Die Tragik des Lebens – Zitat des Herrn Ringelnatz

Briefmarke mit nackter Frau

Ein männlicher Briefmark erlebte
Was Schönes, bevor er klebte.
Er war von einer Prinzessin beleckt.
Da war die Liebe in ihm geweckt.
Er wollte sie wiederküssen,
Da hat er verreisen müssen.
So liebte er sie vergebens.
Das ist die Tragik des Lebens.

Joachim Ringelnatz – Zitat-Meister

(geboren am 7. August 1883 in Wurzen : gestorben am 17. November 1934 in Berlin)

Der gute Mann hatte über dreißig Jobs (hauptsächlich als Seemann) bevor er einigermaßen zu Geld kam. Also fast so viele ich, und ich bin noch nicht zu Geld gekommen. Bemerkenswert, dass einer von Ringelnatz Wünschen von seiner Geburtsstadt Wurzen  doch noch erfüllt wurde. Zu seinem 125. Geburtstag benannten sie ein Gässchen nach ihm:

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Liebesgedicht von Joachim Ringelnatz, deutscher Schriftsteller und Kabarettist

Gebe dein Bestes

Der du meine Wege mit mir gehst,
Jede Laune meiner Wimper spürst,
Meine Schlechtigkeiten duldest und verstehst –
Weißt du wohl, wie heiß du mich rührst?

Wenn ich tot bin darfst du gar nicht trauern.
Meine Liebe wird mich überdauern
Und in fremden Kleidern dir begegnen
Und dich segnen.

Lebe, lache gut!
Mache deine Sache gut!

Ringelnatz ist mit einem Beitrag dabei : „Feier Abend – Grünschnabel und alte Hasen

Joachim Ringelnatz (Hans Gustav Bötticher), geboren am 7. August 1883 in Wurzen und gestorben am 17. November 1934 in Berlin, war ein deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, der während der Weimarer Republik seine größten Erfolge feierte. Er war während des 1. Weltkriegs bei der Marine, anfangs von voller Euphorie. Seine ersten Veröffentlichungen als Ringelnatz kommen in München raus, wo auch seine Muschelkalk heiratet. Dort fängt er auch mit dem malen an und wird während der NS-Zeit auf den Index gesetzt.

Der Herr Ringelnatz bei Wikipedia
Lebensweisheit von Joachim Ringelnatz