Feier Abend – Lyrik von Stephan Rossmann

titel, Cover von Feier Abend

Feier Abend –
Grünschnabel und alte Hasen

Ich lege Beichte ab: ich habe es getan, einen Lyrikband herausgeben: Feier Abend – Grünschnabel und alte Hasen“ von Stephan Rossmann ist bei amazon erhältlich. Der Grünschnabel hat sich fünf alte Hasen mit ins Bord geholt. Whitman, Emerson und Dickinson hab ich ins Deutsch übersetzt und neu interpretiert. Rilke und Ringelnatz sprechen für sich.

19 Gedichte über Sinn und Unsinn des Lebens,
ewige Liebe, frühen Tod und wilde Tiere.
Eine Reise ins 19. Jahrhundert.
Trip zu den Geistern der Vergangenheit.
Blick in die Zukunft.
Futter für die Seele.

Der Grünschnabel und fünf alte Hasen:

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Die 90er – Das letzte Jahrzehnt in Freiheit

Pulp Fiction, Irakkrieg und Deutsche Einheit

Die 90er waren das letzte Jahrzehnt in echter Freiheit, in Demokratie, in unbeschwerter Lebenslust. Wenn wir ehrlich sind, danach gings bergab, den Bach runter und zwar so richtig. Eine Lieblingskneipe nach der anderen machte dicht, Rauchverbot, schlecht bezahlte Jobs, wahnsinnige Präsidenten, Rechtsruck und ständig hält dir einer ein veganes Würstchen unter die Nase. Meinungsfreiheit mag zwar weiterhin erlaubt sein, aber verdammt, die 90er waren cool, die Leute waren cool und die Zeit war cool, genau wie Pulp Fiction cool war, mit dem coolsten aller Sprüche:

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Buchverlosung – Charles Bukowski – Held ausser Betrieb plus Kaktus zu gewinnen

Verlosung

Zu gewinnen:
1 Exemplar „Held ausser Betrieb“ von Charles Bukowski, plus Kaktus im Sektkorken

Mein neuer Roman „Engelhorn – Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“ läuft recht ordentlich an, die Sonne verwöhnt uns, da fiel mir dieser original verpackte Bukowski in die Hände. Klar, dieses Exemplar hab ich mal geschenkt bekommen, von jemandem der sich wirklich Gedanken machte. Allerdings hatte ich genau dieselbe Ausgabe schon. Seitdem liegt der Schmöker bei mir im Regal und wartet darauf gelesen zu werden. Die Kaktuse habe ich übrigens selbst aufgezogen und die wachsen auch recht gut in den Korken. Die Korken selbst sind mit einem Magneten ausgestattet, so kann man ihn z. B. an einem Ofenrohr (Bei uns nur Deko) befestigen.

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Engelhorn – Ein Roman von Stephan Rossmann

Titelseite von Engelhorn

Engelhorn -Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend

>>>  Die letzte Ölung vor dem Erwachsenwerden
>>> Das Hohelied des Rausches
>>> Die Offenbarung des Rossi

>>> Das Glaubensbekenntnis der 90er

Buchciover EngelhornTaschenbuch:
ISBN: 1520969169
220 Seiten, 9,90 €
Erhältlich auf amazon:
http://www.amazon.de/dp/1520969163

E-Book:
ASIN: B06Y1VPRZ9
2,99€
Erhältlich auf amazon:
http://www.amazon.de/dp/B06Y1VPRZ9

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Fett gefressen – Eine Kurzgeschichte mit Sahne-Currysoße

Hauptsächlich ging es um Alkohol und Mädchen

Regungslos, halb bewusstlos von der Völlerei vegetierte ich auf dem Bett liegend vor mich hin, hielt meinen vollgefressenen Wanst und kapitulierte vor weiterer Nahrungsaufnahme.

„Ich könnte noch!“ prallte Stoffel und schob genussvoll ein weiteres Stück nach. Noch eins und so weiter.

„Du bist so verfressen! Wenn du nicht aufhörst, roll ich dich ins Meer zurück.“ sagte ich ihm die Zukunft voraus.

„Ich schaffe Grundlagen für spätere Alkoholaufgüsse.“ erklärte er mir.

Zuerst machten wir uns über das Essen vom Vortag her. Fischfilet in einer Sahne-Currysoße, mit Weißbrot und Tomatensalat. Da hatte ich mal richtig Bock drauf und konnte unmöglich nein sagen, weil Stoffels Mama ganz bestimmt das Kochen erfand und jeder der was anderes behauptet ist ein weiß angestrichener 3-Sterne Fettsack. Anschließend hockten wir im Wohnzimmer, tranken Kaffee und aßen Kuchen, bis Stoffel aufstand und sich ans Klavier setzte. Er spielte einfache und bekannte Melodien, die ich mit eigenen Texten begleitete. Hauptsächlich ging es um Alkohol und Mädchen. Stoffels Bruder kam rüber, sang mit und Stoffels Mama beendete ihr Telefongespräch nur um uns zu zuhören. Begeistert klatschte sie Beifall und holte sogar einen Kassettenrekorder, um unsere spontane Session aufzunehmen. Stoffel verschwand in der Küche und kam mit belegenden Broten zurück. Allerlei Wurst- und Käsesorten, die mit gewürzten Tomaten und Oliven garniert waren, meinetwegen auch Salatblättern. Dazu gab’s leckere selbstgemachte Dips und übertrieben viel Weißwein. Damit war ich restlos ausgebucht und zugestellt. Jeder Blick auf meinen Bauch tat weh, aber Stoffel wollte nicht aufhören und schob noch zwei Pizzas in den Ofen. Selbst nach dieser Fressorgie bekam er den Hals nicht voll und hüpfte aufgedreht vor mir rum. Ich legte den Comic beiseite und ließ meinen Blick durchs Zimmer schweifen, einfach um Zeit zu gewinnen. Hier hauste der Sohn reicher Eltern. In meiner Gegend warfen sie nicht mal Werbung ein, das Papier rechnete sich nicht.

Eine Kurzgeschichte, erzählt von Rossi

Montagslyriker – Shakespeare, Brecht, Kafka, Frisch, Hesse etc.

Frauen arbeiten in einem Weinberg

Am Montag um sieben,
so steht es geschrieben,
stellt sich ein Montagslyriker vor sein Publikum,
zeigt sein Können, sein Werk,

seine Kunst.
Gibt Einblick,
für unseren Durchblick,
lässt hoffen,
zweifeln,

schenkt Vertrauen.
Die Sonne geht auf,
die Sonne geht unter,
die Montagslyriker stehen irgendwo dazwischen
, am Tag,
in der Nacht,
so ist es mit dem Mond abgemacht.
Seit so frei und
begrüßt in unserer Mitte:

Christin von Margenburg

>>> http://wellen-der-zeit.blogspot.de/

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Falco – Ein Wiener Musiker

grabstein des johann hölzel

Eine Auswahl von Zitaten das Johann „Hans“ Hölzel, genannt Falco:

„Ich bin ein leidenschaftlicher Raucher, ich rauch schon, seit ich atmen kann, inzwischen hat’s sogar meine Mutter gemerkt.“

„Ich lebe nur einmal, und so wie ich lebe, ist einmal genug.“

„Wenn ich schon mal zu früh sterben sollte, dann wie James Dean – auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack. Aus.“

„Wenn ich morgen meinem Gott gegenüberstehe, kann ich sagen: Ich bin unschuldig! Ich hab niemanden was getan, ich hab niemanden g’legt, ich hab niemanden betrogen, ich hab niemanden weh getan … außer mir selbst. Und das wird er mir hoffentlich verzeihen.“

„In Wien, musst erst sterben, dass dich Hoch leben lassen. Aber dann lebst lang.“