. Ein Goldfisch im Piranhabecken skrupelloser, verrückter, unberechenbarer Staatenlenker.
Gott segne ihn, den deutschesten Deutschen.

Gedicht von Stephan Rossmann


titel, Cover von Feier AbendFeier Abend – Grünschnabel und alte Hasen
19 Gedichte über Sinn und Unsinn des Lebens,
ewige Liebe, frühen Tod und wilde Tiere.
Blick in die Zukunft. Futter für die Seele.
Als E-Book oder Taschenbuch erhältlich …

 

 

Unter Tieren – Lyrik von Walt Whitman (Amerikanischer Dichter)

Ein Gedicht, den Tieren gewidmet

Ich glaube, es fiele mir nicht schwer, unter Tieren zu leben.
Sie sind so still und genügsam.
Lange kann ich dabei verweilen, ihnen zuzusehen.
Sie rackern sich nicht ab, sie jammern nicht, wie schlecht sie dran sind.
Sie welzen sich nachts nicht im Bett, um ihre Sünden zu beklagen.
Sie öden mich nicht an, indem sie mir ihre Pflichten gegenüber Gott darlegen.
Keines von ihnen ist unzufrieden, keines infiziert vom Wahn,
etwas besitzen zu müssen,
keines beugt vor seinen Artgenossen das Knie,
auch nicht vor irgendeinem, der seit Jahrtausenden tot ist.
Keines hat einen Ruf zu verlieren,
keines von ihnen ist unglücklich über diese Welt.

Walt Whitman, einer der ersten Selfpublisher. Sein bekanntestes Werk „Grashalme“ überarbeitete er sein ganzes Leben. Nun wurde ein bisher unveröffentlichter Roman von ihm entdeckt. Wir dürfen gespannt sein.


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Montagslyriker – Shakespeare, Brecht, Kafka, Frisch, Hesse etc.

Frauen arbeiten in einem Weinberg

Am Montag um sieben,
so steht es geschrieben,
stellt sich ein Montagslyriker vor sein Publikum,
zeigt sein Können, sein Werk,

seine Kunst.
Gibt Einblick,
für unseren Durchblick,
lässt hoffen,
zweifeln,

schenkt Vertrauen.
Die Sonne geht auf,
die Sonne geht unter,
die Montagslyriker stehen irgendwo dazwischen
, am Tag,
in der Nacht,
so ist es mit dem Mond abgemacht.
Seit so frei und
begrüßt in unserer Mitte:

Christin von Margenburg

>>> http://wellen-der-zeit.blogspot.de/

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Montagslyriker – Zerrissene Gardinen in klarer Saphirnacht

Frau im japanischen Kimono

 

Ein Hurra auf die Schönheit, die ihr liebstes Wort in zarte Farben hüllt.
Im roten Wüstensand fand ihr Herz ein schattiges Plätzen, gefühlt mit guten Freunden, verdienter Ruhe und weiter Sicht.

Die Malerin, Lyrikerin und Fotografin
Sibylle Sophie entstaubt die Montagslyriker

>>> http://www.Sibylle-Sophie.de

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Montagslyriker – Möwen fliegen frei

frauen in einer Blumenwiese

Die Möwe sucht einen rechten Fleck, nach langem Flug über tiefes Wasser
Ein Seestern hat zu laut gelacht, zum Mittagessen war er klein gehackt
Ein wenig Ruhe, ein bisschen Zeit, dieses Jahr war das Meer vereist

Möwen fliegen frei, wohin der launische Wind sie trägt
Kein Wunder, die Welt von oben betrachtet ist so viel schöner
Die Luft frischer und der Menschen Kleinkrämerei vergessen.

Möven fliegen frei.

Haltet den Landeplatz frei, am Montag um sieben, so steht es geschrieben, für Doris Brunkert die Hafenmöve
>>> https://dorisbrunkertblog.com/ 

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Gestern sah ich dich wieder – deutsches Schmähgedicht

Der Dichter verflucht die Vergangenheit

Bevor ich Dich traf
war es leicht
ich war ganz unten
hatte nichts zu verlieren.

Ich wünschte Dir Herpes, Krätze und Gicht
Nein! Ich verfluchte Dich
aber dieses Gesicht verdienst Du nicht
Wie konntest Du dir so etwas antun?

Ich lernte Dich in der WG der verdammten Seelen kennen
musste Dich einfach lieben
Selbst wenn Dir der Teufel direkt in die Augen schaute
konnte er Deine Schönheit nicht glauben
Wie also sollte ich Dir böse sein?

Gestern sah ich Dich wieder
auf dem blau gefärbten Friedhof der hässlichen Fratzen
ein Freund gab mir den Tipp
Du warst nur einen Klick entfernt.

Allein warst Du nie
gehörtest zu jeder Zeit einem anderen
in der Stadt der abgerissen Bärenköpfe
lagst Du im Bett mit dem hübsch frisierten Gangster.

Deine Geschäfte waren eine Nummer zu groß
Dein Angebot zu verlockend
mein Herz für Dein flüchtiges Vergnügen
Wie hätte ich widerstehen können?

Mag sein, Du hast viele Herzen gebrochen
ernst gemeinte Gefühle übers Ohr gehauen
Seelen in den Wahnsinn getrieben
gelangweilt hast Du jemanden.

Gedicht von Terence Horn, fränkischer Träumer und Freibeuter


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Lebe wohl Angie – ein Abschiedsgedicht

Lebe wohl Angie

Draußen ist es kalt geworden, der Frost kehrt zurück
Echauffiert euch, schreit es hinaus
Dein Gejammer zählt nicht mehr, ohne Punkt und Komma
Auf harter Straße frisst die grüne Ratte ihr verspiegeltes Gift
Lebe wohl Angie, die Sterne haben sich verfärbt und du musst gehen.

Ein weißes Haus auf Dollars gebaut, überdauert die schlimmste Frisur
Die höchste Mauer im Schatten eines traurigen Kaktus gebaut
In Acapulco schmeckt der Tequila sauer, der Wurm ist angepisst
Ein weißer Hai mit stehengebliebener Uhr wütet im Goldfischbecken
Lebe wohl Angie, deine Hoffnung wechselte die Farbe und ich muss gehen.

Pfälzer Saumagen wird dem ungebetenen Gast eiskalt serviert
Komm, wir wollen das A-Team rufen, die alte Maschinengewehrgang
Der Pate steht als Gärtner in Reihe und Glied, sein Angebot ist verblüht
Die Rache ist mein und ich will nicht vergeben
Lebe wohl Angie, die Straßen sind rot gefärbt und die Freiheit muss gehen.

Justitia wälzt sich grunzend im Schlamm, Rambo gab grünes Licht 
Der Terminator putzt den Abgrund blitzblank
Madonna rennt um ihr Leben, ein Fremder sprach sie an
An einem lausigen Tag erkämpft Schneewittchen den Thronsaal
Lebe wohl Angie, ich will verflucht sein, dem Ende zuzusehen.

Gedicht von Stephan Rossmann, fränkischer Nationalheld


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Ein kleiner starker Mann – Lyrik

Meine Liebe zu dir übersteigt meinen Verstand,  
kein Vergleich hält deiner Güte stand.
Niemals wird ein Tag ohne dich vergehen.  
 
Elvis sah gut aus in seinem weißen Kostüm,  
den diamantbesetzten Wecker am Arm.
Unaufhaltsam lief der Schweiß über sein berühmtes Gesicht,
während ich beschäftigt war im Trüben zu fischen.
 
So viel verloren, leichtfertig verschenkt, 
Geschenke für dich bestimmt.  
Eine Träne zur falschen Zeit,
am rechten Ort.
 
Auf der Tanzfläche beerdigt,
tanzte ich würdelos auf meinem Grab.  
Rücksichtslos vergnügungssüchtig,
selbstverliebt nicht an den Tod gedacht,  
hab ich mit meinen Liebsten Schluss gemacht.  
 
Sinnlosigkeit, Tristesse der Jugend,  
die Liebe, die ein Leben verschwendet,
mit einer Leichtigkeit, die Außenstehenden weh tut, 
so viel Spaß bereitet.  
 
im Verborgenen warst du lange weg,
der Alkohol hat dich versteckt.  
Ein Neugeborenes rettete den Träumer,
ein starker kleiner Mann,  
der so viel mehr bedeutet.
 
Du vertreibst meinem Zorn,  
erträgst meine Wut,
auf dem Weg,
den wir gemeinsam gehen.
 
Du fällst mich an,
zerdrückst mich schier,
freust dich tatsächlich mich zu sehen.
 
Du sagst Papa, ich sag Sohn.

Montagslyriker – Die Göttin meiner Kindheit

 Sterne in der Nacht

Kinder sind unsere besten Freunde, Seelentröster.
Immer in Bewegung, stets was zu tun, halten sie uns auf Trap.

Kinder sind der Sinn im Leben, unsere Zukunft.
Kinder lieben Bücher, aus denen wir ihnen vorlesen,
wollen jeden Tag etwas neues lernen und bleiben neugierig.

Kinder sind sehr schlau!

Die Stuttgarter Montage gehen weiter, heute mit der Kinderbuchautorin Judith Johannsen
http://www.judith-johannsen.de

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Der kleine, unscheinbare Punkt, der alles verändert – Poesie

herrscher

In der Mitte meiner Seele

Ich wollte schon immer dort sein
genau an diesem Punkt
in der Mitte meiner Seele
ganz tief drin, in mir selbst.

Verdiente, lang ersehnte Ruhe
Lohn des steinigen Pfades, den ich gegangen bin.
Mein Leben lang wusste ich nicht, wohin ich wollte
fand den Weg nicht.
Ich suchte nach einem aufrechten Gang, mit Blick nach vorne.
Den Pfad eines Menschen.

Mut! Sei mutig und trau dich!
Geh deinen eigenen Weg!
Du bist nur dir selbst verpflichtet!
Hör nicht auf die Stimmen! Geh raus und lebe dein Leben!

Vielen Dank dafür! Hört sich gut an.
Wenn ich aber ums Verrecken nicht weiß, was ich will.
Was mach ich dann?


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19 Gedichte über Sinn und Unsinn des Lebens,
ewige Liebe, frühen Tod und wilde Tiere.
Blick in die Zukunft. Futter für die Seele.
Als E-Book oder Taschenbuch erhältlich …

Dankeschön! – Lyrik der Freude

Wäre ich dankbar, könnte ich glücklich sein

Das ganze Jahr hindurch würde ich dich loben, meine Stunden an euch verschenken, jede Minute zuhören und keine Sekunde an mich denken.

Ich würde Danke sagen, nach jedem Wort. Gern geschehen und Bitte sehr!

Gute Nachrichten hören, die es tatsächlich gibt. All die versteckte Hoffnung in meinem Kopf, der Schalk in meinem Rücken, der Frohsinn im Herz. Sie würden leben.

Morgens würde ich aus der Dusche springen, wie Bruce Lee. Dem Schurken das Rückgrat brechen und mein Leben lang die Welt retten.

Ich würde meinen Liebsten zeigen, was ich verborgen hielt. Wünsche lesen, die sich in deinem Auge spiegeln. Hoffnung überreichen, nach einem verlorenen Tag.

Wäre ich dankbar, würde ich sagen:
Dankeschön!

Willkommen im Jahr 2017! „Neujahrsansprache“

Neujahrsbild für 2017

Mia die Wahrhaftige, unsere erste Montagslyrikerin

und aufstrebendes Licht in der Literaturwelt, erklärte sich bereit die Neujahrsrede zu halten. Ich bitte um Aufmerksamkeit, hebt die Tassen und spitzt die Lauscher:

Nun wurden wir also ins Jahr 2017 katapultiert und sind seit ein paar Tagen auch schon mittendrin. Ein paar Hoffnungen wurden schon wieder zerschlagen und ein paar der guten Vorsätze schon wieder über Bord geworfen. Aber vielleicht setzt man sich eben auch selbst zu sehr unter Druck und hat zu hohe Ansprüche. Nur weil auf dem Kalender eine andere Zahl steht, heisst dass nicht, dass plötzlich alles anders wird und die Welt sich plötzlich in eine andere Richtung dreht. Vielleicht sollte man einfach entspannter sein und das alte Jahr auch mal Revue passieren lassen. Nicht immer war alles mies und schlecht. Es gab doch auch hier und da recht viel Schönes. Dafür darf man eben auch sehr dankbar sein und man darf sich eben auf das Schöne, was in diesem Jahr noch so für jeden einzelnen kommt, freuen. Ich bin sehr dankbar hier zu sein und wollte mich mal bei den Montagslyrikern bedanken. Zum Ausklang des letzten Jahres und als Neujahrsbeitrag für euch meine liebsten Wünsche. Seien wir mal ehrlich: Gute Vorsätze halten viele ja doch nicht ein, aber  Wünsche bleiben.
Hier also meine Neujahrswünsche an euch alle….

Willkommen im Jahr 2017! „Neujahrsansprache“ weiterlesen

Montagslyriker – Aas Bitch Herz Dame

Nackte Frauen im Wasser

 

Terence Horn tischt auf, lässt es krachen und bittet zu Tisch. Poeta die Herzdame ist zu Gast.

Schenkt ein, so viel ihr könnt, berauscht euch und nehmt euch in acht! Heute werden andere Seiten aufgeschlagen …

>>> http://www.herzhuepfen.com

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Sturz aus dem Paradies – fränkisches Heimatgedicht

Gott und Frau Jean-Auguste-Dominique Ingres
Terence Horn in Würzburg

An Weihnachten kehr ich heim, schreib Gedichte
und erinnere mich an meine Stadt:

1988 kam ich endlich raus. Zumindest vormittags kehrte ich meiner Kleinstadt den Rücken und besuchte fortan eine Schule in Würzburg. 16 Jahre alt und ein „schwieriger Schüler“, der unendlich froh war, was neues zu erleben. Zum Beispiel begann die Schule fortan um neun, da unser Schulbus meist Verspätung hatte und wenn nicht, behaupteten wir es einfach. Von Oktober bis April war der „Schnee“ schuld, dazwischen lagen die Ferien und andere Ausreden. Die geschenkte Stunde verbrachten wir in den Cafés der Stadt, tranken Cappuccino,schrieb Gedichte und schlugen die Zeit tot. Ab der zehnten Klasse schenkte ich mir auch die anderen Stunden und wurde zum selten gesehen Gast in der Schule und zum Stammgast in den Cafés und Kneipen. So begann meine Liebe zu Würzburg. Der Stadt, die mich fortan nicht mehr loslassen sollte. Nach der Schule absolvierte ich eine Lehre zum Großhandelskaufmann bei einem damals weitbekannten Schraubengroßhändler in der Innenstadt. Dort sammelte ich genügend Stoff für unzählige Kurzgeschichten und ein Kapitel in meinem Roman „Lucia – Mein liebster Wahnsinn“. Ich hing so viel in Würzburg ab, dass ich auch gleich hinziehen konnte. Mit zwei Freunden bezogen wir eine kleine 3-Zimmer Wohnung in der Innenstadt und ab da wurde es wild. Unter der Woche hingen wir in der Tomate ab, im Kult oder tanzten im Laby und am Wochenende kam keiner am Rockpalast vorbei. Zumindest solange bis im Airport Techno auflegt wurde, aber das ist eine andere Geschichte.

 

Auf ein Cocktail
in die Tomate
Zwei Bier im Kult
selbst am Nebentisch
lachten sie sich kugelrund

Den Reim müsst
ihr verzeihn
mein Herz
war hier daheim

Fürs Leben gern
ein Teil von Dir
trennte uns die Geldgier

Im Schwabenland
malochen geh
konnt ich nicht mehr
die Festung sehn.

Heut bereu ich
denk an dich zurück
an die schöne Zeit
und wünsch mir mein
Würzburg
zurück.


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19 Gedichte über Sinn und Unsinn des Lebens,
ewige Liebe, frühen Tod und wilde Tiere.
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Die Liebe hört niemals auf – Hohelied der Liebe

Gemälde, Frau schneidet mann Kehle durch

Hohelied der Liebe von Paulus

Die Liebe ist langmütig
die Liebe ist gütig.

Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.

Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.

Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.

Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.

Die Liebe hört niemals auf.

Hohelied der Liebe (1. Korinther 13) Paulus von Tarsus

Was ist Liebe? Was will Sie? Wie wirkt die Liebe? Dieses Gedicht gibt die Antwort, von keinem geringeren als Paulus.

Mein Dank an Poeta, die mich auf diese schönen Zeilen hinwies. Es gibt also auch schöne, wunderbare Zeilen in der Bibel. Die Liebe bleibt, komme was wolle. Allein der Glaube macht sie stark, setzt sie auf ein Fundament. Die Liebe ist überall, im Detail, im Alltag, unter den Frauen und den Männern, bei der Arbeit und auch im Hass.


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Die Liebe

Die Liebe – ein Erklärungsversuch, ein Gedicht

Mohn blume als Poster
@ Terence Horn

Die Liebe

Zwischen dem Versprechen
nach ewiger Liebe
und dem abschließenden
„Du musst loslassen“
liegt Vergangenheit
und Zukunft.

Dazwischen
aber keine Gegenwart.

Das bringt jetzt keinen weiter
aber so
ist die Liebe.

Komplett
unverständlich.

 Gedicht von Stephan Rossmann


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Montagslyriker – Spieglein, Spieglein an der Wand

Blumen auf schwarze, weiß Hintergrund
Der gespiegelte Spiegel @ Terence Horn

Ein Montagsmärchen

„Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist der schönste Dichter im ganzen Land?“,

so antwortete er:

„Terence Horn, Ihr seid der Schönste hier,
aber Prinz Prospero über den Spessarter Bergen
bei den hessischen Äppelwoi Trinkern
ist noch tausendmal schöner als Ihr.“

Terence Horn erschrak und wurde gelb und grün vor Neid.
Er trommelte alle Montagslyriker zusammen,
damit sie abstimmen, wer denn nun der schönste Dichter im Lande sei,
am Montag um sieben, so steht es geschrieben.

Terence Horn und Prinz Prospero präsentieren alte Schule, der zehnte im Bunde: Joaquim von Herzen

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Montagslyriker – Mädchen in Rot

Mädchen in Rot

Rot sind die Schlachtfelder im morgen Grauen,
tot ist der Krieger in der Dämmerung, rot ist der Witwe Haar.

Rot sind die Früchte, die köstlich schmecken, aber auch derer Menschen verrecken.

Rot ist dein Herz, ob Glück oder Schmerz.
Rot ist ihr Kleid, mal Schickimicki, mal schlicht und klar, mit so einer Frau tritt man vor den Altar.

Himmel auf, Regenbogen an!
Unser Mädchen in rot, ist heute dran. Am Montag um sieben, so steht es geschrieben, bist du unser Engel auf Wolke sieben.

Entschuldigt den Reim, bei so viel Schönheit, da müsst ihr verzeihen.
>>> http://maedcheninrot.wordpress.com

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Montagslyriker – Die Geburt der Venus

Frau in einer Muschel

Prinz Prospero und Terence Horn nehmen dich beim Wort, dichten für dich und stehen an deiner Seite. Leibwächter auf dem Weg ins Glück.
Darum nimm unsere Hand, sei unbesorgt und spiel mit uns. Das Spiel des Lebens.

Jana die Dame, Terence der Springer und Prinz Prospero dein treuer Läufer halten dir den Rücken frei, sichern deine Flanke und kämpfen in erster Reihe. Unumstößliche Spielfiguren, die dem Schicksal Folge leisten. Mutig und ohne Furcht.
Warum auch? Denk immer daran, es ist nur ein Spiel!

Dein Leben

Jana schreibt die schönsten Gedichte, liebt die Kunst und ist immer für dich da.
Jana bezwingt Monster, bändigt Dämonen und verehrt das Leben.
Jana macht den Mond groß und voll:
>>> https://lebenwieich.wordpress.com/

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Montagslyriker – Die Auferstehung des Mondes

Mond Nacht

Ein Sommer verendete vor unseren Augen, so schmerzhaft wie zuvor. Geblieben sind dahin schmelzende Tage, deren Sinnlosigkeit in der Dunkelheit verreckte. Trostlosigkeit schleicht in welke Köpfe, die Gedanken sind verhangen.

Jegliche Hoffnung verloren, nahmen Prinz Prospero und Terence Horn von Juni bis Oktober Anlauf, um dem Trübsinn ins hässliche Gesicht zu treten. Mit scharfer Zunge, den Bleistift gespitzt, sitzt der Schalk auf ihren Schultern. Bissiger als je zuvor.

Nachtpoetin von „Poetisches Leben“ veröffentlicht freies Gedankengut auf:
>>> https://poetischesleben.wordpress.com

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