Feier Abend – Gedichte von Stephan Rossmann

titel, Cover von Feier Abend

Feier Abend –
Grünschnabel und alte Hasen

Ich lege Beichte ab: ich habe es getan, einen Gedichtband herausgeben: Feier Abend – Grünschnabel und alte Hasen“ von Stephan Rossmann ist bei amazon erhältlich. Der Grünschnabel hat sich fünf alte Hasen mit ins Bord geholt. Whitman, Emerson und Dickinson hab ich ins Deutsch übersetzt und neu interpretiert. Rilke und Ringelnatz sprechen für sich.

19 Gedichte über Sinn und Unsinn des Lebens,
ewige Liebe, frühen Tod und wilde Tiere.
Eine Reise ins 19. Jahrhundert.
Trip zu den Geistern der Vergangenheit.
Blick in die Zukunft.
Futter für die Seele.

Der Grünschnabel und fünf alte Hasen:

Weiterlesen „Feier Abend – Gedichte von Stephan Rossmann“

Gesang von mir Selbst, von Walt Whitman (US-Dichter)

Walt Whitmann auf einem Foto

Gedicht über den Schwätzer

Ausschnitt aus Walt Whitmans „Gesang von mir Selbst“
Walter Whitman (geboren am 31. Mai 1819 : gestorben am 26. März 1892, US-amerikanischer Dichter.) Vielen bekannt aus dem Film „Club der toten Dichter“. Jedoch hatte Whitman weitere Auftritte, u.a. bei den Simpsons, Dr. Quinn, Jim Jarmusch, Footloose, Kurt Tucholsky und so weiter. Sein Hauptwerk heißt Leaves of Grass (Grashalme). Bedenkt man die Zeit, zu der Walt Whitman lebte, so war er seiner Zeit wohl weit voraus. Im Wilden Westen herrschten die Colts, in Deutschland dutzende Fürsten und Könige, Hungerkrisen in Europa ließen die Menschen als Flüchtlinge in die USA auswandern, Charles Darwin publiziert seine Theorie über die Evolution, Whitman schreibt über die Natur, homosexuelle Neigungen, verehrt den Transzendentalismus.

Einige seiner Gedichte sind veröffentlicht unter: Feier Abend – Grünschnabel und alte Hasen

… Ich hörte, was die Schwätzer schwatzen, Geschwätz von Anfang und Ende. Ich aber schwatze nicht von Anfang oder Ende.

Niemals war mehr Anfang als jetzt,
nie mehr Jugend und Alter als jetzt,
nie war mehr Vollkommenheit als jetzt,
nie mehr Himmel und Hölle als jetzt.

Trieb und Trieb und Trieb,
stets der zeugende Trieb der Welt …

Weitere Infos gerne auf Wikipedia
oder The Walt Whitman Archive

A Clear Midnight – Gedicht von Walt Whitman

Grashalme von Walt Whitman
Grashalme von Walt Whitman

Eine klare Mitternacht, Gedicht von Whitman

dies ist deine Stunde, meine Seele, dein freier Flug ins Wortlose,
Fort von Büchern, von Kunst, nach lehrreichem Tag,
dich ganz und gar vergessen, schweigend, gaffend, sinnierend über das, was du unendlich liebtest.

Nacht, Schlaf, Tod und Sterne.

A Clear Midnight
THIS is thy hour O Soul, thy free flight into the wordless,

Away from books, away from art, the day erased, the lesson done,
Thee fully forth emerging, silent, gazing, pondering the themes
thou lovest best,
Night, sleep, death and the stars.

Walt Whitman veröffentlichte Leaves of Grass (Grashalme), sein wohl bekanntestes Werk 1855 im Selbstverlag. Der amerikanische Dichter wirkte während der vielleicht schwierigsten Zeit der amerikanischen Geschichte, um den Sezessionskrieg. Whitman verehrte die Natur, war ein Freund der Demokratie.

Whitman schrieb in Grashalme:

„Wir, die Unsterblichen, auf dem Lande und am Strande, die gerechte Räuberbande. Null Respekt vor dem Gesetz, lachen, lieben, hauen, hetzen, Widerstände, Regeln brechen, sammeln wir des Lebens Beute, wie zwei freie Jägersleute – bellt und kläfft auch rings die Meute.“

Whitman begann als 12-jähriger eine Lehre zum Schriftsetzer, arbeitete einige Jahre in Druckereien, arbeitete als Lehrer in East Norwich. Während des Krieges meldete er sich als Sanitäter, gründete eine Zeitung und beschäftigte sich mit seinen Gedichten. Whitman schaffte es leider nicht zeitlebens von seiner Arbeit zu leben.

Walt Whitman ist vertreten bei „Feier Abend – Grünschnabel und alte Hasen

„Ich und mein Leben“ von Walt Whitman (Amerikanischer Dichter)

US amerikansicher Dichter und LYriker

Ein so ganz und gar nicht amerikanischer Dichter

Ich und mein Leben, die immer wiederkehrenden Fragen, der endlose Zug der Ungläubigen, die Städte voller Narren. Wozu bin ich? Wozu nutzt dieses Leben? Die Antwort: Damit du hier bist. Damit das Leben nicht zu Ende geht, deine Individualität. Damit das Spiel der Mächte weitergeht und du deinen Vers dazu beitragen kannst.

Zitat von Walt Whitman (1819-1892), US-amerikanischer Lyriker, der sich den Abscheulichkeiten des Lebens stellte. Im Amerikanischen Bürgerkrieg als Sanitäter diente, über die Natur schrieb und selbst heute noch populär ist. Whitman beantwortet hier die Frage aller Fragen: Wer bin ich? Was soll ich hier? Wozu leben? Weil das Leben schön ist, hart und ungerecht, wenn wir die Augen offen halten, den Kopf oben und unser Herz verschenken. Schreibe deine eigene Geschichte, pflanze einen Baum, zieh Kinder groß, baue ein Haus, mache das Beste daraus.

Walt Whitman ist abgedruckt bei „Feier Abend – Grünschnabel und alte Hasen

„Camerado!“ Lyrik des amerikanischen Dichters Walt Whitman

Gedicht von Walt Whitman

Passend zum 59. Geburtstag von „On the Road“, der Klassiker des Beatniks Jack Kerouac, die Definition zu ewiger Freundschaft und Treue, großartige Lyrik des amerikanischen Dichters Walt Whitman. Leider kam er zu Lebzeiten mit seiner Kunst kaum über die Runden:

Camerado, ich reiche dir meine Hand!
Ich reiche dir meine Liebe,
kostbarer als Geld,

Ich reiche dir mich selber,
noch vor Predigt oder Gesetz;

Willst du dich mir reichen?
Willst du mit mir wandern?

Sollen wir zusammenbleiben,
solange wir leben?

 

The Walt Whitman Archive. Verzeichnis zu den Arbeiten des amerikanischen Dichters.

Walt Whitman ist veröffentlicht unter: „Feier Abend – Grünschnabel und alte Hasen