A Clear Midnight – Gedicht von Walt Whitman

 

Grashalme von Walt Whitman
Grashalme von Walt Whitman
 

Eine klare Mitternacht,
übersetzt von Stephan Rossmann

Dies ist deine Stunde, meine Seele,
ins Wortlose,
Weg von Büchern, weg von Künsten, gelöschter Tag,
nach getaner Lektion,
erhebe dich ganz und gar, schweige, staune, nachgedacht über das, was du am höchsten liebst.
Nacht, Schlaf und Sterne.

A Clear Midnight von Walt Whitman
THIS is thy hour O Soul, thy free flight into the wordless,

Away from books, away from art, the day erased, the lesson done,
Thee fully forth emerging, silent, gazing, pondering the themes
thou lovest best,
Night, sleep, death and the stars.

 

Walt Whitman veröffentlichte Leaves of Grass (Grashalme), sein wohl bekanntestes Werk 1855 im Selbstverlag. Der amerikanische Dichter wirkte während der vielleicht schwierigsten Zeit der amerikanischen Geschichte, um den Sezessionskrieg. Whitman verehrte die Natur, war ein Freund der Demokratie.

Whitman schrieb in Grashalme:

„Wir, die Unsterblichen, auf dem Lande und am Strande, die gerechte Räuberbande. Null Respekt vor dem Gesetz, lachen, lieben, hauen, hetzen, Widerstände, Regeln brechen, sammeln wir des Lebens Beute, wie zwei freie Jägersleute – bellt und kläfft auch rings die Meute.“

Whitman begann als 12-jähriger eine Lehre zum Schriftsetzer, arbeitete einige Jahre in Druckereien, arbeitete als Lehrer in East Norwich. Während des Krieges meldete er sich als Sanitäter, gründete eine Zeitung und beschäftigte sich mit seinen Gedichten. Whitman schaffte es leider nicht zeitlebens von seiner Arbeit zu leben.


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Montagslyriker – Liebe und tu, was du willst!

Frau mit komischer Frisur

 

Prinz Prospero und Terence Horn ziehen ihr Katana, Samurai und Unterwerfer der Barbaren. Seite an Seite schlagen sie eine Bresche in dein Hirn.

Selbstgefällige Helden, die bei Sake relaxen, mit Sayuri scherzen. Stärken dir den Rücken – Wortsonate – ins rechte Licht rücken.

Dein Wort klingt herrlicher als des Meisters Symphonie, jeder Vers ist ein Orchester. Stimmen wir ein, Wortschöpfend im Chor, am Montag um sieben, so steht es geschrieben.
>>> https://wortsonate.wordpress.com

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Montagslyriker – Der Träumer, der Tod und die Macht

@ Terence Horn
@ Terence Horn

Träumer finden ihren Weg in der Nacht,
so ist es mit dem Mond abgemacht.

Der Tod ist ein seltener Freund,
hast du von ihm geträumt?

Vergiss dein Streben nach Macht,
in deiner Seele hast du alles mitgebracht.

Lass dir Zeit!

Thomas L. Hunter werkelt an seinem vierten Band der Dana-Reihe, Fantasy für junge und nicht mehr ganz so junge Träumer. Außerdem veröffentlicht er ein Buch mit Weihnachtskurzgeschichten.
„Shari feiert Weihnachten“
6 Kurzgeschichten um, mit und über die kleine Fee von Dana.

>>> Hier gehts zur amazon-Seite von Thomas L. Hunter

>>> Prinz Prospero und Terence Horn schenken dir Halluzinationen,
ein Mutterkorn, vom Wahnsinn verführt.

Freibeuter auf großer Fahrt, die bizarrsten Träume am Start,
jeden Montag um sieben, so steht es geschrieben.

Montagslyriker – Der Träumer, der Tod und die Macht weiterlesen

Montagslyriker – Tohuwabohu

@ Terence Horn
@ Terence Horn

Jeden Montag um sieben,
so steht es geschrieben.

Mit Griffel, Bleistift und Tastatur
meißelt Marina einen Kreis,
in deine Quadratur.

Marina die Kraftquelle bloggt auf
>>> https://marinasgedichte.wordpress.com

>>> Prinz Prospero und Terence Horn ruhten sechs Tage und sechs Nächte.

Am siebten Tage, einem Montag um sieben,
erschufen sie ein Gewölbe, formten ein Theater,
beleuchteten den Saal mit Himmelskörpern.

Und sie sahen, dass es gut war,
für Marina die Kraftquelle  …

Montagslyriker – Tohuwabohu weiterlesen

Der andere Mann – Eine böse Kurzgeschichte

der andere Mann

Tarzan der Schreckliche

Da war ein Mann, als ich den Kronengarten betrat.
Er führte sich auf, so etwas hatte ich noch nicht erlebt.
Ein berühmter Boxer, ein Rockstar, dem sie Respekt zollten und um ihn herumschwänzelten.

Sie nannten ihn Tarzan. Ein König, der in dieser sagenhaften Hinterhofkneipe thronte. Ein heiliger Ort, um Träume zu verwirklichen. Ein Leben zu verschwenden.
Mich reizte dieser verwahrloste Haufen und ich konnte nicht widerstehen. Diese Menschen taten wonach ihnen war, mit dem lohnenden Ziel, so viel Spaß wie ihre Schultern tragen ins Grab zu schaufeln.

Im Nachhinein kann ich nichts Schlechtes über sie sagen.
Obwohl, ein paar Arschlöcher waren schon dabei.

Ich setzte mich an die Theke und hörte zu. Gesprochen wurde von Niveau, da wusste ich nichts von. Keiner wusste  was genaues, aber gerade weil dieses Niveau so geheimnisvoll war, unterhielt man sich gerne darüber.

Da war also dieser Mann, den sie Tarzan nannten. Ein germanischer Prügelkönig, der aus reiner Lust am Leben seine Eier kraulte. Mit Muse, allein zum eigenen Wohlgefallen. Sein Schädel war bedeckt mit kleinen Löckchen, das Gesicht übersät mit tausend Sommersprossen, der Gang gebückt.

Ein anderer Mann betrat den Kronengarten.
Ein Unbekannter, Unglücklicher, Narr.
Die Männer spielten Billard. Hin und her schossen die bunten Kugeln, über grünen Belag und die Kneipe lachte, als der andere Mann gewann.

Dem Tarzan gefiel das nicht. Breitbeinig trat er dem anderen Mann gegenüber, um detailliert zu berichten, welchem Gewerbe seine Frau nachgeht und was sie sonst so treibt. Lebendig und bildhaft beschrieb Tarzan, zu welch menschenverachtenden Gemeinheiten er befähigt ist.

Den Gürtel aus der Hose, um die rechte Faust gewickelt, offeriert er seinem Gegenüber einen schnellen und schmerzfreien Tod. Der andere Mann schwitzte und hatte Angst.

Tarzan packte den anderen Mann und schlug ihm ins Gesicht, seine Lippe platzte. Weitere Schläge ins Gesicht folgten, bis man nichts mehr erkannte.

Der andere Mann fiel zu Boden und Tarzan trat gegen seinen Kopf, wieder und wieder. Der Kopf aber wollte sich nicht von dem anderen Mann trennen, also griff Tarzan einen Stuhl und schlug mit dem Stuhl gegen den Kopf des anderen Mannes.

Er wollte ihn, wie er sagte, kaputt machen und der andere Mann ging kaputt.

Auf meinem Hocker sitzend, wartete ich bis die Polizei kam und begriff erst was geschehen war, als der Polizist fragte: „Gehören Sie hier dazu?“

Montagslyriker – Lorca nicht vergessen

Sonnengöttin strahlt über die Welt

Montag um sieben, beherrscht uns das Wort,
zutiefst berührt, an diesem erleuchteten Ort.

Timo der Experimentelle
steht zu seiner Lyrik, neu komponiert, überraschend präsentiert. Sätze bei klarem Verstand zerhackt, in neues Licht versetzt.
>>> https://lyrikpoemversgedicht.wordpress.com/

>>> Prinz Prospero und Terence Horn schneidern einen Vorhang, zimmern die Bühne und heben den Meister der frei gestalteten Lyrik aufs Podest,
Timo der Experimentelle …

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Montagslyriker – Todessehnsucht! Damit fing es wohl an

Montagslyriker

Montag um sieben, ich hab’s euch versprochen,
wird euer Herz gebrochen.

Mia die Wahrhaftige
zeigt uns den Tod, die Lust und die Liebe und die Wahrheit, wenn ihr sie denn hören wollt. Prinz Prospero und Terence Horn präsentieren die gnadenlos mutige Montagslyrikerin Mia.
>>> https://miasraum.wordpress.com/

>>> Also geben wir die Bühne frei, für unsere erste Montagslyrikerin, die talentierte und liebenswerte Mia …

Montagslyriker – Todessehnsucht! Damit fing es wohl an weiterlesen

Der Montag wird mystisch, wahrhaftig und schwarz wie die Nacht …

Montagslyriker
Montagslyriker

Mystisch wird der Herbst,
wenn Worte leise die Sterne berühren
und wir die Nacht zurückfordern.

Meinem hessischen Dichterfreund Prinz Prospero kam die geniale Idee, zur passenden Zeit. Und zwar rufen wir, jetzt im Herbst, die Montagslyriker ins Leben und bitten befreundete Dichter fünf Fragen zu beantworten, um sie besser kennenzulernen, um ihre Worte zu verstehen und um an ihrer Kunst teilzuhaben.

Hierfür habe ich einen neuen Menüpunkt >>> Montagslyriker <<< erstellt, wo ihr die fünf Fragen und weitere Infos findet.

Weiter geht’s nächsten Montag um sieben.
Bis dahin, rette die Nacht und sei wachsam!

Man hat Eier oder eben nicht – Zitat

Schwan im Dunkeln mit Lesestoff im Maul
@ Terence Horn

Das Geheimnis
der Freiheit
ist der Mut.

Perikles (um 490 v. Chr. † September 429 v. Chr.)
bedeutender Athener Staatsmann


Was ich brauchte, war ein Wunder, mehr nicht.
Warum sollte auch kein Wunder geschehen?
Wunder gibt es jeden Tag, überall in der Welt,
selbst im abgelegensten Winkel,
warum also nicht auch für mich?

Zitat von Rossi (um 1973 n. Chr…)
Fränkischer Kleinkrimineller

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Auf die Freundschaft, ein Gedicht für meine Freunde

Mohn auf blauem Hintergrund
@ Terence Horn.

Freunde, ihr füllt mein Herz mit Stolz!

Gehorsam versprach ich euch, treue Gefolgschaft.
Den bedingungslosen Willen, alles zu trinken,
was auf den Tisch kommt.

Ölt eure Gaumen,
schärft eure Sinne, preist Dionysos.
Der innere Kreis,
die Elite des Rausches.

Mit keinem außer euch,
trinke ich das Leben.
Prost!


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Gedicht über Sinn und Anfang

„Wer bin ich? Und wer bist du?“

Wir sind Eins.
Er und ich wurden geboren,
durch ein und denselben Urknall.

Einem Staubkorn entstammen wir.
Der einen Mutter,
die über Afrikas weite Steppe zog.

Einem Gedanken entsprungen,
oder reiner Zufall.

 

Mein Gedicht auf Aphorismen


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Liebesgedicht von Joachim Ringelnatz, deutscher Schriftsteller und Kabarettist

Joachim Ringelnatz alias Kuttel Daddeldu

Gebe dein Bestes

Der du meine Wege mit mir gehst,
Jede Laune meiner Wimper spürst,
Meine Schlechtigkeiten duldest und verstehst –
Weißt du wohl, wie heiß du mich rührst?

Wenn ich tot bin darfst du gar nicht trauern.
Meine Liebe wird mich überdauern
Und in fremden Kleidern dir begegnen
Und dich segnen.

Lebe, lache gut!
Mache deine Sache gut!

Joachim Ringelnatz (Hans Gustav Bötticher), geboren am 7. August 1883 in Wurzen und gestorben am 17. November 1934 in Berlin, war ein deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, der während der Weimarer Republik seine größten Erfolge feierte. Er war während des 1. Weltkriegs bei der Marine, anfangs voller Euphorie, später schockiert. Er war der Star des Simplicissimus. Ringelnatz, steht für den seemännischen Namen glückbringendes Seepferdchen. Seine ersten Veröffentlichungen als Ringelnatz kommen in München raus, er fängt mit dem malen an und wird während der NS-Zeit auf den Index gesetzt. Ringelnatz starb verarmt an einer Lungenkrankheit in Berlin.


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Der Herr Ringelnatz bei Wikipedia
Lebensweisheit von Joachim Ringelnatz

 

Lebensweisheit von Joachim Ringelnatz

Mann verliert den kopf wegen Lesestoff

Wenn alle Stricke reißen, dann hänge ich mich auf.

Zitat von Joachim Ringelnatz (Hans Gustav Bötticher), geboren am 7. August 1883 in Wurzen und gestorben am 17. November 1934 in Berlin, war ein deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler.


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Mehr ringelnatzereien gibts auf http://ringelnatz.org/

Ein Zitat des Amerikaners Mark Twain

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

Zitat von Samuel Langhorne Clemens (Mark Twain) US-amerikanischer Schriftsteller, der international bekannt wurde durch die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn (geboren am 30.November 1835 – gestorben am 21. April 1910). Wer einmal ein Foto von diesem grimmig dreinschauenden Kollegen zu Gesicht bekam, wird sich Wundern, wie er so ehrliche und aufrichtige Literatur verfassen konnte. Das Schicksal meinte es aber auch nicht gut mit ihm, er überlebte nahezu seine komplette Familie. Drei seiner Kinder starben vor ihm.


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„Schaust du Filme?“ Ein Gedicht von Terence Horn

Schaust du Filme?

Wie verzweifelt mein Leben doch ist
In diesem muffigen Kino.

Ein Typ zum vergessen
Neben mir in Reihe eins.

Nutzlos ihn zu beschreiben
In meinem Film hat er nichts verloren.

Ein wesenloses Massenprodukt
Seines Inhalts beraubt.

Er spricht nicht
Quetscht die Worte bloß heraus.

Abgenutzte Phrasen aus alten Schubladen
Ausgespuckt in mein Gesicht.

Fremdkörper
Die er loswerden musste.

Der Typ, den sie abservieren
Der Loser, der auf der Strecke bleibt
Der Statist, der die Szene versaut
Die leere Hülle, aus dem Vorspann.

…der Irrtum?
Das bin ich
und jetzt Schnauze, der Film geht los.

Terence Horn


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„Song of the Open Road“ Lyrik des amerikanischen Dichters Walt Whitman

Aus dem Vorwort von „On the Road“, der Klassiker des Beatniks Jack Kerouac, die Definition zu ewiger Freundschaft und Treue, großartige Lyrik des amerikanischen Dichters Walt Whitman. Leider kam er zu Lebzeiten mit seiner Kunst kaum über die Runden, verkaufte seine Bücher selbst, Wegbereiter der Beat Generation, einem breiten Publikum bekannt aus Der Club der toten Dichter, mit dem leider verstorbenen Robin Williams.


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Klang der Straße

15
Lass uns gehen! Die Straße wartet!
Sicher – ich habe es versucht – meine Füße haben es versucht – Lass sie gehen!

Lass das Papier ungeschrieben auf dem Schreibtisch liegen, das Buch im Regal ungeöffnet!
Lass die Werkzeuge in der Werkstatt! Lass das Geld unverdient!
Lass die Schule! Kümmere dich nicht um das Geschrei des Lehrers!
Lass den Prediger auf seiner Kanzel predigen! Lassen den Anwalt vor Gericht plädieren, der Richter erklärt das Gesetz.

Camerado, ich reiche dir meine Hand!
Ich reiche dir meine Liebe,
kostbarer als Geld,

Ich reiche dir mich selber,
noch vor Predigt oder Gesetz.

Willst du dich mir reichen?
Willst du mit mir wandern?

Sollen wir zusammenbleiben,
solange wir leben?

Originaltext:

15
Allons! the road is before us!
It is safe—I have tried it—my own feet have tried it well—be not detain’d!

Let the paper remain on the desk unwritten, and the book on the shelf unopen’d!
Let the tools remain in the workshop! let the money remain unearn’d!
Let the school stand! mind not the cry of the teacher!
Let the preacher preach in his pulpit! let the lawyer plead in the court, and the judge expound the law.

Camerado, I give you my hand!
I give you my love more precious than money,
I give you myself before preaching or law;
Will you give me yourself? will you come travel with me?
Shall we stick by each other as long as we live?

1
Zu Fuß und unbeschwert gehe ich auf die Straße,
Gesund, frei, die Welt liegt mir zu Füssen,
Der lange Weg führt dahin, wohin ich will.

Von nun an bitte ich nicht um Glück, ich selbst bin Glück,
Von nun an jammere ich nicht mehr, verschiebe nicht mehr, brauche nichts mehr.
Fertig mit Beschwerden, Bibliotheken, fragwürdigen Kritikpunkten,
Stark und zufrieden reise ich auf freier Straße.

Die Erde, ist genug,
Ich möchte nicht, dass die Sternbilder näher kommen.
Ich weiß, sie sind nützlich, wo sie sind,
Ich weiß, sie gehören denen, die an sie glauben.

(Ich trage meine alten köstlichen Lasten,
Ich trage sie, Männer und Frauen, ich trage sie mit mir, wohin ich gehe,
Ich schwöre, es ist unmöglich sie loszuwerden,
Ich bin gesättigt und werde sie füttern.)

1
Afoot and light-hearted I take to the open road,
Healthy, free, the world before me,
The long brown path before me leading wherever I choose.

Henceforth I ask not good-fortune, I myself am good-fortune,
Henceforth I whimper no more, postpone no more, need nothing,
Done with indoor complaints, libraries, querulous criticisms,
Strong and content I travel the open road.

The earth, that is sufficient,
I do not want the constellations any nearer,
I know they are very well where they are,
I know they suffice for those who belong to them.

(Still here I carry my old delicious burdens,
I carry them, men and women, I carry them with me wherever I go,
I swear it is impossible for me to get rid of them,
I am fill’d with them, and I will fill them in return.)

2
Straße, auf der ich gehe und mich umschaue,
ich glaube, du bist nicht alles,
Ich glaube, vieles ist unsichtbar.

Tiefgreifende Lektion der Rezeption, weder Präferenz noch Verleugnung,
Der Schwarze mit seinem wolligen Kopf, der Verbrecher, die Krankheit, der Analphabet werden nicht geleugnet;
Geburt, Eilen nach dem Arzt, Bettlertrampel, Taumeln des Betrunkenen, lachende Gruppe der Mechaniker,
Verlorene Jugend, Kutsche der Reichen, Geck, flüchtendes Paar,

Früher Marktmann, Leichenwagen, Umzug von Möbeln in die Stadt, Rückkehr aus der Stadt,
Sie gehen vorbei, ich gehe vorbei, alles geht vorbei, keiner kann verboten werden,
keiner wird akzeptiert, keiner wird mir lieb sein.

2
You road I enter upon and look around, I believe you are not all that is here,
I believe that much unseen is also here.

Here the profound lesson of reception, nor preference nor denial,
The black with his woolly head, the felon, the diseas’d, the illiterate person, are not denied;
The birth, the hasting after the physician, the beggar’s tramp, the drunkard’s stagger, the laughing party of mechanics,
The escaped youth, the rich person’s carriage, the fop, the eloping couple,

The early market-man, the hearse, the moving of furniture into the town, the return back from the town,
They pass, I also pass, any thing passes, none can be interdicted,
None but are accepted, none but shall be dear to me.

The Walt Whitman Archive. Verzeichnis zu den Arbeiten des amerikanischen Dichters.