Malerei-Stuttgart.de, Stuttgarter Künstler Stephan Rossmann

Genie und Wahnsinn
kollabieren
am Scheitelpunkt.

Und ja, ich hab mit malen angefangen

Zu Weihnachten bekam ich von meiner Frau Malkasten, Leinwände, Acrylfarben und weiteres Zubehör geschenkt, ordentlich verpackt unter dem Weihnachtsbaum. Schön und gut, hab ich mir gedacht und nun? Wie und wo fängt man an? Was genau ist zu tun. Was malt man so? Klar, ich interessiere mich schon länger für die Malerei anderer, zumeist Verstorbener. Einige Epochen und Künstler sind mit bekannt, nur ist das wohl nicht meine Liga. Zuerst versuchte ich Vincent van Goghs Sternennacht nachzumalen. Das Bild hängt bei uns als Kunstdruck im Wohnzimmer. Ging auch ganz gut, nervte mich aber mit der Zeit. Einfach nur abmalen ist einfach nicht mein Ding. Also schnappte ich mir eine der Leinwände und versuchte mich an Naiver Malerei. Das sollte klappen. Einfache Motive, dafür starke Farben und viel Gefühl, ohne groß nachzudenken, das war schon eher meine Sache. Seitdem male ich in dem Stil weiter und es macht richtig Spaß.

Wo gibt es meine Naive Malerei zu sehen?

Mein erstes Bild malte ich auf Leinwand, in der Größe 30×40 cm mit Acrylfarben. So einfach wie möglich sollten Motive und Landschaft sein, aber dennoch lebendig und farbenfroh, die Proportionen abgestimmt. Und ja, dass sieht aus wie ein Kinderbild. Aber ganz ehrlich, mir gefällt’s und meinen Leuten auch.
Gerne mal vorbeischauen bei meiner Webseite. Dort stelle ich auch Poster und Kunstddrucke aus früheren Tagen aus, als ich noch mit Photoshop unterwegs war: www.malerei-stuttgart.de

Kann man Bilder von mir kaufen?

Ja, man kann. Bisher nur ausgewählte Bilder, aber demnächst möchte ich noch mehr Arbeiten bei etsy anbieten, einem Online-Shop für einzigartige Handarbeit. Dort gibt es eine große Auswahl an Malereien von Künstlern aus aller Welt zu entdecken. Jedes der Motive wird in verschiedenen Materialien und Formaten angeboten. Die Qualität dort hat mich einfach überzeugt.

Maltechnik und Materialien

Ich male mit Acrylfarben der Marke Marabu, grundsätzlich auf Leinwand. Anschließend rahme ich die Bilder mit einem Schattenfugenrahmen aus Holz. Das wirkt richtig gut. Für ein Bild der Größe 50×70 cm benötige ich mindestens eine Woche, vor allem wegen der Zeiten zum Trocknen. Als Technik bevorzuge ich starke Pinselstriche und hohen Farbauftrag.

Aktuelles Bild auf Leinwand:

Malerei auf Leinwand, ein Mädchen und ein Junge auf einem Skateboard
Zwei Skater, ein Mädchen und ein Junge, ein schöner Tag. Naive Malerei auf Leinwand.

Litarischer Auszug:

… siebzehn Semester sind seitdem vergangen und ich frage mich, ob es nicht besser gewesen wäre zuhause zu bleiben. Ich war ein Glückskind, das während eines Augenblicks der Weltgeschichte aufwuchs, als die Menschen noch an Übermorgen glaubten, einfach weil nichts utopisch schien.

Die Zukunft war greifbar, so nah, wir hielten unser Schicksal selbstbewusst in den Händen. Selbst der hoffnungsloseste Untergangsprediger zweifelte in seinem Innersten nicht eine Sekunde, dass wir ungefähr in dem Jahr, indem wir uns heute befinden, über Raumschiffe mit Ionenantrieb verfügen, fremde Planeten erobern und weiterfliegen, als sich Hollywood je ein Bild dazu vorstellen konnte.

Tatsächlich reicht unser Budget heute kaum mehr für die paar Meter zum Mond, geschweige denn zum Mars und das obwohl ich mir vor zwei Monaten einen Ionen-Fön kaufte. Aber soweit ich weiß, erreicht dieses Hightech-Gerät nicht einmal Lichtgeschwindigkeit. Ebenso unvorstellbar unsere Sorglosigkeit am Rande eines Atomkriegs. Die Klingel gedrückt, interessierte sich niemand für ein bevorstehendes Ende.

Die Tür blieb zu, lediglich ein paar Eigenbrötler verfielen in Panik. Hauptsächlich Schweizer, die sämtliche Berge in ihrem Land durchlöcherten, Bunker anlegten und sich insgeheim freuten, es möge bald losgeht. Die Eidgenossen warteten und warteten, Tag für Tag, Jahr für Jahr – nichts passierte. Schlussendlich wurden die fleißigen Bergbewohner bitter enttäuscht.

Ausgehend von einem russischen Systemliquidator mit Leberfleck auf der Glatze, der einfach mal so, mit einem Nebensatz, Lenins Vermächtnis auslöschte, den Kalten Krieg beendete und die Schweizer ins Unglück stürzte. Sämtliche Chancen auf einen alles, außer der Schweiz, vernichteten Atomkrieg waren ausgeträumt. Die sorgfältig gepflegte, jahrzehntelange Angst umsonst. Für ein präzise arbeitendes Gehirn, über welches Schweizer zweifelsfrei verfügen, schwer zu verstehen. Und natürlich waren die Schweizer stinksauer und genervt von der Unzuverlässigkeit ihrer Nachbarn.

Trotzig füllten sie die überflüssig gewordenen Löcher mit Schwarzgeld, geheimen Konten oder was sie sonst im Überfluss besaßen. Andererseits war ihre Paranoia nicht gänzlich unberechtigt. In praktisch jedem Vorgarten, außerhalb der Schweiz, standen SS 20, Pershing oder Cruise Missiles Atomraketen. Kein Scherz, die Teile versteckten sich überall. Beim Nachbarn links, beim Nachbarn rechts, vielleicht unter der Grundschule? Niemand konnte was Genaues sagen, außer Amerikaner und Russen, aber die hielten dicht. Wodurch die Sache undurchsichtig wurde und die Zukunft auf Spekulation beruhte.

Gerade die Amerikaner waren sagenhaft coole Cowboys und erkoren einen zweitklassigen Schauspieler zum Herrscher ihres Imperiums. Vielleicht um den Rest der Welt noch weiter zu deklassieren und zu zeigen, wie überlegen sie sind. Wir lebten in einer Welt, die sich um Amerika drehte und die Amis um sich selbst.

Unsere Vorbilder kamen aus den USA oder gingen in die USA, um noch größere Stars zu werden. Eine ausnahmslos glorreiche Zeit, eine Ära echter Helden aus Fleisch und Blut, ohne Wenn und Aber. Heute gibt es keine Maler mehr. Im 21. Jahrhundert wühlen sich ölige Schmierlappen so tief in jede Vergangenheit, bis sie selbst Schneewittchen durch den Dreck ziehen, nur weil dieses Pack herausfand, dass die kleine Schlampe mit einem der sieben Zwerge rummachte.

Die Flimmerkiste war mein bester Freund. Besessen war ich, vor allem von diesem coolen Film, wo der coole Typ seinen coolen Spruch ablässt. „Der Pfad der Gerechten ist gesäumt von Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei der Verworfenen. Gesegnet sei, der im Namen der Barmherzigkeit die Malerei durch das Tal der Dunkelheit geleitet …“, so oder so ähnlich.

„Zuerst schuf ich Land und Wasser auf Erden. Auf dem Land formte ich Berge, Täler und Wüsten. Die Meere füllte ich mit Leben, Farben und Frohsinn …“

Naive Malerei

Henri Julien Félix Rousseau, genannt der Zöllner Rousseau
Selbstbildnis von Henri Julien Félix Rousseau, genannt der Zöllner Rousseau

Fangen wir an mit Henri Julien Félix Rousseau, genannt der Zöllner Rousseau. Er wurde 21. Mai 1844 in Laval geboren und starb am 2. September 1910 in Paris). Henri brachte sich das malen selbst bei, also naive Kunst. Er gilt aber auch als ein Begründer des Surrealismus.

Rousseau lehnte die Realität ab, stellte sie nicht dar, er träumte Bilder. Er verwendete keine Schatten, dafür eine Vielzahl an Farben. so begründete er auch den magischen Realismus.

Auf seinem Grabstein steht:

Freundlicher Rousseau, hörst du uns?
Wir grüßen dich,
Delaunay, seine Frau, Monsieur Queval und ich.
Bring unsere Koffer zollfrei durch die Pforte des Himmels.
Wir besorgen dir Pinsel, Farben und Leinwand,
damit du malest in der geheiligten Halle des wahren Lichts.
Wie einst mein Bildnis,
das Angesicht der Sterne

Mein erstes Bild, naive Malerei:

Ein schöner Tag
Malerei auf Leinwand, Stuttgart 2021

Kurzgeschichte aus dem Schwarzwald

Schranktür bei Anton
Schranktür bei Anton

Anton, Lesestoff aus dem Schwarzwald

Auf einmal stand diese Bong auf dem Tisch
und er sagte „Zieh mal!“
und ich sagte „Nee, zu hart für mich.“
und er sagte „Was machst du dir Sorgen? Ich bin doch da.“
und ich sagte „Naja, OK!“

Ich war also bei meinem Kumpel Anton, im Schwarzwald
und die Fahrt war so schön, voller Wunder,
weil das Licht golden war und die Bäume brannten,
inmitten gar nicht so dunkler Wälder, Dörfer voller Schönheit.

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Montagslyriker – Tohuwabohu

@ Terence Horn
@ Terence Horn

Jeden Montag um sieben,
so steht es geschrieben.

Mit Griffel, Bleistift und Tastatur
meißelt Marina einen Kreis,
in deine Quadratur.

Marina die Kraftquelle bloggt auf
>>> https://marinasgedichte.wordpress.com

>>> Prinz Prospero und Terence Horn ruhten sechs Tage und sechs Nächte.

Am siebten Tage, einem Montag um sieben,
erschufen sie ein Gewölbe, formten ein Theater,
beleuchteten den Saal mit Himmelskörpern.

Und sie sahen, dass es gut war,
für Marina die Kraftquelle  …

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Der Künstler und heldenhafte Kämpfer für Rock ’n’ Roll

Gerhard Emmer

„If you think you are too old to rock’n’roll then you are.“

Lemmy Kilmister

Lesestoff von Gerhard Emmer

So steht es geschrieben, hoch oben, in den Wolken über New York. Gerhard kennt sich gottverdammt nochmal mit Musik aus und berichtet darüber auf seinem Blog https://gerhardemmerkunst.wordpress.com/ und ein gottverdammter Künstler ist er auch noch: http://www.gerhardemmerkunst.de/ , also gottverdammt nochmal, der Mann ist genau der Richtige, um uns den gottverdammten Montag zu retten.

Gerhard beantwortet die fünf Fragen des Lebens:

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Der japanische Maler Katsushika Hokusai

Der bekannteste japanischer Maler

Nachdem ich einige schmeichelhafte Anfragen bekam, ob ich die Bilder auf meiner Webseite selbst gezeichnet habe ein klares „Nein!“ Es handelt sich um Katsushika Hokusai. Geboren am 31. Oktober 1760 im heutigen Tokio, gestorben am 10. Mai 1849 ebenda. Hokusai ist heute der bekannteste japanischer Maler, der wegen seiner Farbholzschnitte bekannt wurde. Er gehört dem Ukiyo-e-Genre an und ist wahrscheinlich dessen berühmtester Vertreter. Es gibt eine sehr bekannte Arbeit von ihm, aber die will ich mir aufheben. Nur soviel, er hatte im Laufe seines Lebens über 30 verschiedene Namen und 90 Wohnsitze.


titel, Cover von Feier AbendFeier Abend – Grünschnabel und alte Hasen
19 Gedichte über Sinn und Unsinn des Lebens,
ewige Liebe, frühen Tod und wilde Tiere.
Blick in die Zukunft. Futter für die Seele.
Als E-Book oder Taschenbuch erhältlich …