Leben und Sterben mit Charles Bukowski (1920-1994)

Der amerikanische Schriftsteller Charles Bukowski über die Vergänglichkeit

Bukowski lebte am Limit, jahrelang in einer Grenzregion zwischen Leben und Tod. Schlägereien, Magendurchbruch, Alkoholvergiftungen, sonstiger Scheiß, der ihn in die Knie zwang. Kein Wunder also, dass einige Lebensweisheiten rund um Leben und Tod dabei herauskamen. Einige möchte ich heute vorstellen und schon mal ankündigen: Der Meister feiert nächstes Jahr 100. Geburtstag genau wie Fritz Walter (Superheld von 54) oder Marcel Reich-Ranicki (der urige Literaturnörgler), Federico Fellini (La Dolce Vita), Yul Brynner (die bestaussehendste Glatze aller Zeiten), Mario Gianluigi Puzo (Der Pate) und natürlich Karol Józef Wojtyła (besser bekannt als Johannes Paul II). Wie ich gehört habe soll es einiges an Veröffentlichungen, Partys und so weiter geben. Wir dürfen also gespannt sein, was da 2020 auf uns zurollt.

Leben und Sterben mit Charles Bukowski (1920-1994) weiterlesen

C’est la vie Philippe Djian

Der Lesestoff der Franzosen

Betty Blue ist tatsächlich das erste Buch, welches ich gelesen habe, dass mir wirklich etwas bedeutete. Davor gab es “Die Drei ???”, der ein oder andere Schinken meiner Eltern, viel gelesen habe ich sowieso nicht, den Namen Bukowski nie gehört. Da war also dieser coole Typ, mit dieser tollen Frau, der sich gerade so durchs Leben schummelte, nicht viel erwartete und noch weniger bekam. Er stand aufrecht, während sie schwankte, ausschlug, zu den Sternen, dem Tod entgegen. Das war schon was, eine Geschichte, eine erste Vorbereitung auf das, was die Zukunft bringen sollte.

C’est la vie Philippe Djian weiterlesen

Das Ende der Welt – ein Gedicht

Gedicht von Stephan Rossmann

Danach kommt nichts mehr

Das Ende der Welt

Bin ich froh, hier zu sein

Kein Laut, kein Sein.

Schön ist es, ein ganz besonderer Fleck

An dem ich nicht bleiben darf

Nicht heute, morgen oder übermorgen

Die gleiche Strecke zurück.

Gleich bin ich bei dir, geliebtes Leben

Atmen, ich muss atmen

Ein und aus, mehr muss ich nicht

Dem Licht entgegen, schaff ich es nicht.

Stephan Rossmann, irgendwann 2017.

 

Ein Tag Sommer – Gedicht

Ein Tag Sommer

Versteckte Tränen, schweres Blut, warmer Stein

An diesem einen Tag, im verregneten Mai

Leiser Wüstenwind wehte über die Berge

Weckte den Sommer in der Stadt

Eine Ahnung, ein Gefühl, ein gern gesehener Leichtsinn

von Stephan Rossmann

Der Schriftsteller Ernest Hemingway vs. die Legende Rocky Balboa

Lesestoff: Der Kampf des Jahrhunderts

Übermotiviert ist ein Stichwort, um meine gestrige Stimmungslage zu beschreiben. Ich ging also da raus, drehte ein paar Runde in meinem Ghetto, stählte meinen Körper mit einigen Situps, dränglte mich an der Supermarktkasse vor. Ganz unkompliziert, bis mich ein schick frisierter Hippster ansprach: „Entschuldigen Sie, ich glaube …“ Zack, gar nicht lang gefackelt, gab ich ihm einen gut gemeinten Uppercut mit auf die Reise. Ein kurzentschlossener Reflex, der weitere Diskussionen im Keim erstickte.

Lediglich die Oma in meinem Rücken leistete weiterhin erbitterten Widerstand, zog mir eins mit ihrer Handtasche über. Ich drehte mich um, knurrte böse, fletschte mit den Zähnen, bis sich der Filialleiter, in Überschätzung seiner Postion, eine Links-Rechts Kombination abholte, die weitere Endgegner ins Spiel warf.

Kurzum, ich war guter Dinge, organisierte in Gedanken bereits einen Titelkampf. Bukowski, Indiana Jones, He-Man … ich war bereit sie alle wegzuhauen. Und weil es so schön war, ließ ich Rocky gegen Hemingway antreten, der Kampf des Jahrhunderts:

„Wenn Menschen soviel Mut auf die Welt mitbringen, muss die Welt sie töten, um sie zu zerbrechen, und darum tötet sie sie natürlich. Die Welt zerbricht jeden, und nachher sind viele an den zerbrochenen Stellen stark. Aber die, die nicht zerbrechen wollen, die tötet sie. Sie tötet die sehr Guten und die sehr Feinen und die sehr Mutigen; ohne Unterschied.“

Ernest Hemingway

 

„Ich werd dir jetzt was sagen, was du schon längst weißt … die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen. Die Welt ist oft ein gemeiner und hässlicher Ort, und es ist ihr egal, wie stark du bist. Sie wird dich in die Knie zwingen und dich zermalmen, wenn du es zulässt …
Und zeig nicht mit dem Finger auf andere und sag: du bist nicht da, wo du hin wolltest, wegen ihm oder wegen ihr, oder sonst irgendjemandem. Schwächlinge tun das!
Und das bist du nicht – du bist besser!“

Rocky Balboa

So, ich muss jetzt los, mein Leben wartet nicht länger, Lesestoff will geschrieben werden, Kinder müssen groß gezogen werden, Gärten bewirtschaftet, Häuser gebaut. Und du? Was glotzt du so? Brauchst du eine extra Einladung? Einen Tritt in den Arsch? Mach was aus deinem Leben! Los, aufgehts!

Wie ich vom Weg abkam, um nicht auf der Strecke zu bleiben – Rezension

buch von eduard freundlinger

Rezension zu Eduard Freundlingers Pilger-Roman

Ich hab getan! Ja, ich gebe es zu. Ich habe zeitgenössische Literatur gelesen und es war gut. Es war wirklich gut. Meinetwegen, der Anfang kam ein wenig schleppend daher, wie das beim wandern halt so ist, und der Schluss war nicht 100 % überzeugend, aber zwischendrin ein echter Knaller mit einer Menge Emotionen. Einfach weil der Autor ein ehrlicher und sympathischer Typ ist, der schon einiges erlebte, eine authentische Geschichte erzählt und den Leser so mitreist. Eduard Freundlinger ist unterwegs zu sich selbst, zu einem Neubeginn, zu seiner Seele.

Ach ja, es ist ein Pilgerroman und natürlich geht es um den Jakobsweg und bitte einfach selbst mal reinlesen: https://www.amazon.de/Eduard-Freundlinger/e/B004XOTNV6

 

Rezension von Mia – Gegenwartsliteratur Engelhorn

Buch Werbung für Engelhorn

 

Quelle: Engelhorn- Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend -Rezension

Unsere Mia hat mal wieder so ein Ding rausgehauen. Eine Rezension zu der Gegenwartsliteratur Engelhorn, und ja, mir gefällt was ich da lese. Gerne mal vorbeischauen bei Miasraum

Gewinner des Buchs Bukowski – Held ausser Betrieb + Kaktus

Gewinner der Bukowski verlosung

36 Glücksjäger wollten den Roman Bukowski -Held ausser Betrieb + Kaktus gewinnen, einer blieb übrig und bekommt den Gewinn in den nächsten Tagen zugesendet. War dann doch eine ganz schöne Arbeit die ganzen Loszettel zu beschriften und zu falten.

So, jetzt aber: Der Gewinner heißt Jürgen Hackenberg. Freut mich für dich und dann mal viel Spaß mit dem Buch plus Kaktus, der wie ich hoffe den Versand gut übersteht. Einmal die Woche gießen und gut ist.

Euer
Terence

Die 90er Kurzgeschichte – Das letzte Jahrzehnt in Freiheit

Gegenwartsliteratur, Pulp Fiction und die Deutsche Einheit

Die 90er waren das letzte Jahrzehnt in echter Freiheit, in Demokratie, in unbeschwerter Lebenslust. Wenn wir ehrlich sind, danach gings bergab, den Bach runter und zwar so richtig. Eine Lieblingskneipe nach der anderen machte dicht, Rauchverbot, schlecht bezahlte Jobs, wahnsinnige Präsidenten, Rechtsruck und ständig hält dir einer ein veganes Würstchen unter die Nase. Meinungsfreiheit mag zwar weiterhin erlaubt sein, aber verdammt, die 90er waren cool, die Leute waren cool und die Zeit war cool, genau wie Pulp Fiction cool war, mit dem coolsten aller Sprüche:

Die 90er Kurzgeschichte – Das letzte Jahrzehnt in Freiheit weiterlesen

Lesestoff zu „Engelhorn – die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“

bücher von Stephan rossmann

Mein Hausarzt, Lesestoff und giftspuckende Vorzimmerdrachen

Ich war entschlossen meinen Hausarzt zu konsultieren, den Weißen unter den Göttern. Ein kleiner Umweg, mehr auch nicht, parkte ich den Admiral direkt vorm Eingang seiner Praxis in der Fußgängerzone. So viel Fürst muss sein. Ich stolzierte in seine Kathedrale, ignorierte souverän die weißgekleidete Dienerschaft und marschierte zielstrebig in den reichverzierten Thronsaal. Ein kurzes „Servus!“ musste reichen.
„Das ist doch abnormal, dass ich unter der Liebe zu meinen Mitmenschen leide! Einer wie ich, der zu Höherem berufen ist!“, regte ich mich auf, machte staatsmännische Gesten und lief im Kreis. Mein Hausarzt blieb ruhig und sagte vorerst nichts. Geschickt wartete er ab.
„Wer ist denn jetzt verrückt? Ich oder die? Die oder ich?“, legte ich nach. Gierig nach einer Diagnose, mit anschließender Therapie. Ich brauchte das komplette Programm. Der weiße Gott glotze interessiert, eventuell wegen meiner Aufdringlichkeit, vielleicht weil er Arzt war und schlau genug, den Ernst der Lage zu erkennen. Souverän beruhigte der Herr Doktor die giftspuckenden Vorzimmerdrachen, die im Türrahmen Position bezogen. Verwöhnte Biester, die vor Wut kochten, bereit mir einen tödlichen Cocktail zu spritzen. Ruhig und sachlich beförderte er die Aufregung nach draußen.

Lesestoff zu „Engelhorn – die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“ weiterlesen

Buchverlosung – Charles Bukowski – Held ausser Betrieb plus Kaktus zu gewinnen

Verlosung

Zu gewinnen:
1 Exemplar „Held ausser Betrieb“ von Charles Bukowski, plus Kaktus im Sektkorken

Mein neuer Roman „Engelhorn – Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“ läuft recht ordentlich an, die Sonne verwöhnt uns, da fiel mir dieser original verpackte Bukowski in die Hände. Klar, dieses Exemplar hab ich mal geschenkt bekommen, von jemandem der sich wirklich Gedanken machte. Allerdings hatte ich genau dieselbe Ausgabe schon. Seitdem liegt der Schmöker bei mir im Regal und wartet darauf gelesen zu werden. Die Kaktuse habe ich übrigens selbst aufgezogen und die wachsen auch recht gut in den Korken. Die Korken selbst sind mit einem Magneten ausgestattet, so kann man ihn z. B. an einem Ofenrohr (Bei uns nur Deko) befestigen.

Buchverlosung – Charles Bukowski – Held ausser Betrieb plus Kaktus zu gewinnen weiterlesen

Gesammelter Lesestoff von Charles Bukowski

Bücher von Charles Bukowski

Lesestoff vom Meister

Hab heute mal meine Sammlung an Bukowski Lesestoff rausgeholt und da kam doch einiges zusammen. 24 Bücher, gar nicht mal so schlecht. Auf das in der Mitte lege ich besonderes Augenmerk. Eine Originalausgabe aus den 70ern. Hab ich durch Zufall geschenkt bekommen, über einen Typ auf facebook, den ich gar nicht kannte.

Ich mag Hunde lieber als Menschen, und Katzen lieber als Hunde. Und mich, besoffen in meiner Unterwäsche aus dem Fenster schauend, am liebsten.

Charles Bukowski, Amerikanischer Autor, Dichter und so weiter.
Geboren am 16. August 1920 in Andernach, gestorben am 9. März 1994 in San Pedro.

Engelhorn – Ein Roman von Stephan Rossmann

Cover Engelhorn am Frühstückstisch

Engelhorn -Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend

Buchciover EngelhornTaschenbuch:
ISBN: 1520969169
220 Seiten, 9,90 €
Erhältlich auf amazon:
http://www.amazon.de/dp/1520969163

E-Book:
ASIN: B06Y1VPRZ9
2,99€
Erhältlich auf amazon:
http://www.amazon.de/dp/B06Y1VPRZ9

Engelhorn – Ein Roman von Stephan Rossmann weiterlesen

Die Montagslyriker ziehen um

Man mit Bild unter dem Arm

Montagslyriker ab 1. Mai bei Mia

Richtig gelesen! Die Montagslyriker haben ein neues Zuhause gefunden, vergrößern sich und zwar auf dem Blog unserer Mia. Mia wird gemeinsam mit ihrer Freundin Christiane ab Mai die Montagslyriker präsentieren.

Wie ich schon mitteilte, nehmen mich meine eigenen Projekte voll in Anspruch. „Engelhorn“ startet die nächsten Tage, mein zweiter Roman entwickelt sich und so weiter und so fort. Kurzum, mir fehlt die Zeit ein so tolles Projekt wie die Montagslyriker entsprechend zu pflegen.

Mia verfügt durch ihr Studium über den nötigen Hintergrund, hängt sich mit Leib und Seele rein und sie sieht auch noch gut aus. Was will man mehr? Am besten noch so ein cleveres Mädel. Christiane steigt mit ein, bringt frische Ideen ins Spiel und wird für einige Überraschungen sorgen.

Am besten ihr schaut euch schon mal bei Mia um:

>>> https://miasraum.wordpress.com

Der Fahrplan steht: Am 1. Mai stellen sich Mia und Christiane vor, präsentieren ihr neues Konzept und am 8. Mai wird der nächste Montagslyriker auf die Bühne gehoben. In vier Wochen gehts also schon wieder weiter, früher als gedacht, aber so sind sie halt, die Montagslyriker, immer für eine Überraschung gut.

Machts gut, genießt den Frühling und haltet die Ohren steif.
Euer
Terence


Wir wissen nicht, wie groß wir sind,
bis sie uns zum Aufstehen zwingen.

Und wenn wir es dann wirklich tun,
wird unser Kopf durch die Wolken dringen.

Emily Dickinson

Gedicht von Emily Dickinson – Vor aller Lehmgestalt!

Emily Dickinson, Amerikansiche Dichterin

Vor aller Lehmgestalt

Von allen Seelen, die Gott erschuf
Hab ich eine erwählt
Als sich der Sinn vom Geist getrennt
Und Ausreden nichts mehr zählten
Was ist und was war
Steht wahrhaftig für sich
Dieses kurze Erdenstück
Treibsand, der vergeht
Formen, die Liebreiz zeigen
Im Nebel aufgelöst
Siehe die Urform, die ich erdacht
Vor aller Lehmgestalt!

Emily Dickinson
(übersetzt von Stephan Rossmann)

Emily Dickinson, die größte unter der Sonne, lebte ungefähr zur selben Zeit wie Walt Whitman. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass sie sich jemals begegneten. Die gute Frau verließ so gut wie nie das Haus, selten ihr Zimmer. Trotzdem war ihr Geist groß genug um solch schöne Worte zu produzieren. Selbst veröffentlichte sie gar keine Gedichte, war scheu und litt an Depressionen. Eine besondere Frau, deren Schönheit weiterlebt.

Fett gefressen – Eine Kurzgeschichte mit Sahne-Currysoße

Lesestoff nach Art des Hauses

Regungslos, halb bewusstlos von der Völlerei vegetierte ich auf dem Bett liegend vor mich hin, hielt meinen vollgefressenen Wanst und kapitulierte vor weiterer Nahrungsaufnahme.

„Ich könnte noch!“ prallte Stoffel und schob genussvoll ein weiteres Stück nach. Noch eins und so weiter.

„Du bist so verfressen! Wenn du nicht aufhörst, roll ich dich ins Meer zurück.“ sagte ich ihm die Zukunft voraus.

„Ich schaffe Grundlagen für spätere Alkoholaufgüsse.“ erklärte er mir.

Zuerst machten wir uns über das Essen vom Vortag her. Fischfilet in einer Sahne-Currysoße, mit Weißbrot und Tomatensalat. Da hatte ich mal richtig Bock drauf und konnte unmöglich nein sagen, weil Stoffels Mama ganz bestimmt das Kochen erfand und jeder der was anderes behauptet ist ein weiß angestrichener 3-Sterne Fettsack. Anschließend hockten wir im Wohnzimmer, tranken Kaffee und aßen Kuchen, bis Stoffel aufstand und sich ans Klavier setzte. Er spielte einfache und bekannte Melodien, die ich mit eigenen Texten begleitete. Hauptsächlich ging es um Alkohol und Mädchen. Stoffels Bruder kam rüber, sang mit und Stoffels Mama beendete ihr Telefongespräch nur um uns zu zuhören. Begeistert klatschte sie Beifall und holte sogar einen Kassettenrekorder, um unsere spontane Session aufzunehmen. Stoffel verschwand in der Küche und kam mit belegenden Broten zurück. Allerlei Wurst- und Käsesorten, die mit gewürzten Tomaten und Oliven garniert waren, meinetwegen auch Salatblättern. Dazu gab’s leckere selbstgemachte Dips und übertrieben viel Weißwein. Damit war ich restlos ausgebucht und zugestellt. Jeder Blick auf meinen Bauch tat weh, aber Stoffel wollte nicht aufhören und schob noch zwei Pizzas in den Ofen. Selbst nach dieser Fressorgie bekam er den Hals nicht voll und hüpfte aufgedreht vor mir rum. Ich legte den Comic beiseite und ließ meinen Blick durchs Zimmer schweifen, einfach um Zeit zu gewinnen. Hier hauste der Sohn reicher Eltern. In meiner Gegend warfen sie nicht mal Werbung ein, das Papier rechnete sich nicht.

Eine Kurzgeschichte, erzählt von Rossi
Aus dem Roman „Engelhorn – Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend

Latein, die alte Hure – Zitate von Baez und Obama

Nackte Frauen im Wasser
Bad um Fluss

Joan Baez und der ehemalige Präsident als Zitat

„Du kannst nicht wählen, wie du stirbst oder wann. Aber du kannst bestimmen, wie du lebst. Jetzt!“

Joan Baez

„Lasst uns wenigstens den Weltuntergang verhindern. Es ist fünf vor zwölf, und wir haben nicht mehr viel Zeit.“
Barack Obama

Latein Zitate alltagstauglich übersetzt:

„Praeter speciem stultus est.“
Er ist dümmer als er aussieht.

„Nulla fere causa est, in qua non femina litem moverit.“
Es gibt keinen Streit, den nicht eine Frau angefangen hätte.

„Cum Caesar vidisset portum plenum iuxta navigavit.“
Als Caesar sah, dass der Hafen voll war, schiffte er daneben.

Cover für Roman Engelhorn

Cover von roman Engelhorn

Krass bunt

Zunächst einmal vielen Dank für die zahlreiche Stimmabgabe und die hilfreichen Kommentare. Tatsächlich trifft die Mehrheit ins Schwarze oder besser „Krass bunt“. Die Entscheidung ist mir allerdings nicht leicht gefallen. Das erste Cover mit dem Totenkopf hätte schon gefallen nur war ich mir wegen der Zielgruppe uneinig. „Krass bunt“ passt einfach zum Inhalt und so ist es auch gut. Engelhorn, die frisierte Neuauflage von Lucia wird Anfang April vorerst als E-Book erscheinen und eine Woche später als Taschenbuch. Bis dahin gibts noch einige Überraschungen, aber da wird noch nichts verraten. Machts gut und haltet die Ohren steif!

Euer Terence

Interview zu den Montagslyrikern bei zugetextet.com

Walther Stonet von zugetextet.com, dem Feuilleton für Poesie-Sprache-Streit-Kultur führte ein Interview mit Terence Horn über die Montagslyriker. Gerne mal vorbeischauen:
http://www.zugetextet.com/?p=2399

Übrigens ist Walther Stonet unser erster Montagslyriker nach der Frühlingspause. Wer sich vorab informieren möchte, kann hier mal schauen: http://www.literaturport.de/Walther.Stonet/

Ansonsten noch einen schönen Abend und träumt was schönes.

„Manche Menschen können den Regen spüren. Andere werden nur nass.“

Bob Marley

Sonne und Schatten – Gedicht von Ralph Waldo Emerson

Brahma

Wenn der rote Schläger meint, er prügle
Oder der Erschlagene denkt, er sei erschlagen
So wissen sie nicht, auf welchen Pfaden
Ich schreite, verweile und zweifle.

Nah ist mir, was fern und versunken
Sonne und Schatten wie Bruder und Schwester
Die alten Götter erheben sich
Ein Blick für Ruhm und Schmach.

Wer mich verleugnet, verkennt seine Lage
Wenn wir empor gleiten, schwinge ich die Flügel
Ich bin der Fragesteller und die Frage
Ich bin das Lied, das der Brahmane singt.

Die großen Götter sehnen sich nach dem Olymp
Fruchtlos verzehren sie sich nach den heiligen Sieben
Du, Liebender des Guten findest mich
Kehrst dem Himmel den Rücken zu.

Ralph Waldo Emerson, der Streber, Gutaussehende, Amerikaner, Gewissen einer Nation, Gegner der Sklaverei, Verfechter einer funktionierenden Natur