Interview bei Leserkanone, das endgültige Büchergericht

Terence Horn

Leserkanone.de-Exklusivinterview vom 18.05.2019

Nicolle Kreutzner interviewt Stephan Rossmann, veröffentlicht auf Leserkanone. Warum „Joshua – die Liebe Gottes“? Wer ist dabei? Wer sind die Helden? Wie gehts weiter? … einfach mal reinlesen:

Stephan Rossmann Interview bei Leserkanone

„Joshua – die Liebe Gottes“ im Buchhandel erhältlich

Halleluja! Nach einigen, unnötigen Problemen beim Veröffentlichen nun endlich, mein Roman „Joshua – die Liebe Gottes“ ist im Buchhandel erhältlich. Gegenwartsliteratur für Freunde von Djian, Bukowski, Fauser.

Lesestoff: Joshua als Taschenbuch

ISBN 1093133104
242 Seiten
12,95€
Erhältlich auf amazon:
https://www.amazon.de/dp/1093133104

Lesestoff: Die Liebe Gottes als E-Book

ASIN: B07QMJN8Z9
4,99€
Erhältlich auf amazon:
https://www.amazon.de/gp/product/B07QMJN8Z9

Warum habe ich den Roman „Joshua – Die Liebe Gottes“ geschrieben?

Echte Männerfreundschaften, wie in einem Sergio Leone Western, darum geht es doch. Allein ist man machtlos. Gemeinsam nehmen Joshua und Samuel den Kampf auf, stellen sich dem Schicksal, stehen ein für Liebe und Gerechtigkeit. Dabei sind sie völlig unterschiedliche Charaktere, deren Leben in einer Sackgasse steckt, aus der sie nicht rauskommen. Joshuas einziger Lebensinhalt besteht darin Frauen auf sein Sofa einzuladen, jede Nacht eine andere. Samuel dagegen geht leer aus, hockt in seinem Zimmer und surft durchs Internet. Gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen, überwinden Hindernisse, treffen Entscheidungen, wollen raus aus der Bedeutungslosigkeit. Und wer will das nicht? So schön unser Leben auch sein mag, wir sind Getriebene, die immer weiterziehen, neuen Zielen entgegen. Joshua ist eigentlich ein ganz normaler Typ, der gut bei Frauen ankommt, gerne mal einem Drogenrausch verfällt und so etwas wie Erleuchtung erfährt. Danach läuft alles wie von selbst, auch weil sich Samuel als gut laufendes Propagandagenie entpuppt. Die Dinge nehmen ihren Lauf, entwickeln ein Eigenleben. Letztlich wollte ich einfach guten Lesestoff abliefern.

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Neuer Lesestoff: Joshua – die Liebe Gottes

Gegenwartsliteratur für Weltenbummler

Am Sonntag, 21.04. erscheint mein zweiter Roman „Joshua- die Liebe Gottes„. Um euch einzustimmen gibts heute eine kurze Beschreibung, um was gehts überhaupt, taugt der Lesestoff und das Cover (hoffentlicht geht das bei amazon so durch). Ansonsten schöne Feiertage und wir hören, sehen und lesen uns am Sonntag, bis dahin, haltet die Ohren steif.

Kurzbeschreibung:

Ist er Gottes Sohn oder ein Scharlatan, der die Frauen liebt und die Welt täuscht? Ein Charmeur, mit der Ausstrahlung eines Propheten, der mit Samuel in einer WG wohnt, tagein tagaus Frauen verführt, das Leben feiert. Samuel kocht Kaffee, spült Geschirr, lässt sich volllaufen. Joshua ist auf der Suche. Ein charismatischer Faulenzer, der sein Leben nach einer Offenbarung umkrempelt und innerhalb kürzester Zeit zu einem Popstar, einem Messias erhoben wird, der ganz nebenbei die existenziellen Fragen des Seins beantwortet. Wer bin ich? Wo komme ich her? Welchen Sinn hat das Ganze? Wie geht’s weiter? Ist Gott mein Vater und wer war zuerst da: Mann oder Frau? Ein Casanova, der das Leben liebt, ohne Schuld und Reue. Zwei junge Männer auf dem Weg zu Macht, Liebe und Ruhm. Mit Gottes Segen, Glück und einigen Wunder können sie es vielleicht sogar schaffen.

Weitere Infos hier : Joshua – Gegenwartsliteratur

Montagslyriker – Mit Rilke, Haruki und James in der Absinth-Bar

Mann verliert den kopf

Den Narren den Rücken gekehrt,
die ersten Schneeglöckchen geköpft,
lüften die Montagslyriker durch,
lassen den Frühling herein und reißen den Vorhang entzwei.

Madame Hava die Romantische schenkt aus,
an der Absinth-Bar,
in wilden Wäldern,
an unsichtbare Dämonen
und zarte Märchenerzähler:
http://hanna-linn.de/

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Unter Tieren – Lyrik von Walt Whitman (Amerikanischer Dichter)

Ein Gedicht, den Tieren gewidmet

Ich glaube, es fiele mir nicht schwer, unter Tieren zu leben.
Sie sind so still und genügsam.
Lange kann ich dabei verweilen, ihnen zuzusehen.
Sie rackern sich nicht ab, sie jammern nicht, wie schlecht sie dran sind.
Sie welzen sich nachts nicht im Bett, um ihre Sünden zu beklagen.
Sie öden mich nicht an, indem sie mir ihre Pflichten gegenüber Gott darlegen.
Keines von ihnen ist unzufrieden, keines infiziert vom Wahn,
etwas besitzen zu müssen,
keines beugt vor seinen Artgenossen das Knie,
auch nicht vor irgendeinem, der seit Jahrtausenden tot ist.
Keines hat einen Ruf zu verlieren,
keines von ihnen ist unglücklich über diese Welt.

Walt Whitman, einer der ersten Selfpublisher. Sein bekanntestes Werk „Grashalme“ überarbeitete er sein ganzes Leben. Nun wurde ein bisher unveröffentlichter Roman von ihm entdeckt. Wir dürfen gespannt sein.

Der unausgefüllte Raum, ein Eldorado für Montagslyriker

Blumen, Diamanten, Schmetterlinge
@ Terence Horn

Advent, Advent, die Einkaufstüte brennt

Von drauß, vom einkaufen komm ich her;
ich muss euch sagen, die Leute spinnen doch sehr!
Überall in den Kaufhäusern
sah ich sagenumwobene Sonderangebote blitzen,
Menschenmassen ohne Ende
drückten, flüchten und beschimpften.

Und wie ich wanderte zwischen finsteren Visagen,
da rief es mich mit heller Stimme:
„Terence Horn“, rief es, „du geiziger Schwab,
lass gut sein und komm schnell!
Konsum kann uns mal,
der Raum zur Lyrik ist aufgetan,
alt und jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
am Montag um sieben, so steht es geschrieben!“

Terence Horn und Prinz Prospero nehmen den Gang raus, schalten die Standheizung an und steigen ein, in den Lyrikraum von Guido Jaackson Wilms
>>> http://lyrikraum.wordpress.com

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Gott und die Welt – Roman Leseprobe

Ein kleiner Vorgeschmack auf meinen nächsten Roman

Arbeitstitel „Gott und die Welt

Kurze Einleitung: Manfred (Name geändert) und Mike (Name geändert) leben gemeinsam in einer WG. Sie haben viel vor und wollen die Welt verändern:

  „Was wir als nächstes brauchen ist ein Wunder!“
  „Ein Wunder? Wo sollen wir ein Wunder hernehmen?“ fragt mich Manfred, ziemlich genervt aufgrund meiner hohen Erwartungshaltung. Bis gerade eben lag er in seinem Bett und starrte an die Decke. Jetzt aber legt er sein Buch beiseite und richtet sich auf.
  „Glaubst du, ich würde mit dir in so einer Bude abhängen, wenn ich Wunder vollbringen könnte. Einen Scheiß kann ich!“
  „Wenn du den Müll runterbringen würdest oder Staubsaugen. Das wäre ein Wunder.“
  „Leck mich!“

  „Mir ist schon klar, dass du keine Wunder vollbringst. Wichtig ist nur, dass die Leute glauben, du hättest ein Wunder vollbracht.“ versuche ich ihm klarzumachen. Manfred ist zwar in einigen Bereichen genial, aber kein bisschen Praxis orientiert. Ein Träumer, der durch die Gegend fliegt. Hier und da ein wenig schnuppert, ein Blümchen bestäubt und weiterzieht. Ich wünschte, ich wäre so.
„Die Leute sollen also glauben, ich hätte den Müll runtergebracht?“

  „Leck DU mich! Jetzt bleib doch mal ernst! Die Leute sollen glauben, du kannst einen Zug allein mit deiner Willenskraft aufhalten, um ein kleines Mädchen zu retten. Du heilst Krebs durch Handauflegung oder beamst dich an geheimnisvolle Orte. Etwas spektakuläres, was die Massen aufhorchen lässt. Sie bewegt. Ihr Herz berührt. Verstehst du?“

  „Klar verstehe ich. So ein abgefuckter Superheld. Ich erkläre dir nochmal, ICH HABE KEINE SUPERKRÄFTE – außer bei Frauen.“ Manfred grinst und checkt die Nachrichten in seinem Handy.
  „Heut Abend mach ich Mareike klar. Gemütlich auf der Couch, Rotwein und einen guten Western.“  
Da ist sie wieder, diese betörende Stimme voller Liebe, mit der er die Herzen gewinnt. Gleichgültig was für einen Stuss er erzählt, Manfred kann sich in pure Liebe verwandeln, sobald es um Frauen geht.
  „Die schaut mit ihr einen Western?“  
  „Warum denn nicht?“  
  „Ich mein, hast du sie vielleicht mal gefragt, was sie schauen will?“
Manfred schaut mich verwirrt an, fast entsetzt.
  „Warum sollte ich das tun? Wir sind ja bei mir und nicht bei ihr. Wenn wir uns bei ihr treffen, schau ich mir ihr Zeug an.“

Manfred lächelt und holt seine Dose unter dem Bett hervor. Er baut einen.
  „Allein wie sie vor mir stand. Die Klamotten komplett in Schwarz. Minirock und sexy Strümpfe, in denen ihre schlanken Beine darauf warteten von mir ausgepackt zu werden. Alles im Kontrast zu ihren reinweiß gefärbten Haaren. Ich wusste nicht, ob ich sie an Ort und Stelle vernasche oder ob ich mich verliebe …“  
Manfred erzählt mir so ziemlich alles über seine Liebschaften. Bis in Details, die ich gar nicht wissen will. Danach bin ich immer spitz, wie sonst was und verzieh mich mit einer Rolle Küchenpapier in mein Zimmer. Entwürdigend ist das. Heute aber tu ich mir den Scheiß nicht an, wir haben schließlich eine Mission.