Die Hauptsache besoffen – Goethe ein deutscher Dichter

Mädchen auf einem SofaTrunken müssen wir alle sein!
Jugend ist Trunkenheit ohne Wein;
Trinkt sich das Alter wieder zu Jugend,
So ist es wundervolle Tugend.
Für Sorgen sorgt das liebe Leben,
Und Sorgenbrecher sind die Reben.

Johann Wolfgang von Goethe, der deutsche Dichter aus Frankfurt am Main. Sohn reicher Eltern, bevorzugt, geliebt und begabt. Man könnte neidisch werden. Nur bei der Farbenlehre hat er sich vertan, aber das ist ja erst später aufgefallen.

Und hier noch ein ehrlicher Spruch von ihm, der passt wie die Faust aufs Auge:

Als ich jung war,
waren alle meine Glieder gelenkig,
bis auf eins.

Jetzt, wo ich alt bin,
sind alle meine Glieder steif,
bis auf eins.


titel, Cover von Feier AbendFeier Abend – Grünschnabel und alte Hasen
19 Gedichte über Sinn und Unsinn des Lebens,
ewige Liebe, frühen Tod und wilde Tiere.
Blick in die Zukunft. Futter für die Seele.
Als E-Book oder Taschenbuch erhältlich …

Lebensphilosophie eines britischen Agenten – Zitat

britischer geheimagent mit schwarzer krawatte

Als großer James Bond Fan möchte ich euch einlegendäres Zitat aus „Liebesgrüße aus Moskau“ vorstellen:

James Bond: „Ich muss Ihnen mal mit westlichem Chic sagen: Ich habe noch nie ein so hübsches Mädchen gesehen.“
Tatiana Romanova: „Dankeschön. Aber ich glaube, mein Mund ist zu groß.“
James Bond: „Nein, er ist gerade richtig. Für mich wenigstens.“


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Montagslyriker – Mit Rilke, Haruki und James in der Absinth-Bar

Mann verliert den kopf

Den Narren den Rücken gekehrt,
die ersten Schneeglöckchen geköpft,
lüften die Montagslyriker durch,
lassen den Frühling herein und reißen den Vorhang entzwei.

Madame Hava die Romantische schenkt aus,
an der Absinth-Bar,
in wilden Wäldern,
an unsichtbare Dämonen
und zarte Märchenerzähler:
http://hanna-linn.de/

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Sonne und Schatten – Gedicht von Ralph Waldo Emerson

Brahma

Wenn der rote Schläger meint, er prügle
Oder der Erschlagene denkt, er sei erschlagen
So wissen sie nicht, auf welchen Pfaden
Ich schreite, verweile und zweifle.

Nah ist mir, was fern und versunken
Sonne und Schatten wie Bruder und Schwester
Die alten Götter erheben sich
Ein Blick für Ruhm und Schmach.

Wer mich verleugnet, verkennt seine Lage
Wenn wir empor gleiten, schwinge ich die Flügel
Ich bin der Fragesteller und die Frage
Ich bin das Lied, das der Brahmane singt.

Die großen Götter sehnen sich nach dem Olymp
Fruchtlos verzehren sie sich nach den heiligen Sieben
Du, Liebender des Guten findest mich
Kehrst dem Himmel den Rücken zu.

Ralph Waldo Emerson, der Streber, Gutaussehende, Amerikaner, Gewissen einer Nation, Gegner der Sklaverei, Verfechter einer funktionierenden Natur


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Das Sauerkrautgesicht – ein Gedicht fürs Volk

Die Auferstehung einer verlorenen Liebe

Der deutscheste Deutsche besiegte zuerst sich selbst,
Ursprung und Lösung all unserer Probleme, liebster Zeitvertreib.
Ein erloschenes Herz, das keine Ruhe fand, als Repräsentant der Völker durch Europas schmutzige Sumpflandschaften irrte.
Gott segne ihn, den geheimnisvollen Unbekannten.

Der deutscheste Deutsche, aus dem Nichts geboren, ein Sauerkrautgesicht mit Fischaugen. Bejubelter Witz, im erlauchten Kreis ungenutzter Möglichkeiten. König des sittlichen Empfindens, Retter, Heiland und Erlöser, verspricht seinem Volk Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Ein Gummibärchen auf dem Weg zu wahrer Macht.
Gott sehne ihn, den designierten Imperator.

Der deutscheste Deutsche lüftet die Maske, gibt sich als einsamer Reiter,
in dunkelster Nacht zu erkennen, dem es erlaubt sei zu sprechen,
weil er sich als flüchtiger Furz erwies. Ein laues Lüftchen,
welches fröhlich und unerschrocken verpufft. Ein Goldfisch im Piranhabecken skrupelloser, verrückter, unberechenbarer Staatenlenker.
Gott segne ihn, den deutschesten Deutschen.

Gedicht von Stephan Rossmann


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