Montagslyriker – Zucker fürs Volk

Mann und Frau auf einer Wiese

Sechs Monate Montagslyriker liegen hinter uns,  sechs Monate Ferien vor uns. Viel Zeit wird mancher denken, doch lässt mir Frühling und Sommer keine Verschnaufpause. Die Sonne lockt mich in den Garten, neue Ideen an den Schreibtisch (mein Roman „Gott und die Welt“ ist bei Seite 160 angekommen) und jede Menge Urlaub steht an. Keine Sorge! Die Montagslyriker kommen Anfang Oktober zurück und bringen euch sicher durch Herbst und Winter.

Mein Dank gilt allen Montagslyrikern, die uns den Montag und die Woche mit ihren tollen Vorträgen retteten und natürlich den treuen Lesern. Genießt die Zeit, sammelt neue Inspiration und haltet die Ohren steif. 

Begrüßen wir die Überbringerin des Frühlings, Botschafterin der Sonne, Verkünderin schöner Worte, Vorhang auf für Sugar4all
>>> http://sugar4all.wordpress.com

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Montagslyriker – Shakespeare, Brecht, Kafka, Frisch, Hesse etc.

Frauen arbeiten in einem Weinberg

Am Montag um sieben,
so steht es geschrieben,
stellt sich ein Montagslyriker vor sein Publikum,
zeigt sein Können, sein Werk,

seine Kunst.
Gibt Einblick,
für unseren Durchblick,
lässt hoffen,
zweifeln,

schenkt Vertrauen.
Die Sonne geht auf,
die Sonne geht unter,
die Montagslyriker stehen irgendwo dazwischen
, am Tag,
in der Nacht,
so ist es mit dem Mond abgemacht.
Seit so frei und
begrüßt in unserer Mitte:

Christin von Margenburg

>>> http://wellen-der-zeit.blogspot.de/

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Montagslyriker – Möwen fliegen frei

frauen in einer Blumenwiese

Die Möwe sucht einen rechten Fleck, nach langem Flug über tiefes Wasser
Ein Seestern hat zu laut gelacht, zum Mittagessen war er klein gehackt
Ein wenig Ruhe, ein bisschen Zeit, dieses Jahr war das Meer vereist

Möwen fliegen frei, wohin der launische Wind sie trägt
Kein Wunder, die Welt von oben betrachtet ist so viel schöner
Die Luft frischer und der Menschen Kleinkrämerei vergessen.

Möven fliegen frei.

Haltet den Landeplatz frei, am Montag um sieben, so steht es geschrieben, für Doris Brunkert die Hafenmöve
>>> https://dorisbrunkertblog.com/ 

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Montagslyriker – Tohuwabohu

@ Terence Horn
@ Terence Horn

Jeden Montag um sieben,
so steht es geschrieben.

Mit Griffel, Bleistift und Tastatur
meißelt Marina einen Kreis,
in deine Quadratur.

Marina die Kraftquelle bloggt auf
>>> https://marinasgedichte.wordpress.com

>>> Prinz Prospero und Terence Horn ruhten sechs Tage und sechs Nächte.

Am siebten Tage, einem Montag um sieben,
erschufen sie ein Gewölbe, formten ein Theater,
beleuchteten den Saal mit Himmelskörpern.

Und sie sahen, dass es gut war,
für Marina die Kraftquelle  …

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Der andere Mann – Eine böse Kurzgeschichte

der andere Mann

Tarzan der Schreckliche

Da war ein Mann, als ich den Kronengarten betrat.
Er führte sich auf, so etwas hatte ich noch nicht erlebt.
Ein berühmter Boxer, ein Rockstar, dem sie Respekt zollten und um ihn herumschwänzelten.

Sie nannten ihn Tarzan. Ein König, der in dieser sagenhaften Hinterhofkneipe thronte. Ein heiliger Ort, um Träume zu verwirklichen. Ein Leben zu verschwenden.
Mich reizte dieser verwahrloste Haufen und ich konnte nicht widerstehen. Diese Menschen taten wonach ihnen war, mit dem lohnenden Ziel, so viel Spaß wie ihre Schultern tragen ins Grab zu schaufeln.

Im Nachhinein kann ich nichts Schlechtes über sie sagen.
Obwohl, ein paar Arschlöcher waren schon dabei.

Ich setzte mich an die Theke und hörte zu. Gesprochen wurde von Niveau, da wusste ich nichts von. Keiner wusste  was genaues, aber gerade weil dieses Niveau so geheimnisvoll war, unterhielt man sich gerne darüber.

Da war also dieser Mann, den sie Tarzan nannten. Ein germanischer Prügelkönig, der aus reiner Lust am Leben seine Eier kraulte. Mit Muse, allein zum eigenen Wohlgefallen. Sein Schädel war bedeckt mit kleinen Löckchen, das Gesicht übersät mit tausend Sommersprossen, der Gang gebückt.

Ein anderer Mann betrat den Kronengarten.
Ein Unbekannter, Unglücklicher, Narr.
Die Männer spielten Billard. Hin und her schossen die bunten Kugeln, über grünen Belag und die Kneipe lachte, als der andere Mann gewann.

Dem Tarzan gefiel das nicht. Breitbeinig trat er dem anderen Mann gegenüber, um detailliert zu berichten, welchem Gewerbe seine Frau nachgeht und was sie sonst so treibt. Lebendig und bildhaft beschrieb Tarzan, zu welch menschenverachtenden Gemeinheiten er befähigt ist.

Den Gürtel aus der Hose, um die rechte Faust gewickelt, offeriert er seinem Gegenüber einen schnellen und schmerzfreien Tod. Der andere Mann schwitzte und hatte Angst.

Tarzan packte den anderen Mann und schlug ihm ins Gesicht, seine Lippe platzte. Weitere Schläge ins Gesicht folgten, bis man nichts mehr erkannte.

Der andere Mann fiel zu Boden und Tarzan trat gegen seinen Kopf, wieder und wieder. Der Kopf aber wollte sich nicht von dem anderen Mann trennen, also griff Tarzan einen Stuhl und schlug mit dem Stuhl gegen den Kopf des anderen Mannes.

Er wollte ihn, wie er sagte, kaputt machen und der andere Mann ging kaputt.

Auf meinem Hocker sitzend, wartete ich bis die Polizei kam und begriff erst was geschehen war, als der Polizist fragte: „Gehören Sie hier dazu?“

Montagslyriker – Des Meisters Kämpferin für Gefühl und Leidenschaft

Stürmisches meer mit Strudel

C-Marie die Kämpferin
verehrt des Meisters Werk,
den Prinz im Staate Dänemark,

kämpft mit dem Schmerz,
schreibt für dein Herz,
getreu ihrem Wahlspruch

„Lebe jeden Tag mit einer Hand voll Eindrücken und liebe intensiv“

C-Marie schreibt auf https://fighterworldblog.wordpress.com/

Prinz Prospero und Terence Horn lichten die Nacht, teilen das Meer und geben den Weg frei für C-Marie …

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