Bulli T3 zu verkaufen – Kurzgeschichte

vor Cadiz

Gefährt für Autoren und Schriftsteller

Für unsere Hochzeitreise haben wir den T3 Bulli im August 2010 für 6100,-€ gekauft. Ein wassergekühlter Drei-Gangautomatik Benziner, wegen der grünen Plakette (Diesel ist nicht). Der Kollege schluckt also lockere 12 Liter auf hundert Kilometer, hat aber auch 95 PS, 2,1 Liter, wobei ich nie schneller als 100km/h gefahren bin, wegen dem Getriebe. Unsere Hochzeitsreise ging in die Toskana und auf die Insel Elba. Der Auftakt zu mehreren größeren Reisen zumeist ans Mittelmeer oder an den Atlantik, übrigens ohne eine Panne. Wenn der Bulli zickte, dann nur in Deutschland. Unsere größte Reise starteten wir 2015, 6000 Kilometer quer durch Spanien, bis runter nach Cadiz, über Barcelona, Granada und so weiter. Eine unvergessene Reise, die uns auch an den Hippiestrand San Pedro führte.

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Ramons Schlampazius im Stuttgarter Osten

Hippiekneipe, Musikladen und ewiger Kult

Keine Ahnung, wann ich das erste Mal bei Ramon aufschlug. Muss aber an die 12 Jahre her sein, als wir an den Ostendplatz zogen. Seitdem schleppte ich meine Kumpels da rein, besoff mich gnadenlos und war sogar mal mit meinem Vater dort, im Herzen des Stuttgarter Ostens.

Ramon erzählte mir, dass er eigentlich auf ein Konzert in München wollte. Extra angereist, aus dem damals faschistischen Spanien um Diktator Franco. Im goldenen Jahr 1973, das Jahr indem ich geboren wurde. In Stuttgart musste er umsteigen, verpasste den Zug und ist geblieben, bis heute. Die Gastarbeiter im El Rincon kümmerten sich um ihn, organisierten Ramon einen Job, bis er zwei Jahre später im Schlampazius landete. Der ehemalige Wirt Maiwald nahm ihn auf und Ramon blieb, bis Maiwald starb. An der Einrichtung der Kneipe hat sich seitdem nichts verändert. Weder von außen noch von innen. Ein paar Gemälde kamen hinzu, ein nicht ganz so abgesifftes Sofa. Fertig ist die Hippiekneipe, der ewige Kult.

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Die 90er Kurzgeschichte – Das letzte Jahrzehnt in Freiheit

Gegenwartsliteratur, Pulp Fiction und die Deutsche Einheit

Die 90er waren das letzte Jahrzehnt in echter Freiheit, in Demokratie, in unbeschwerter Lebenslust. Wenn wir ehrlich sind, danach gings bergab, den Bach runter und zwar so richtig. Eine Lieblingskneipe nach der anderen machte dicht, Rauchverbot, schlecht bezahlte Jobs, wahnsinnige Präsidenten, Rechtsruck und ständig hält dir einer ein veganes Würstchen unter die Nase. Meinungsfreiheit mag zwar weiterhin erlaubt sein, aber verdammt, die 90er waren cool, die Leute waren cool und die Zeit war cool, genau wie Pulp Fiction cool war, mit dem coolsten aller Sprüche:

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Engelhorn – Ein Roman von Stephan Rossmann

Cover Engelhorn am Frühstückstisch

Engelhorn -Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend

Buchciover EngelhornTaschenbuch:
ISBN: 1520969169
220 Seiten, 9,90 €
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E-Book:
ASIN: B06Y1VPRZ9
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Joan Baez, Amerikanische Folk-Sängerin

Joan Baez und Bob Dylan, Civil Rights March on Washington, D.C., 28. August 1963
Joan Baez und Bob Dylan, Civil Rights March on Washington, D.C., 28. August 1963

Mein Gartennachbar, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Gartengestaltung, war in den 60ern als deutscher Offizier in Kanada stationiert. Der Mann sieht tatsächlich aus wie ein Waldmensch, kam aber in seinem Leben überhaupt viel rum. So war er jahrelang in Japan, um bei Bonsaimeistern zu lernen, in England, China, USA … überall, wo Menschen Wert auf eine gestaltete Umgebung legen. Mittlerweile über 80 hat er dutzende Bücher geschrieben und weiß mehr als jeder andere Mensch über Grünzeug, Bäume und Gemüse (Was mitunter auch anstrengend sein kann 😉

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Dankeschön! – Lyrik der Freude

Wäre ich dankbar, könnte ich glücklich sein

Das ganze Jahr hindurch würde ich dich loben, meine Stunden an euch verschenken, jede Minute zuhören und keine Sekunde an mich denken.

Ich würde Danke sagen, nach jedem Wort. Gern geschehen und Bitte sehr!

Gute Nachrichten hören, die es tatsächlich gibt. All die versteckte Hoffnung in meinem Kopf, der Schalk in meinem Rücken, der Frohsinn im Herz. Sie würden leben.

Morgens würde ich aus der Dusche springen, wie Bruce Lee. Dem Schurken das Rückgrat brechen und mein Leben lang die Welt retten.

Ich würde meinen Liebsten zeigen, was ich verborgen hielt. Wünsche lesen, die sich in deinem Auge spiegeln. Hoffnung überreichen, nach einem verlorenen Tag.

Wäre ich dankbar, würde ich sagen:
Dankeschön!

Zeit und Inhalte – eine unverschämte Kurzgeschichte

Meine liebsten Bücher

Kurzgeschichten Textschnipsel aus den 90ern

Wie bereits angedroht, möchte ich euch einige unveröffentlichte Passagen aus dem RomanLucia – Mein liebster Wahnsinn vorstellen. Lesestoff, der zum schmunzeln, nachdenken und weinen anregen. Heute gehts los:

„Im Namen der Menschlichkeit, mach das weg!“ bat ich Stoffel, zum zweiten Mal schon. Er drehte noch ein wenig lauter, putzte nebenbei die Bong und gab Eiswürfel dazu. Stilvoll und fachlich einwandfrei servierte er eine Mördermischung.
„Zieh dir den Song rein! Der Typ ist gut!“ wollte uns Stoffel überzeugen, wo es keine Überzeugung gab.
„Bist du völlig durchgeknallt? Mach den Dreck weg! Beim uns am Finanzamt läuft bessere Mucke.“
Boris horchte auf.
„Musik auf der Arbeit? Bist du in der Gewerkschaft, oder was?“

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Kurzgeschichte aus dem Schwarzwald

Schranktür bei Anton
Schranktür bei Anton

Anton, Lesestoff aus dem Schwarzwald

Auf einmal stand diese Bong auf dem Tisch
und er sagte „Zieh mal!“
und ich sagte „Nee, zu hart für mich.“
und er sagte „Was machst du dir Sorgen? Ich bin doch da.“
und ich sagte „Naja, OK!“

Ich war also bei meinem Kumpel Anton, im Schwarzwald
und die Fahrt war so schön, voller Wunder,
weil das Licht golden war und die Bäume brannten,
inmitten gar nicht so dunkler Wälder, Dörfer voller Schönheit.

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Artikel in der Main Echo

Bild vomGarten
Bild vom Garten

 

Was man im Garten so alles vergisst

Anfang April hatte ich die Möglichkeit zu einem Interview mit Boris Dauber von der Main Echo, die größte Tageszeitung in der Gegend wo Lucia – Mein liebster Wahnsinn hauptsächlich spielt. Wir waren also Montag um 11.00 Uhr verabredet und ich hab am Sonntag noch einiges vorbereitet: Ein paar neue Fotos, evtl. Fragen, Klamotten, solches Zeugs halt.

Alles bene möchte man meinen, doch an dem betreffenden Montag war ein derart schönes Wetter, ich hatte nur noch Garten im Kopf, also nur noch. Da war nichts mehr mit Interview, Verpflichtungen oder sonst was und so haben wir es dann auch gemacht. Ein herrlicher Tag im Garten, mit Grillen und dem ganzen Faulenzerprogramm, bis die Sonne hinter dem Hügel verschwand, das war so gegen 18.00 Uhr und da entdecke ich  mein Handy mit einigen verpassenden Anrufen und Nachrichten auf meinem Anrufbeantworter … Ich hatte es also mal wieder geschafft einen wichtigen Termin vollständig in den Sand zu setzen.

Naja, nicht ganz. Boris Dauber war um 18 Uhr noch auf Arbeit und zeigte Verständnis für den verwirrten und zerstreuten Autor. Es hat also doch noch geklappt und jetzt gehts auch los, hier der Link:

Artikel in der Main Echo

AjgM – der Retter des Abendlands

Männer mit Nerven aus Drahtseilen

Lesestoff von Terence Horn

Irgendeiner sagte mal:

„Sex, Drogen und böse Mädchen, eine gefährliche Mischung, die Terence Horn meistert wie kein Zweiter“

Halleluja, ein Heiliger muss das gewesen sein, ein Prophet, aber schauen wir doch mal näher hin, wie steht es um sein Seelenheil. Wie hat er gelebt? Welche Filme hat er gesehen, welchen Lesestoff gelesen und welche Musik gehört? Welche gottverdammten Drogen nahm er?

Terence Horn bittet um Absolution und will Beichte ablegen. Der grösste Sünder aller Zeiten beantwortet die fünf Fragen des Lebens:

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Mel hat gelesen: Lucia – Mein liebster Wahnsinn von Terence Horn

Die Buchbloggerin Melli hat sich über Lucia hergemacht und war so freundlich eine Rezension zu schreiben:

Rossi hat ein Problem: So richtig will das mit ihm und den Frauen nicht wirklich zünden …

>>> Hier geht es weiter zur Rezension >>>: Mel hat gelesen: Lucia – Mein liebster Wahnsinn von Terence Horn

Meinungen, Pöbeleien und Rezensionen zum Roman „Lucia – Mein liebster Wahnsinn“

Drei Wochen sind seit der Veröffentlichung von „Lucia – Mein liebster Wahnsinn“ vergangen und ich kann sagen, der Wahnsinn entwickelt sich. Eigentlich gab es nur eine böse Rezension und zwar auf Amazon. Die Ärmste fühlte sich wohl in ihrem Feminismus verletzt und musste mir gleich mal eins reinwürgen. Obwohl Sie das Buch gar nicht gelesen hat, sondern nur die die ersten zwei Seiten der Leseprobe. „Kati und Annkathrin? Kennt ihr euch?“ Meinungen, Pöbeleien und Rezensionen zum Roman „Lucia – Mein liebster Wahnsinn“ weiterlesen